DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Trotz Hype um 5G: Das schnellste, nicht störungsanfällige Internet gibts per Glasfaserkabel.
Trotz Hype um 5G: Das schnellste, nicht störungsanfällige Internet gibts per Glasfaserkabel.
Bild: KEYSTONE

Schweizer Wettbewerbshüter vermuten Preisabsprachen bei Glasfaser-Technik

Es seien kleinere Firmen im Visier, heisst es.
16.01.2020, 07:5216.01.2020, 08:03

Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) vermutet Kartellverstösse bei Ausrüstern sogenannt optischer Netzwerke (bei denen die Signale ultraschnell über Glasfaserleitungen übertragen werden). Deshalb hat sie Hausdurchsuchungen durchgeführt und eine Untersuchung eröffnet.

Es gebe Anhaltspunkte für Submissionsabsprachen zwischen mehreren Unternehmen, teilten die Wettbewerbshüter am Donnerstag in einem Communiqué mit. «Die Abreden betreffen Hard- und Softwareprodukte im Bereich der optischen Netzwerke, die für die Datenübertragung per Glasfaser bei Grosskunden eingesetzt werden.»

Die Untersuchung solle zeigen, ob tatsächlich kartellrechtlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen würden, hiess es weiter. Namen von Unternehmen nannte die Weko nicht.

Kleinere Firmen im Visier

Dabei handle es sich aber nicht um die ganz grossen Ausrüster wie beispielsweise Huawei, sagte Weko-Direktor Patrik Ducrey auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Im Visier seien kleinere Firmen, die Unternehmensnetzwerke ausrüsten würden.

Ziel der Untersuchung seien eine Handvoll Firmen. Bei den meisten sei eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden. Namen und die genaue Zahl der betroffenen Unternehmen würden in ein paar Wochen veröffentlicht, sagte Ducrey.

Die Weko sei aufgrund der Selbstanzeige einer Firma tätig geworden. Die Untersuchung solle zeigen, ob tatsächlich kartellrechtlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen würden, hiess es weiter.

Submissionsabsprachen liegen vor, wenn Unternehmen ihr Angebotsverhalten bei der Vergabe von öffentlichen oder privaten Beschaffungen koordinieren. Typischerweise stimmen die Firmen ihre Angebote mit dem Ziel ab, einem Unternehmen den Auftrag zu einem bestimmten Preis zuzuschanzen. Dies ist verboten.

(dsc/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Evolution des Computers

1 / 15
Die Evolution des Computers
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

ÖV-Haltestellen dank Akustik-Sensor vor Sprayern geschützt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Review

Das taugt das neue Satelliten-Internet von SpaceX in der Schweiz

Dass er mal zum Internet-Pionier werden würde, hätte sich watson-User Pirmin Marti bestimmt nicht träumen lassen. Dann kam Elon Musks Starlink.

Ausgerechnet an einem Freitag, dem 13., hatten die Internetsorgen von Pirmin ein Ende. Aus Amerika erreichte ihn ein Paket von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX.

Inhalt: das Starlink-Kit.

Seit Mitte August gehört der junge Innerschweizer zu den wenigen Leuten, die das neue Satelliten-Internet hierzulande bereits verwenden können. Pirmin ist Beta-Tester, weil er sich frühzeitig auf der Starlink-Website anmeldete und sein Interesse bekundete an der Technologie.

Das war im Februar 2021.

Sieben Monate …

Artikel lesen
Link zum Artikel