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OMG! In der Schweiz ist das erste selbstfahrende Auto unterwegs! watson war mit an Bord – und kommt zu diesen 5 Erkenntnissen

Seit heute ist in der Schweiz ein selbstfahrendes Auto unterwegs und wir durften es testen. Mit ziemlich hohen Erwartungen sind wir eingestiegen – und mit diesen 5 Erkenntnissen wieder ausgestiegen.



1. Sanft bremsen? Fehlanzeige!

Bist du schon einmal mit einer Person gefahren, die den Führerausweis ganz frisch in den Händen gehalten hat? Dann erinnerst du dich bestimmt noch daran, wie du jedes mal dezent ins Nicken geraten bist, wenn der Fahrer auf die Bremse getreten hat. So in etwa fühlt es sich an, wenn man mit dem selbstfahrenden Auto unterwegs ist – denn das mit dem sanften Bremsen muss dieses Gefährt definitiv noch üben.

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Alles in allem ist das noch eine etwas ruckelige Angelegenheit. gif: watson

2. Von Angst keine Spur

Wer glaubt, dass man sich in dem futuristischen Wagen deshalb total unsicher fühlt und es ein wahnsinnig aufregendes Erlebnis ist, der irrt sich. Denn trotz des dezenten Ruckelns beim Bremsen ist der Kombi absolut vertrauenserweckend. Wer hinter dem Fahrer (der ja nur aus Sicherheitsgründen da sitzt) Platz nimmt, spürt keinen grossen Unterschied zu einer Fahrt mit einem menschlichen Piloten. 

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Sieht spooky aus, fühlt sich aber ganz gut an: das fahrerlose Auto. gif: watson

3. Laaaaaaangweilig!!!!

Für uns – die wir beide gerne SELBST Auto fahren – drängt sich alles in allem ein Gefühl der Langeweile auf. Wo bleibt eigentlich der ganze Fahrspass, wenn der Computer alles übernimmt? Der emotionale Bezug zum Auto (den doch immerhin so mancher Autofahrer kennt) geht flöten und über die anderen Verkehrsteilnehmer kann man sich auch nur noch halb so schön aufregen, wenn man gar nicht mehr mitbekommt, wenn einem irgend so ein Trottel gerade vor die Schnauze gefahren ist.

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Wo bleibt der ganze Fahrspass? gif: watson

4. Hallo, Sofa!

Damit jene, die ansonsten gerne selbst das Steuer in der Hand halten, nicht vor Langeweile eingehen, müsste sich an der Innenarchitektur der Autos so einiges ändern. Könnte man während der Fahrt gemütlich auf dem Sofa chillen und sich die neuesten Folgen der Lieblingsserie anschauen, dann liesse sich darüber vielleicht diskutieren. Die beiden hintereinander angeordneten Sitzreihen sollten jedenfalls unbedingt der Vergangenheit angehören.

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Die klassische Sitzordnung hat ausgedient. gif: watson

5. A long way to go

Gefühlt ist es gerade mal ein bis zwei Jahre her, dass der Begriff «selbstfahrendes Auto» zum ersten Mal aufgetaucht ist. Und jetzt konnten wir bereits in einem mitfahren! Das ist schon beeindruckend. Dennoch muss man realistisch bleiben: Im Augenblick hält der Wagen beispielsweise noch an jedem (JEDEM!!!) Zebrastreifen an, weil er erstmal die Umgebung scannen muss – es könnte ja demnächst ein Fussgänger die Strasse betreten. 

Auf Seiten der Technik gibt es also noch einiges zu tun. Von unserem Rechtssystem ganz zu schweigen! Denn bei unserer Testfahrt sass trotzdem noch ein Mensch hinterm Steuer, weil sichergestellt sein muss, dass dieser jederzeit die Kontrolle über den Wagen übernehmen kann. Bis wir uns also tatsächlich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass in der Schweiz völlig autonome Fahrzeuge unterwegs sind, werden wohl noch einige Jahre ins Land gehen.

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Tadaaaa! So sieht es aus, das erste selbstfahrende Auto in der Schweiz. gif: watson

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Das sind die ersten selbstfahrenden Autos
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