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Ein Zugfuehrer in Uniform der Schweizerischen Bundesbahnen SBB bei Schreibarbeiten, aufgenommen1940. (KEYSTONE/SBB/HO/Str) ===  === Ein echtes Beispiel: Ein Zugführer 1940.

Die Schweizerischen Bundesbahnen müssen sich für neue Herausforderungen rüsten.
Bild: SBB

Werden die SBB von Google, Apple, Uber und Co. überrollt?

Bald fahren Autos von allein. Wer einsteigen möchte, bestellt mit dem Smartphone ein Robotaxi. Experten und Politiker warnen, dass hierzulande ein übergeordnetes Konzept für die Mobilität der Zukunft fehle.

Raffael Schuppisser / schweiz am sonntag



Die Zukunft lässt nicht mehr lange auf sich warten: Diesen Sommer noch sollen in Sions Innenstadt selbstfahrende Kleinbusse Passagiere befördern. Erste Tests haben die Mini-Postautos bereits erfolgreich absolviert. Die Post wartet nur noch auf die Bewilligung und feilt an letzten technischen Details.

Ausgerechnet im Wallis, diesem oft als rückständig empfundenen Bergkanton, wird der Verkehr revolutioniert. Aber nicht nur hier. Auf deutschen Autobahnen fahren bereits erste autonome Lastwagen. Und in den USA sind die Google-Autos unterwegs. Noch befinden sich all diese Projekte im Testbetrieb, noch fährt immer ein Mensch mit. Er könnte im Notfall eingreifen.

Doch das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Davon überzeugt sind nicht nur die Technik-Enthusiasten im Silicon Valley, sondern etwa auch der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt, der kürzlich prophezeite, dass sich selbstfahrende Autos verbreiten werden wie Smartphones.

Umfrage

Werden Roboterautos so populär wie das Smartphone?

1,681

  • Ja71%
  • Nein23%
  • Weiss nicht6%

Vor wenigen Jahren zweifelten die grossen Autobauer noch. Doch mittlerweile haben schon fast alle Prototypen entwickelt, die sie unter Hochdruck zur Serienreife bringen wollen. Sie wissen: Wenn Sie den Trend ignorieren, werden sie von Firmen wie Google, Apple, Uber und Tesla überrollt, die alle an der Mobilität der Zukunft werkeln.

Achtmal weniger Autos nötig

Wie dringend ein neues Verkehrssystem ist, zeigen ein paar Zahlen: Jährlich sterben 1,2 Millionen Menschen an den Folgen von Unfällen im Strassenverkehr. Es gibt 1,2 Milliarden Autos; 23 Stunden am Tag steht ein Auto jedoch bloss rum. Die Parkplatzsuche in Städten verursacht einen Drittel des Verkehrs. 30 Prozent der CO2-Emissionen in der Schweiz gehen auf den Strassenverkehr zurück. Kurz: Wohl kein anderes System ist so ineffizient, gefährlich und umweltschädlich wie der Verkehr.

Personen auf der Autobahn im Stau auf der Autobahn A2 zwischen Erstfeld und Goeschenen, aufgenommen am Freitag 10. Juli 2015. Der Ferienreiseverkehr auf der Gotthardautobahn zwischen Erstfeld und Goeschenen ist wegen eines Pannenfahrzeuges stillgestanden und erreicht eine Staulaenge bis zu 10 Kilometern Laenge. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

People camp next to their cars due to traffic jam at the motorway A2 between Erstfeld and Goeschen leading toward the Gotthard tunnel, Friday, 10 July 2015. Holiday traffic direction south was blocked and caused traffic jam of about 10 kilometers. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

«Stau zäme».
Bild: KEYSTONE

Selbstfahrende Autos könnten für mehr Sicherheit auf den Strassen sorgen und dank ihrem Elektroantrieb auch für saubere Luft. Vor allem aber haben sie das Potenzial, den Verkehr völlig neu zu organisieren: Als ein System von permanent herumkurvenden Roboterautos, die man per App zu sich rufen kann. «Das Auto wird zum Anhängsel des Smartphones werden», sagt der Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Ein eigenes Auto zu haben, ist überflüssig, ein Smartphone reicht.

«Unsere Software findet selbstständig den effizientesten Weg für die Fahrzeuge, um die Fahrgäste abzuholen (...).»

Maud Simon vom Schweizer Start-up BestMile

Autonome Autos könnten dem Carsharing zum Durchbruch verhelfen und den Verkehr drastisch minimieren. Der Zukunftsforscher Jeremy Rifkin meint, dass achtmal weniger Fahrzeuge für dieselbe Mobilität benötigt werden. Und in einer Studie für die Stadt Lissabon ermittelten Forscher, dass die Anzahl Autos von derzeit 203'000 auf 26'000 reduziert werden kann.

Die neue Mobilität könnte auch den herkömmlichen öffentlichen Verkehr obsolet werden lassen. Wer will noch auf einen Linienbus mit Chauffeur warten, wenn er einfach ein Robotaxi zu sich rufen kann?

Une navette autonome est photographiee ce jeudi 17 decembre 2015 a Sion. CarPostal, la Ville de Sion et le canton du Valais ont presente aux medias deux navettes autonomes. Les vehicules devraient transporter des personnes a partir du printemps 2016. (KEYSTONE/Sedrik Nemeth)

Solche fahrerlosen Mini-Postautos verkehren schon bald in Sitten. Bild: KEYSTONE

Selbstfahrende Kleinbusse, wie sie bald im Wallis getestet werden, könnten das Pendant der Post zu Roboautos von Carsharing- und Taxi-Unternehmen wie Uber sein. Die Mini-Postautos zählen 15 Plätze und sind mit der Plattform für Flottenmanagement des Lausanner Start-ups Best Mile vernetzt. Dieses verbindet die Busse mit den Smartphones der Passagiere und optimiert das Verkehrssystem.

«Unsere Software findet selbstständig den effizientesten Weg für die Fahrzeuge, um die Fahrgäste abzuholen und an den gewünschten Ort zu bringen», erklärt Maud Simon von Best Mile.

Bereits hat das Start-up eine App entwickelt, mit der man ein Fahrzeug zu sich rufen kann. Wenn das System einmal ausgereift ist, wird Busfahren anders sein: Die Passagiere müssen sich nicht mehr an den Fahrplan anpassen; der Fahrplan passt sich den Passagieren an.

«Ja, sind wir denn in der Agrargesellschaft stehen geblieben?»

Peter Bodenmann, SP-Politiker

Die Schweiz sei nicht bereit für die bevorstehende Revolution

Doch wird das reichen? Ist die Schweiz bereit für die Konkurrenten aus dem Silicon Valley? «Überhaupt nicht», findet Peter Bodenmann. Der ehemalige SP-Präsident hat sich seit seiner Zeit als Nationalrat und Verkehrspolitiker in sein Hotel in Brig zurückgezogen. Dort beschäftigt er sich intensiv mit den Auswirkungen der bevorstehenden Revolution auf der Strasse.

Er sagt: «Was uns fehlt, ist ein übergeordnetes Konzept für die neue Mobilität.» Kein Schweizer Politiker habe das Thema erkannt. In der Diskussion um die zweite Gotthardröhre sei das selbstfahrende Auto weder bei Politikern noch bei Journalisten Bestandteil des Argumentariums gewesen.

Und nun steht bereits die nächste Verkehrsabstimmung an. Und sie heisst nicht etwa «Auto 2.0», sondern «Milchkuhinitiative». «Ja, sind wir denn in der Agrargesellschaft stehen geblieben», fragt Bodenmann.

Wenn sich die Post und die SBB nicht auf die neue Situation einstellten, würden sie von Google, Apple und Uber an die Wand gedrückt, ist Bodenmann überzeugt. Anders sieht das SBB-Präsident Ulrich Gygi. Er könne sich nicht vorstellen, dass selbstfahrende Autos Züge irgendwann obsolet machen würden, sagte er letzte Woche in der Berner Zeitung. «Aber vielleicht fahren unsere Kunden künftig mit einem selbstfahrenden Auto zum Bahnhof.»

FILE - This May 13, 2015, file photo, shows Google's new self-driving car during a demonstration at the Google campus in Mountain View, Calif. The federal government's highway safety agency agrees with Google: Computers that will control the cars of the future can be considered their driver. The redefinition of

Das selbstfahrende Auto soll so populär werden wie das Smartphone. Bild: AP

Für Bodenmann ein krasser Denkfehler: Warum sollen die Passagiere umsteigen, wenn sie im selbstfahrenden Auto komfortabel schlafen oder arbeiten können? Die SBB müssen sich «subito neu erfinden», fordert Bodenmann. Es brauche kleine, vielleicht 20 Meter lange Kompositionen, die autonom und permanent unterwegs sind und die Passagiere, ohne Umsteigen zu müssen, an den Zielbahnhof bringen.

«Entscheidend wird sein, ob die Menschen bereit sein werden, Autos zu teilen.»

Verkehrsforscher Thomas Sauter-Servaes

In Software vertrauen

Auch Verkehrsforscher Thomas Sauter-Servaes sagt: «Das was die SBB bisher machten, wird in Zukunft nicht reichen.» Es herrscht derzeit so viel Dynamik auf der Strasse, warum sollte da einer auf die Schiene setzen?

Doch die Dynamik auf der Strasse könnte auch unerwünschte Folgen haben. Was passiert, wenn sich plötzlich jeder ein selbstfahrendes Auto anschaffen wird? Dann würde die Innovation den Verkehr nicht verringern, sondern womöglich gar erhöhen. Wir könnten dann zwar im Auto lesen, wenn wir im Stau stehen, würden aber noch immer im Stau stehen. «Es wäre eine Schande, wenn wir aus dieser grossartigen Technologie nicht mehr machen würden», sagt Maud Simon von Best Mile.

Werden die Menschen akzeptieren, dass ein Softwarefehler zu Verkehrstoten führen wird?

Die Technik allein wird unsere Verkehrsprobleme nicht lösen. «Entscheidend wird sein, ob die Menschen bereit sein werden, Autos zu teilen», sagt Sauter-Servaes. Am besten, so findet der Mobilitätsforscher, überlege man sich jetzt schon, wie man die richtigen Anreize schafft, damit die Menschen Autos teilen. Auf die Kooperation der Autoindustrie zu hoffen, wäre naiv. Denn auch wenn Autos autonom fahren, wollen natürlich VW, Toyota und Co. so viele Wagen wie möglich verkaufen.

Und es bleibt die Frage, ob die Menschen wirklich bereit sein werden, auf den Strassen ihr Leben einem Computerprogramm anzuvertrauen. Was passiert, wenn das selbstfahrende Auto einen Fehler macht? Werden die Menschen akzeptieren, dass ein Softwarefehler zu Verkehrstoten führen wird?

«Ja, das werden sie», ist Sauter-Servae überzeugt. Denn auch wenn autonome Autos nicht unfehlbar sind, so sind sie doch zuverlässiger als menschliche Fahrer. Sie schlafen nicht ein am Steuer und trinken keinen Alkohol. «Es wäre geradezu unverantwortlich» sagt der Mobilitätsforscher, «wenn wir diese technische Entwicklung nicht nutzen würden, um den Verkehr sicherer zu machen.»

Umfrage

Werden die SBB von Google, Apple, Uber und Co. überrollt?

1,033

  • Ja59%
  • Nein29%
  • Weiss nicht11%

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Evan 26.04.2016 14:47
    Highlight Highlight Dass autonome Autos kommen werden, ist so klar wie das Amen in der Kirche. Doch es scheint mir, dass viele hier, die zwar diesen Fakt verstanden haben, einen de facto Investitionsstop in unseren ÖV verlangen. Das wäre schlicht und einfach dumm. Wir müssen weiterhin in unseren ÖV investieren und diesen verbessern.
  • Evan 26.04.2016 14:47
    Highlight Highlight Trotz und gerade wegen den zukünftigen Veränderungen. Momentan sind wir noch nicht so weit, dass alles auf autonome Fahrzeuge umgestellt wird, dementsprechend wäre ein Investitionsstopp in die SBB etc. fatal. Wichtig ist es, weiterhin zu investieren und gleichzeit für die autonome Zukunft zu planen. Die autonomen Postautos sind sicher ein Anfang, den es gilt weiterzuverfolgen und Schritt für Schritt im ganzen Land zu etablieren.
  • Evan 26.04.2016 14:47
    Highlight Highlight Dazu wird es nötig sein, diese schneller fahren zu lassen, damit die Schritt für Schritt die konventionellen Busse ablösen können. Ein weiterer Schritt wird ein CarSharing oder Taxidienst, wie man das dann auch immer nennen möchte, der die privaten Fahrzeuge ersetzen wird. Mit diesem Wissen muss man sich dann den Trends anpassen. In der ersten Phase werden Züge auch weiterhin noch benötigt. Ich kann mir vorstellen, dass Fernzüge eher eine Daseinsberechtigung haben werden.
  • Evan 26.04.2016 14:46
    Highlight Highlight Eine genaue Beurteilung masse ich mir nicht an, sollten Regionalzüge dann mal überflüssig werden, weil alles auf autonome Fahrzeuge umgestiegen ist, dann ist es dann eben so und die Schienen können zurückgebaut und die Tunnels für die autonomen Autos benutzt werden. Interessant finde ich viel mehr, was für städtebautechnische Möglichkeiten dank der autonomen Fahrzeuge entstehen werden.
  • zeromg 26.04.2016 14:03
    Highlight Highlight An Herrn Thomas Sauter-Servaes. Wiso wird die heutige Stausituation, auf die mögliche Stausituation mit selbstfahrenden Autos repliziert? Der dynamische Verkehrsfluss, der durch selbstfahrende Autos entsteht, sollte auch bei der dreifachen Anzahl an Fahrzeugen, den Stau obsolet werden lassen. Auch die heutigen Ampelsystem könnten stark reduziert werden.
  • zeromg 26.04.2016 13:55
    Highlight Highlight Ein Softwarefehler wäre aber für viele Menschen nicht nachvollziehbar bzw. erklärbar, wobei die Ursache/Folge beim fahren mit Alkohol für jeden klar ist.

  • zeromg 26.04.2016 13:48
    Highlight Highlight "SBB-Präsident Ulrich Gygi. Er könne sich nicht vorstellen, dass selbstfahrende Autos Züge irgendwann obsolet machen würden"

    Da kommt mir ein Zitat von Steve Jobs in den Sinn.
    „Meistens wissen die Leute nicht, was sie wollen, bis man es ihnen zeigt.“
  • Hand-Solo 26.04.2016 10:41
    Highlight Highlight Solange ich selber entscheiden kann, ob ich Carsharing nutzen kann, oder ob ein eigenes Fahrzeug mehr Sinn macht. Finde ich das grundsätzlich eine Gute Sache. Für Familien könnte dann z.B. statt zwei Autos, eines genügen. Da man z.B. die Kinder nicht mehr herumfahren muss.

    Aber: Ich möchte am Wochenende trotzdem auf das Motorrad oder in ein "Sonntagsauto" steigen und selber eine Ausfahrt machen können, wenn ich Lust dazu habe.

    Für zur Arbeit oder wenn ich feiern gehen möchte ist autonomes fahren eine gute Sache.
    • Digital Swiss 26.04.2016 11:09
      Highlight Highlight Früher durfte man Leibeigene halten, seine Frau bevormunden, Abfälle im Fluss entsorgen, einen Kontrahenten im Duell erschlagen etc.. Über diese Phasen sind wir weitestgehend hinweg. Der Verbrennungsmotor wird sich hier wohl einreihen. ✌️
    • Hand-Solo 26.04.2016 11:43
      Highlight Highlight Also ich verletzte nicht die Gefühle oder die Persönlichkeitsrechte meines Autos wenn ich es besitze und benutze, was soll der vergleich denn bedeuten?

      Beim Verbrennungsmotor, welcher Fossile Brennstoffe verwendet bin ich absolut Einverstanden. Erneuerbare syntetische Brennstoffe befinden sich aber in der Forschungsphase und könnten in Zukunft die "Toten Dinosaurier" ablösen.

      Aber selbst wenn wir in Zukunft elektrisch unterwegs sein werden, hat das mit meiner Aussage nichts zu tun. Der Tesla Roadster ist z.B. auch ein Sonntagsauto. Und elektrische Motorräder gibt es ja auch schon...
    • Hand-Solo 26.04.2016 11:47
      Highlight Highlight Nachtrag: Mit "Erneuerbare" Brennstoffe meine ich z.B. das hier: http://www.ingenieur.de/Themen/Rohstoffe/Oeko-Diesel-Wasser-CO2
  • jaydre 26.04.2016 10:24
    Highlight Highlight und im gleichen Atemzug: es gibt bereits technische lösungen bei denen die Strassen aus photovoltaikplatten bestehen. man könnte so vieles heute schon einfach lösen....
  • jaydre 26.04.2016 10:22
    Highlight Highlight was ich nicht verstehe ist, dass nicht schon jetzt pro Verkehrsrichtung eine (sagen wir) "Datenleitung" eingebaut wird bei den neuen Strassen. wieso kann man denn da nicht vorausdenken und das ganze für selbstfahrende Autos vorbereiten? das würde vieles vereinfachen.....
  • Digital Swiss 26.04.2016 09:11
    Highlight Highlight Stellt euch vor. Nur Vorstellen, nicht schimpfen. 😁

    - Die Kinder müssen in die Krippe/Kindergarten/Schule. Der sichere autonome Transport steht vor der Türe.
    - KMUs erhalten Material innert 1h, geliefert durch autonome Transporter. Rund um die Uhr.
    - Die Mulde für die Entsorgung von Sperrgut, Elektronik etc. fährt vor's Haus.

    Was würdet ihr gerne, den Transport betreffend, gelöst haben?
    • Stefan von Siegenthal 26.04.2016 10:41
      Highlight Highlight Komfort und Nutzen erhöhen: Durch das Wegfallen des Fahrers kann der Innenraum eines Autos komplett anders gestaltet werden. So kann ein Auto optimaler fürs Arbeiten, Zusammensein, Ruhen konstruiert werden. Das wird dem Komfort im Zug in nichts nachstehen.
  • Toerpe Zwerg 26.04.2016 08:58
    Highlight Highlight Tja, und am Ende stehen wir mit einem mehrere hundert Milliarden teuren nutzlosen Schienennetz für den Personenverkehr da ... und wir investieren munter weiter ... ob das gut kommt?
    • Digital Swiss 26.04.2016 13:02
      Highlight Highlight @ZH27 Durch die neuen autonomen Trucks wird der heutige Schienen-Güter-Verkehr obsolet.
    • Toerpe Zwerg 26.04.2016 14:07
      Highlight Highlight Den geringeren Flächenverbrauch kann man in Frage stellen, weil die Bahn ohne den Zubringer Strasse nicht funktionieren kann. Die geringeren Umweltauswirkungen werden mit e-Fahrzeugen marginalisiert. Bündelung der Verkehrsnachfrage ist ein Euphemismus, denn das bedeutet nichts Anderes, als dass der Benutzer seine Nachfrage nach dem Angebot richten muss (inkl. Umwege, starre Zeiten, Umsteigen) statt dass die Mobilität dort zur Verfügung steht, wo sie gerade gebraucht wird. Das Sicherheitsargument wird mit den autonomen Fahrzeugen ebenfalls marginalisiert.
    • Toerpe Zwerg 26.04.2016 14:15
      Highlight Highlight Die Kapazität ist im Gesamtbild ebenfalls schlecht. Sie beruht auf den beschriebenen Verzichtshandlungen und Umwegen der Nutzer (Bündelung).

      Mir scheint, sie wollen sich das Potential der autonomen Fahrzeuge nicht unvoreingenommen anschauen. Mit 5Mia pro Jahr ungedeckten Kosten durch den Schienenverkehr (subventionierte Mobilität) liesse sich innert kürzester Zeit die Infrastruktur für 1Mio autonome e-Fahrzeuge errichten und diese liessen sich mit viel besserem Kostendeckungsgrad betreiben.

      Eben: Potentiell disruptiv.
  • Der Kritiker 26.04.2016 03:48
    Highlight Highlight Endlich ein halbwegs intelligenter Beitrag zum Thema Mobilität. Die Milchkuhinitiative ist etwas vom Dümmsten, was in den vergangenen Jahren von Lobbies und Politikern initiiert wurde. Die Mobilität wird sich massivst verändern, die Mittel nun komplett auf die Strasse zu konzentrieren, ist linde gesagt schwachsinnig.
  • Ignorans 26.04.2016 01:31
    Highlight Highlight Hoffentlich!
  • Digital Swiss 25.04.2016 21:26
    Highlight Highlight ...und NIE wird analoge Fotografie durch digitale verdrängt werden können.
    Benutzer Bild
  • penetranz 25.04.2016 21:21
    Highlight Highlight so war es doch schon immer. visionäre wurden ausgelach. und siehe 10. 20 jahre später wurden 18 jährige zu multimilionären wei sie die zeichen der zeit erkannt haben. und ich bin mir sicher diesma wid es nicht so lange dauern. aber dann ist das gejammer gross bei den leuten z. b. sbb vorstand
    • Digital Swiss 25.04.2016 21:46
      Highlight Highlight Wohl eher so:

      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht. lol
    • FelixE 25.04.2016 23:00
      Highlight Highlight Dazu kommt mir folgendes in den Sinn ;)
      Benutzer Bild
    • E Gauer 26.04.2016 11:19
      Highlight Highlight Finde die Hummel-Theorie sehr interessant, vor allem, weil man wirklich meinen könnte, dass sie eigentlich flugunfähig sein sollte, wenn man die Proportionen anschaut..
      Der Experimentelle Flugnachweis und somit die Vernichtung des Mythos wurde aber schon 1996 erbracht.

      Quelle:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln#Flugf.C3.A4higkeit_.E2.80.93_das_.E2.80.9EHummel-Paradoxon.E2.80.9C
  • Stefan von Siegenthal 25.04.2016 21:02
    Highlight Highlight Dass 23% bei der ersten Frage im Artikel "Nein" gewählt haben ist beängstigend. Die selbstfahrenden Autos werden sich extrem schnell etablieren, sobald diese mindestens doppelt so wenige Unfälle verursachen, als wenn Menschen fahren. Warum? Weil sobald dies zutrifft, werden die Autoversicherungen für nicht-selbstfahrende Autos massiv teurer werden und das wird den Systemwechsel sehr schnell vorantreiben. Man wird es sich in 10-15 Jahren nicht mehr leisten können anders zu fahren.
    • Digital Swiss 26.04.2016 09:04
      Highlight Highlight Ich freue mich auf autonomen Lieferdienst. Bestellen und Lieferung erfolgt in 2h.
  • smota 25.04.2016 20:54
    Highlight Highlight Naja, bin mir nicht sicher. Aktuell ist der Vorteil ja schon an meinem Auto, dass es MEIN Auto ist. Kein mühsames Geschleppe von Waren, alles immer im Auto dabei. Keine Jacke rumschleppen, liegt alles im Auto. 2. Paar Schuhe - kein Problem liegt auch im Auto.... Ich glaub die vollständige Ablöse durch selbstfahrende Autos werde ich nicht mehr erleben.
    • Stefan von Siegenthal 25.04.2016 21:04
      Highlight Highlight Stimmt, wenn du jetzt 65 und nicht mehr gut im Schuss bist, wirst du dies wohl nicht miterleben.
  • per scientam 25.04.2016 20:53
    Highlight Highlight Mit gefällt auch nicht der typische SP Ansatz für dieses Sache:
    "Der Staat muss"...

    Das korrekte Wort heisst: Freie Marktwirtschaft.
    Solche Technologien können die Bahn Ruinieren oder der SBB (automatisches Taxi bringt dich zum Bahnhof) zu unbekannten Höhenflügen verhelfen...

    Aber der Staat gehört nicht da rein. Denn Gute Technische Konzepte verbreiten sich von alleine.
    Nur Tote Konzepte brauchen Staatliche Einflussnahme.

    Wenn die Technologie ihre ersten Abnehmer hat dann verbreitet sie sich...
  • per scientam 25.04.2016 20:49
    Highlight Highlight Naja, mit dem Herrn aus Brig bin nicht einer Meinung... Ist vermutlich der Weltwoche Verkehrspolitiker...

    1. Elektroautos: So lange es keine Richtige Grosskapazitäten gibt, und derzeit ist das nur der Atomstrom, ist nicht, aber auch gar nicht an Elektromobilität zu denken. (Ausser E-Bikes...). Man braucht genau gleich viel Energie Fossil wie Elektrisch. Das ist Physik und Ingenieurwesen... Kein Wunschkonzert...
    2. Verkehrstote: in der Schweiz machen fast 4 mal mehr Menschen Selbstmord als im Verkehr sterben. rund 7 mal so viele sterben im Haushalt...

    • nick11 25.04.2016 21:30
      Highlight Highlight Schon mal was von Energieeffizienz und Wirkungsgrad gehört? Der liegt bei einem Ottomotor bei max. 40%, bei einem Elektromotor bei bis zu 98%. Man braucht eben NICHT gleich viel Energie Fossil wie Elektrisch.
      Und was redest du von "Grosskapazitäten"? Wenn heute sofort alle Autos auf Elektro umsatteln würden, bräuchten wir gerade mal 10% mehr Strom. Reden wir von einer realistischen Umstellung über die nächsten 20 Jahre, ist das kein Problem.
      Es ist paradox zu sagen, nur weil wir noch nicht genügend saubereren Strom haben verbrennen wir mit den Verbrauchern weiterhin Öl.
    • nick11 26.04.2016 20:26
      Highlight Highlight Welchen ökologischen Nachteil meinst du? Heutige Akkus werden nahezu zu 100% recyclet. Was bei der Herstellung von Ottomotoren drauf geht berechne auch nie jemand. Geschweige denn vom Ölverbrauch, Bremsverschleiss und der Lärmbelastung, welche sich halt schlecht in Zahlen fassen kann. Schon mal den Smog in einer Grossstadt erlebt? Der wäre ganz einfach Weg. Wie kann man bloss schon versuchen, krampfhaft Argumente dagegen zu finden...?
  • dracului 25.04.2016 20:46
    Highlight Highlight Bei der Bahn gäbe es längst Technologien, die genutzt werden könnten. Warum braucht es noch die teuren Lokführer, die jeden Fortschritt bremsen? In England, Singapur oder Hong Kong fährt man längst computergesteuert. Auch gibt es in Japan längst modernere und schnellere Züge, da kann die "Neubaustrecke" einpacken. SBB verhält sich wie ein Produktionsbetrieb, der jeden Tag nur einen verlässlichen Service erbringen will. Scheinbar soll sich gerade McKinsey in Bern austoben - mal sehen, ob so etwas vom ursprünglichen Pioniergeist der SBB zurückkehrt.
    • Tsunami90 25.04.2016 21:10
      Highlight Highlight Die SBB sollte sich wirklich neu erfinden! Früher war sie Inovationstreiber in der Bahntechnik. Man lese die Geschichte der Elekzrifizierung nach. Wäre ich Chef der SBB,ich würde die Idee der Swiss-Metro vervolgen. In kombination mit dem hervorganden S-Bahn netz wäre dies Genial.
    • Fabio74 25.04.2016 22:43
      Highlight Highlight Was Sie aufzählen sind U-Bahn-Systeme die geschlossen fahren, mit Türen an den Bahnsteigen. Dies ist nie mit einem nationalen Bahnnetz zu vergleichen. Dort wird überall mit Lokführer gefahren, aber zunehmend über 160km/ mit Führerstandsignalisierung.
      Es gibt in vielen Ländern schnellere Züge, in der Schweiz wo keiner dem anderen was gönnt, kann man sowas leider nicht bauen. Sonst würde ich eine Strecke Genf-St. Margrethen und eine Basel-Chiasso die alle miteinander verknüft sind und mit mind 250km/h zu befahren sind, vorschlagen
  • Statler 25.04.2016 17:44
    Highlight Highlight Das mit den autonomen Zugskompositionen schwebt mir schon länger vor. Statt auf den Zug zu warten, wartet der Zug auf mich. Gesteuert wird das Ganze von Software (so à là TCP/IP) - und fertig ist der Individualverkehr auf der Schiene...
    Wer dazu noch herausfindet, wie man einen Wagen auf nur einem Schienenstrang fahren lässt (sodass auf einem Gleis zwei Fahrzeuge in unterschiedliche Richtungen fahren können), löst gleichzeitig das Problem der eingleisigen Schienenführung...
    Träumen kann man ja... ;)
    • hugo hug 25.04.2016 19:21
      Highlight Highlight Hmm, dann müssten die Fahrzeuge während der Fahrt an beliebiger Stelle den Strang wechseln können um andere zu überholen. Ansonsten würde es zu vielen Staus bzw. Leerfahrten kommen :)
    • Dä Brändon 25.04.2016 20:57
      Highlight Highlight Ich werde bestimmt nicht ein Auto mit jemandem teilen. Mein Auto ist meine Burg, ich verbinde sehr viel mit meinem Auto, Emotionen, Sicherheit und ein Stück auch ein Gefühl von Zuhause.
    • penetranz 25.04.2016 21:27
      Highlight Highlight @ dä brändon

      tut mir leid ihnen das sagen zu müssen. aber von dieser vorstellung werden sie sich über kurz oder lang leider verabschieden müsse.
      früher sagten die leute auch teuflische neue technik mit pc internet und co.
      und wo stehen wir heute? ja genau sie heban ihren kommentar warscheimlich auch per smartphon verfasst. was hätte man wohl vor 20 jahren von dieser vorstellung gesagt. bitte mal drüber nachdenken..
      gute nacht
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