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Kleiner als ein Fünffrankenstück, siebenmal so teuer: Mit dem AirTag steigt Apple selber ins Tracking-Business ein, verspricht aber, die Privatsphäre der User zu schützen.
Kleiner als ein Fünffrankenstück, siebenmal so teuer: Mit dem AirTag steigt Apple selber ins Tracking-Business ein, verspricht aber, die Privatsphäre der User zu schützen.
Bild: watson

Geniales iPhone-Zubehör oder «Tracker from Hell»? Das taugen die AirTags von Apple

watson hat die runden Dinger im Alltag getestet und geschaut, ob sie zu Apples Image als Datenschutz-Vorreiter passen.
29.05.2021, 17:44

Das ist ein persönlicher Testbericht. Apple hat mir ein Viererpack AirTags zur Verfügung gestellt. Mitsamt Zubehör zum Zubehör, denn das braucht man, um die kleinen runden Dinger zum Beispiel an einem Koffer zu befestigen.

Ich habe die AirTags im Alltag getestet und dabei – unter Homeoffice-Bedingungen – versucht, die wichtigsten Nutzungs-, bzw. Einsatzgebiete abzudecken:

  • AirTags in der Schule
  • AirTags zu Hause
  • AirTags auf Reisen

Wenn die Kalifornier in eine neue Produktkategorie einsteigen, treten sie mit dem Anspruch an, die gesamte Konkurrenz in den Schatten zu stellen. Dies schaffen sie häufig dank hoher Benutzerfreundlichkeit und mit dem Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre. Nur: Wie soll ihnen das bei einem reinen Tracking-Tool gelingen?

An dieser Stelle das Fazit vorweg:

Die AirTags sind ein absolut geniales iPhone-Zubehör.*

* Wenn man kein Arschloch ist!

Die Details und alles Weitere im Review.

Elefant im Raum

Mit dem AirTag ist Live-Tracking nur auf Kurzdistanz (innerhalb der Reichweite des Ultrabreitband-Sensors möglich, dazu unten mehr). Der genaue Standort eines weiter entfernten Zielobjekts, wie zum Beispiel Mika im Garten, lässt sich nicht in Echtzeit verfolgen. Darum taugen die Dinger auch nicht, um Haustiere und andere (lebende) Kreaturen zu überwachen.
Mit dem AirTag ist Live-Tracking nur auf Kurzdistanz (innerhalb der Reichweite des Ultrabreitband-Sensors möglich, dazu unten mehr). Der genaue Standort eines weiter entfernten Zielobjekts, wie zum Beispiel Mika im Garten, lässt sich nicht in Echtzeit verfolgen. Darum taugen die Dinger auch nicht, um Haustiere und andere (lebende) Kreaturen zu überwachen.
Bild: watson
«AirTags wurden so entwickelt, dass sie unerlaubtes Tracking verhindern.»
Werbeversprechen des Herstellers

Apple ist Vorreiter und Innovationsführer, was benutzerfreundliche Sicherheitslösungen für alltägliche Produkte betrifft. Die Kalifornier haben den Fingerabdruck-Scanner im Home-Button massentauglich gemacht. Und sie haben mit der äusserst zuverlässigen Gesichtserkennung nachgelegt (auch wenn «Face ID» durch die Corona-Pandemie und das damit verbundene Maskentragen beeinträchtigt wurde).

Apple machte schon vor Jahren seine iPhones praktisch diebstahlsicher, indem die iCloud-Aktivierungssperre lanciert wurde. Fremde Geräte sind so praktisch nutzlos.

Auch die AirTags werden durch den gleichen raffinierten Sicherheitsmechanismus geschützt. Dritte können sie zwar stehlen, aber nicht selber in Betrieb nehmen.

Zuletzt hat Apple mit einer Anti-Tracking-Funktion für positive Schlagzeilen gesorgt. Die iPhone-Software iOS 14.5 macht es Nutzern noch einfacher, unerwünschtes Datensammeln durch Facebook und andere Datenkraken zu unterbinden.

Der Schutz der Privatsphäre ist längst ein wichtiges Verkaufsargument und auch ein Alleinstellungsmerkmal. Android, entwickelt vom Rivalen Google, ist viel datenhungriger.

Apple positioniert sich als Anti-Tracking-Unternehmen. Und lanciert eigene Tracker. Wie geht das zusammen?

Es gibt Techjournalisten, die haben die AirTags wochenlang ausprobiert und getestet, und erwähnen in ihrem Review mit keinem Wort das Offensichtliche: Stalking.

AirTags liessen sich missbräuchlich verwenden, um den Standort einer anderen Person herauszufinden. Eine Echtzeit-Überwachung ist damit aber nicht möglich.
AirTags liessen sich missbräuchlich verwenden, um den Standort einer anderen Person herauszufinden. Eine Echtzeit-Überwachung ist damit aber nicht möglich.
Bild: watson

Jede Technologie, die frei verfügbar ist, kann missbräuchlich verwendet werden. Das ist selbstverständlich auch dem Hersteller Apple klar. Und so haben die Kalifornier den AirTags gewisse Anti-Stalking-Funktionen verpasst.

Nach Ablauf von drei (aufeinander folgenden) Tagen beginnt ein AirTag, der nicht mehr in Reichweite zu seinem Eigentümer, bzw. dessen iPhone ist, laut zu piepsen. So sollen mögliche Opfer gewarnt werden, denen unbemerkt (und in krimineller Absicht) ein AirTag zugesteckt wurde.

Beruhigend zu wissen: Das Bewegungsprofil eines AirTags ist nachträglich nicht nachvollziehbar und der Verlauf wird Apple zufolge nicht auf den eigenen Servern gespeichert.

Aber reicht das?

Die Antwort ist leider ein klares Nein, auch wenn die AirTags abgesehen davon ein wirklich sinnvolles Zubehör sind, das den Usern das Leben massiv erleichtert.

Das oben zitierte Werbeversprechen, das auf der Apple-Website prangt, kann der Hersteller nicht einhalten. Unerlaubtes Tracking lässt sich damit nicht verhindern.

Dies gilt speziell für Betroffene, die ein Android-Smartphone mit sich führen, oder gar kein Handy haben. Das gilt allerdings auch für iPhone-User, wie sich herausstellte.

Ich habe es selber ausprobiert, indem ich meiner (vorab informierten!) Frau einen AirTag in der Handtasche versteckte. Eine iPhone-Userin, wohlgemerkt. Erst als sie am Abend nachhause zurückkehrte, bemerkte sie auf dem Display den Hinweis, dass sich ein fremder AirTag mit ihr bewegte.

Bei meinem heimlichen Überwachungsversuch konnte ich zwar nicht in Echtzeit sehen, wo die Gesuchte gerade mit dem Auto unterwegs war. Doch sobald sie etwas länger am gleichen Ort war, in bewohntem Gebiet, zeigt es dies an.

Es war ein einfacher, absolut unwissenschaftlicher Versuch. Der US-Journalist Geoffrey Fowler von der «Washington Post» ging der (ungewollten) Überwachung auf den Grund. Sein Fazit: Apples Tracker hätten es «erschreckend einfach» gemacht, ihn mehr oder weniger unbemerkt zu stalken.

Wie schlimm ist das?

Stalking ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die schwer zu beweisen und zu verhindern ist. Apple tut gut daran, die Anti-Stalking-Massnahmen zu verbessern. Es reicht nicht, dass ein AirTag nach 72 Stunden piepst, um ungewollt ausspionierte Opfer auf seine Präsenz hinzuweisen.

Zur Schule

Unsere Tochter ist im Teenager-Alter und war freundlicherweise bereit, einen AirTag in ihrem Rucksack in die Schule mitzunehmen. Selbstverständlich war das Teil auf ihr iPhone registriert. Es ging mir ja nicht darum, das Mädchen zu überwachen. Ich wollte vielmehr herausfinden, ob der Apple-Tracker im Schulalltag für Aufregung sorgen würde.

Das auch aus Sicht meiner Tochter beruhigende Fazit: Niemand aus der Klasse meldete sich bei ihr, weil plötzlich auf dem eigenen Handy ein Warnhinweis auftauchte.

Das Verlieren des Rucksacks haben wir nicht durchgespielt. Es sei ein ziemlich beruhigendes Gefühl zu wissen, dass sie notfalls den Standort abrufen könne, meinte die Tochter. Allerdings fand ich am nächsten Morgen ihren AirTag auf dem Küchentisch, nachdem sie das Haus verlassen hatte. Trotz meiner Beteuerungen, dass ich sie mit einem auf ihr eigenes Mobilgerät registrierten AirTag nicht überwachen könne, war ihr das Ganze offensichtlich nicht ganz geheuer.

Abgesehen davon kann ich aber auch noch einen grossen Erfolg der AirTags «im schulischen Kontext» vermelden.

Ein anderes Familienmitglied sucht relativ regelmässig den eigenen Schlüsselbund. Da es sich um ein unverzichtbares Werkzeug handelt, das unter anderem den Zugang zu einem Primarschulhaus samt Schulzimmern gewährleistet, verliefen Schlüsselbund-Suchaktionen bislang relativ unharmonisch. Das hat sich dank eines AirTags komplett verbessert. Völlig entspannt wird nun im Notfall das iPhone gezückt und auf Knopfdruck ertönt im Haus ein Pfeifen/Zirpen. Oder wir finden mit Apples «Wo ist?»-App heraus, dass die Schlüssel nicht sehr weit entfernt sind. Zum Beispiel im Auto ...

AirTags zu Hause

TV-Fernbedienungen versinken gerne in Sofaritzen. Leider ist ein AirTag mitsamt Befestigungszubehör kaum ein taugliches Mittel, um lästiges Suchen zu vermeiden.
TV-Fernbedienungen versinken gerne in Sofaritzen. Leider ist ein AirTag mitsamt Befestigungszubehör kaum ein taugliches Mittel, um lästiges Suchen zu vermeiden.
Bild: watson

In den eigenen vier Wänden lassen sich Gegenstände mit AirTag zuverlässig finden. Die Präzisionsortung über den Ultrabreitband-Chip U1 des iPhones funktioniert allerdings erst, wenn Funksignale nicht durch Mauern abgeschirmt werden. Im schlechtesten Fall muss man alle Zimmer durchlaufen, bis auf dem Display die Näherung angezeigt wird.

Auf Reisen

Nie mehr «Missing Baggage»? Wenn ein Fluggepäck nach dem Check-in verloren geht, kann man auf den AirTag hoffen. Sobald fremde Smartphones in Bluetooth-Reichweite sind, kann der ungefähre Standort des Gepäckstücks aus der Ferne bestimmt werden. Zudem kann man den «Verloren»-Modus aktivieren und für ehrliche Finder eine Telefonnummer hinterlassen.
Nie mehr «Missing Baggage»? Wenn ein Fluggepäck nach dem Check-in verloren geht, kann man auf den AirTag hoffen. Sobald fremde Smartphones in Bluetooth-Reichweite sind, kann der ungefähre Standort des Gepäckstücks aus der Ferne bestimmt werden. Zudem kann man den «Verloren»-Modus aktivieren und für ehrliche Finder eine Telefonnummer hinterlassen.
Bild: watson
  • Die Fluggesellschaften haben zwar wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus im aufgegebenen Gepäck verboten, aber das gilt nicht für die winzigen Einweg-Batterien CR2023, die in AirTags stecken und ein (1) Jahr halten sollen.
  • Überhaupt kein Problem stellt die Bluetooth-Strahlung (BLE) dar. Es wurden bereits Millionen von Tiles und anderen Schlüsselanhängern transportiert, sei dies in Frachträumen oder Kabinen von Passagiermaschinen.
Leider gibt es keine automatische Benachrichtigung, wenn ein AirTag in Reichweite kommt und sich nähert, zum Beispiel auf dem Gepäckband.

Wer im Flughafen bei der Gepäckausgabe am Förderband steht und wartet, bis der Koffer heranrollt, braucht starke Nerven. Man muss die Suchen-Funktion («In der Nähe») aktivieren und sich gedulden, bis der AirTag, bzw. das entsprechende Gepäckstück, näherkommt. Erst, wenn keine Mauern oder andere undurchdringbaren Hindernisse mehr bestehen zwischen dem iPhone und dem AirTag, kann man davon ausgehen, dass der Standort angezeigt wird.

Wenn keine massiven Hindernisse im Weg sind, lassen sich AirTags auch noch in einer Entfernung von 30 Metern orten.
Wenn keine massiven Hindernisse im Weg sind, lassen sich AirTags auch noch in einer Entfernung von 30 Metern orten.
bild: watson

Du bist die Milchkuh, und es gibt viele Melker

AirTags gehören in aller Regel in eine Hülle. Diese Hülle ist allerdings nicht im Kaufpreis (siehe unten) enthalten.

Neben Apple bieten diverse Hersteller kostenpflichtiges Zubehör an, wobei die Schlüsselanhänger, Gepäckanhänger und anderen Befestigungsmechanismen aus Leder und Kunststoff bezüglich Verarbeitung und Robustheit variieren.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft sich die vergleichsweise kostspieligen Hüllen, die Apples Qualitätskontrollen durchlaufen haben. Hingegen muss man bei Zubehör von Drittanbietern auf unschöne Überraschungen gefasst sein. Zudem kann sich die Lieferung verzögern, wie der Redaktor nach einer Online-Bestellung in Deutschland feststellte.

Die AirTags haben ab Werk keine Öffnung, bzw. Öse, sodass man sie nicht mit einer Schnur befestigen kann.

Die Reparatur-Spezialisten von iFixit haben ausprobiert, ob man AirTags mit einem dünnen Bohrer ein kleines Loch verpassen kann. Antwort: Ja, das geht. Aber: Nachmachen auf eigene Gefahr! Zuerst Batterie entfernen. Und nicht erwarten, dass der Tracker wasserfest (IP67) bleibt.
Die Reparatur-Spezialisten von iFixit haben ausprobiert, ob man AirTags mit einem dünnen Bohrer ein kleines Loch verpassen kann. Antwort: Ja, das geht. Aber: Nachmachen auf eigene Gefahr! Zuerst Batterie entfernen. Und nicht erwarten, dass der Tracker wasserfest (IP67) bleibt.
Bild: iFixit

RTFM! (oder: Rw*)

Rechts ein noch jungfräulicher AirTag. Links das Resultat, nachdem man mit MacGyver-Klebeband improvisieren musste, weil ein AirTag mit Gewalt (statt Intelligenz) geöffnet wurde.
Rechts ein noch jungfräulicher AirTag. Links das Resultat, nachdem man mit MacGyver-Klebeband improvisieren musste, weil ein AirTag mit Gewalt (statt Intelligenz) geöffnet wurde.
Bild: watson

RTFM steht bekanntlich für Read The Fucking Manual. Leider habe ich genau dies nicht getan, als die Dinger per Kurier bei mir eintrafen. Resultat: Beim ungeduldigen ersten Öffnungsversuch mit einem Brotmesser (🙈) zerbrach ein kleines Plastikteil des Drehmechanismus im Gehäuse. Natürlich konnte ich nicht akzeptieren, Kunststoff-Elektroschrott (zum Einzel-Verkaufspreis von 35 Franken) verursacht zu haben. Der mit grauem Klebeband zusammengeflickte, und damit perfekt getarnte AirTag erhält nun eine zweite Chance, im Etui einer bestimmten Schülerin, die hier hoffentlich mitliest).

«Drücke auf der polierten Edelstahl-Batterieabdeckung deines AirTag nach unten, und drehe die Abdeckung gegen den Uhrzeigersinn, bis sie sich nicht mehr drehen lässt.»
Anleitung bei support.apple.com
«Öffnen Sie den AirTag, indem Sie die weisse Seite nach unten legen. Das Apple-Logo sollte zu Ihnen zeigen. Drücken Sie mit zwei Fingern an beiden Seiten neben dem Logo. Drehen Sie den Deckel gegen den Uhrzeigersinn.»
Anleitung bei macwelt.de

* Rw steht für Read watson.

Und das Fazit?

Ohne iPhone sind AirTags nutzlos. Ohne neueres iPhone ist der Nutzen begrenzt.
Ohne iPhone sind AirTags nutzlos. Ohne neueres iPhone ist der Nutzen begrenzt.
Bild: watson
  • Apple verlangt 35 Franken für einen AirTag. Das Viererpack AirTags kostet 119 Franken im Online-Store. Beim Bestellen kann man die Dinger kennzeichnen («gravieren») lassen, mit bis zu vier Zeichen, inklusive Emoji. Das lohnt sich, weil die Dinger sonst schwer zu unterscheiden sind!
  • Die AirTags funktionieren mit allen iPhones, die iOS 14.5 unterstützen. Der AirTag-Standort lässt sich aber nur mit iPhone 11 oder iPhone 12 (alle Modelle) zentimetergenau bestimmen. Denn nur in den neusten und teuersten iPhone-Generationen steckt der Sensor für die Ultra-Breitband-Technologie (Englisch: UWB). Aufpassen! Das iPhone SE 2 (2020) besitzt keinen UWB-Chip. Ohne diesen Chip sind die AirTags nur ein weiteres Tracking-Zubehör, wie etwa von Tile, das mit Bluetooth Low Energy funkt.
  • Der in iPhones eingesetzte UWB-Chip namens «U1» soll in Zukunft mit Mobilgeräten anderer Hersteller funktionieren. Apple arbeitet laut eigenen Angaben daran, die Interoperabilität mit einer breiten Auswahl an unterschiedlichen Produkten sicherzustellen. Ob sich dann die AirTags auch mit Android-Handys nutzen lassen, ist offen.
  • Obwohl neuste Apple-Watch-Modelle (Series 6) mit U1-Chip bestückt sind, können sie derzeit nicht verwendet werden, um mittels «Siri»-Sprachbefehl nach einem AirTag in der Nähe zu suchen, und einen Ton abzuspielen.

Mein persönliches Fazit: Wer ein iPhone 11 oder iPhone 12 hat und einen zuverlässigen Schlüsselfinder sucht, kann bei den AirTags bedenkenlos zuschlagen. Auch als Rucksack-Anhängsel und bei anderen Gepäckstücken können die anonymen Apple-Tracker wertvolle Dienste leisten. Wunder sollte man nach einem Verlust keine erwarten, auch wenn weltweit rund eine Milliarde iPhones (!) bei der automatischen Suche via Bluetooth Low Energy und Internet behilflich sein kann. Letztlich entscheidet die Ehrlichkeit der Finder, ob vermisste Gegenstände zum Eigentümer zurückfinden.

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