Sport
Olympiaticker

Olympia 2026 News: Jasmine Flury verzichtet auf Super-G-Start

SRF 2 - HD - Live

Olympiaticker

Flury verzichtet auf Super-G-Start +++ Hockey-Nati fieberte mit Ski-Stars mit

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina werden am 6. Februar eröffnet. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
11.02.2026, 17:0011.02.2026, 17:00
Schicke uns deinen Input
avatar
Hockey-Nati im Ski-Fieber
Zu Olympia gehört auch das sportartenübergreifende Mitfiebern. Im olympischen Dorf in Mailand verfolgen die beiden Schweizer Eishockey-Nationalteams die Wettkämpfe ihrer Landsleute jeweils gemeinsam. «Wir haben im ersten Stock eine Lounge, dort haben wir zuletzt die Skirennen geschaut», sagt Captain Roman Josi. Besonders angetan ist der NHL-Verteidiger von Franjo von Allmen. «Was er im Moment leistet, ist unglaublich.» Persönlich kenne er den dreifachen Olympiasieger zwar nicht, «aber im Fernsehen wirkt er extrem sympathisch». (abu/sda)


Flury verzichtet auf den Super-G
Jasmine Flury wird am Donnerstag nicht zum Olympia-Super-G antreten. Die 32-jährige Bündnerin verzichtet aufgrund von Kniebeschwerden auf einen Start. Flury gab erst in diesem Winter ihr Comeback, nachdem sie die komplette letzte Saison wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie verpasst hatte.

Am Donnerstag ruhen die Hoffnungen vor allem auf Malorie Blanc. Die 22-jährige Walliserin feierte in Crans-Montana im letzten Super-G vor den Olympischen Spielen ihren ersten Sieg im Weltcup. Delia Durrer, Janine Schmitt und Corinne Suter komplettieren das Schweizer Quartett. (abu/sda)


Snowboard-Star in der Quali schwer gestürzt
Die Halfpipe-Qualifikation der Frauen ist von einem schweren Sturz überschattet worden. Die Chinesin Jiayu Liu blieb mit ihrem Board bei der Landung an der Kante hängen und prallte mit dem Kopf heftig auf. Liu blieb regungslos liegen und wurde sofort von Betreuern gepflegt. Nach einigen Minuten wurde sie mit einem Rettungsschlitten abtransportiert und die Qualifikation konnte fortgesetzt werden. Informationen zu ihrem Gesundheitszustand gibt es nicht.

Jiayu Liu gehört zu den grossen Namen in der Snowboard-Szene. Die 33-jährige Chinesin wurde 2009 Weltmeisterin in der Halfpipe, 2018 holte sie bei den Olympischen Spielen Silber. (dab)

Isabelle Lötscher verpasst den Halfpipe-Final
Die Halfpipe-Snowboarderin Isabelle Lötscher verpasste in der Qualifikation den Sprung in die Top 12 und somit in den Final vom Donnerstagabend. Die Zürcherin erreichte Platz 16.

Nach Umgang eins hatte die 21-Jährige mit 48,50 Punkten auf dem 14. Zwischenrang gelegen, konnte sich danach aber nicht mehr verbessern. Die Siegerin Chloe Kim aus den USA erreichte 90,25 Zähler.

Die Qualifikation für den Final wäre bereits ein Erfolg gewesen, obwohl Isabelle Lötscher Anfang Januar im Weltcup von Calgary Platz 3 belegt hatte. In diesem Wettkampf war die Weltelite allerdings lückenhaft vertreten gewesen. (nih/sda)
Australischer Snowboarder nach Sturz im Spital
Der Snowboardcross-Spezialist Cameron Bolton musste nach einem Trainingssturz am Montag tags darauf hospitalisiert werden. Der 35-jährige Australier, der über zunehmend starke Nackenschmerzen klagte, erlitt im Genick zwei stabile Halswirbelfrakturen.

Bolton hatte 2025 bei der WM im Engadin mit Mia Clift Silber im Mixed-Team-Snowboardcross gewonnen. (nih/sda/apa)
Nadine Fähndrich läuft die 10 km
Nadine Fähndrich, die einen enttäuschenden Auftritt im Sprint zu verdauen hat, läuft die 10 km Skating mit Einzelstart. Die grössten Chancen auf eine Top-Klassierung in diesem Rennen hat Nadja Kälin. Mit diesen beiden Frauen sowie Lea Fischer und Marina Kälin steht für das Rennen vom Donnerstag (13 Uhr) ein Quartett am Start. Bei den Männern starten am Freitag (11.45 Uhr) Beda Klee, Noe Näff und Nicola Wigger.

Nadine Fähndrich hatte im Vorfeld der Winterspiele einen Start über 10 km bloss als Option angekündigt, denn am Samstag wird sie auch die Frauenstaffel laufen. Die beiden Einsätze sollen sie im Wettkampf-Rhythmus für den kommenden Mittwoch halten. Dann wird sie im Team-Sprint den zweiten Angriff auf eine Medaille lancieren. (nih/sda)
So herrlich nimmt sich Nicola Wigger auf die Schippe
Der Schweizer Langläufer Nicola Wigger kann definitiv über sich selbst lachen. In einem Video auf Instagram schreibt er: «Niemand hat gesehen, wie ich um 4 Uhr aufstehe, mich jeden Tag dehne oder zwei Stunden länger beim Training bleibe.» Die harte Arbeit der Sportler geschieht schliesslich im Verborgenen. Beim 24-Jährigen hat das aber einen anderen Grund: «Weil ich nie irgendeinen solchen Scheiss getan habe.»



Im Skiathlon wurde Wigger als bester Schweizer 30., seinen nächsten Einsatz hat der Luzerner am Freitag im Rennen über 10 km.
Britschgi patzt in Kurzprogramm
Europameister Lukas Britschgi leistete sich im Kurzprogramm gleich bei seiner ersten Figur einen Fehler. Der Eiskunstläufer verhinderte einen Sturz zwar, bekam für seinen Griff aufs Eis aber dennoch Abzüge. Die 80,87 Punkte reichten nur zu Platz 19. Eine Medaille schien ohnehin unrealistisch, jetzt wird es aber auch mit einer Platzierung unter den Top 10 schwierig.


An der Spitze steht der Ilia Malinin mit 108,16 Punkten. Der US-Amerikaner begeisterte erneut mit einem hervorragenden Kurzprogramm inklusive Rückwärtssalto, der nicht als eigene Figur zählt, sondern lediglich in die Choreographie einfliesst. Sein grösster Konkurrent Yuma Kagiyama aus Japan blieb nicht fehlerfrei und erhielt 103,07 Punkte. Auf dem 3. Zwischenrang steht der Franzose Adam Siao Him Fa mit 102,55 Zählern. Der Abstand auf die restliche Konkurrenz beträgt bereits über neun Punkte. (nih)
Slowenien springt überlegen zu Gold
Topfavorit Slowenien wird seiner Favoritenrolle im Mixed-Team im Skispringen gerecht. Das Quartett um die Geschwister Nika und Domen Prevc setzt sich locker vor Norwegen und Japan durch.

Nachdem die Olympischen Spiele für die Überflieger Nika und Domen Prevc mit Enttäuschungen begonnen hatten – für sie reichte es auf der Normalschanze immerhin zu Silber, er kam nicht über Platz 6 hinaus –, rehabilitierten sich die Geschwister im Mixed-Team-Wettkampf. Im Verbund mit Nika Vodan und Anze Lanisek sicherten sie Slowenien überlegen die Goldmedaille. Nach insgesamt acht Sprüngen hatte das favorisierte Quartett mehr als 30 Punkte Reserve auf Platz 2.

Schon vor vier Jahren, als der Wettbewerb zum ersten Mal an Olympischen Spielen ausgetragen wurde, ging der Sieg an Slowenien. Die Schweiz stellte wie schon bei der Premiere kein Team. (nih/sda)
Gold nach harscher Kritik
Schweden sicherte sich die Olympia-Goldmedaille im Mixed-Doppel im Curling. Die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana setzten sich in einem packenden Final gegen das amerikanische Duo Cory Thiesse und Korey Dropkin mit 6:5 durch.

In den ersten sechs Ends schrieben einzig die beiden Schweden zwei Steine, weshalb sie 4:3 führten. Vor dem achten und letzten End lagen jedoch die USA 5:4 vorne. Beide Teams zeigten danach Nerven, ehe Isabella Wrana mit dem letzten Stein das aus ihrer Sicht notwendige Takeout gelang.

Die Skandinavier hatten die Round Robin auf dem 4. Platz beendet. Gegen Norwegen verloren sie mit 0:9, woraufhin sie in den heimischen Medien harsch kritisiert wurden. Doch als es darauf ankam, zeigten sie sich auf der Höhe der Aufgabe. Bronze gewann Gastgeber Italien mit Stefania Constantini und Amos Mosaner. (nih/sda)
Erster Transgender-Athlet bei Winterspielen
Der Schwede Elis Lundholm hat als erster offener Transsportler einen Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen bestritten. Der Ski-Freestyler identifiziert sich als Mann, startet auf der Buckelpiste aber in der Frauen-Konkurrenz und belegte nach einem Fahrfehler in der Qualifikation den letzten Platz. Am Mittwoch bietet sich Lundholm eine zweite Chance, sich für den Final der besten zehn Starterinnen zu qualifizieren.

Als Trans Mann gilt ein Mann mit männlicher Geschlechtsidentität, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde. Da Lundholm keine geschlechtsangleichenden Operationen durchführen und auch juristisch hinsichtlich des Geschlechts keine Änderung vornehmen liess, wurde der 23-Jährige gemäss der geltenden Regularien vom schwedischen Olympia-Komitee für das Frauenteam nominiert. (nih/sda/dpa)

Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

1 / 56
Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

Super-Franjo feiert sein 3. Olympia-Gold an diesen Spielen.

quelle: keystone / michael buholzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
1 / 17
Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

quelle: keystone / alessandro trovati
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Skifahren am Strand von Rimini oder vor dem Eiffelturm – so trotzen die Menschen in Europa dem Wintereinbruch
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Trainer Nydegger musste Feierbiest von Allmen nach Team-Kombi bremsen
Franjo von Allmen begeistert an seinen ersten Olympischen Spielen auch seinen langjährigen Begleiter Reto Nydegger. Der Speed-Trainer erklärt, was aus seiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg war.
Unerwartet – dieses Wort fällt Reto Nydegger nach dem dritten Gold-Triumph von Franjo Von Allmen zuerst ein. Nicht, weil er den 24-Jährigen unterschätzt hätte, sondern weil er sich grundsätzlich nie von Euphorie leiten lässt. «Ich gehe bei jedem Rennen an den Berg und denke: Vielleicht gehen wir heute leer aus.» Denn selbst bei einem so starken Team wie dem der Schweiz bleiben im Skisport viele Faktoren unberechenbar.
Zur Story