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Olympia 2026 News: Snowboarderin Murase gewinnt Big Air

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Snowboarderin Murase gewinnt Big Air +++ Rodlerin Maag bei Halbzeit 10.

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina werden am 6. Februar eröffnet. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
09.02.2026, 23:2609.02.2026, 23:26
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Erstes Olympia-Gold für Kokomo Murase
Kokomo Murase ist mit 21 Jahren zum ersten Mal Olympiasiegerin. Die Freestyle-Snowboarderin aus Japan triumphierte am Montagabend im Big Air vor der Neuseeländerin Zoi Sydowski Synnott und der Südkoreanerin Yu Seungeun. Murase machte den Sieg nach einem missratenen zweiten erst im letzten Sprung perfekt.

Im Januar machte Murase Schlagzeilen, als sie an den X-Games als erste Frau einen «1620er», einen Sprung mit viereinhalb Drehungen um die eigenen Achse, in einem Wettkampf stand. Eine Woche zuvor war sie auch am Laax Open eine Klasse für sich.

Ariane Burri, die einzige Schweizerin im Wettbewerb, blieb am Sonntag als 19. in der Qualifikation hängen. (nih/sda)
Deschwanden mit reellen Medaillenchancen
Gregor Deschwanden hat auf der Normalschanze in Predazzo reelle Chancen auf eine Olympiamedaille. Der 34-jährige Luzerner sprang mit 106 m Schanzenrekord, erhielt aber weniger Kompensationspunkte als die Konkurrenz. So liegt er nach dem 1. Durchgang sensationell im 4. Rang, nur 0,1 Punkte hinter dem Bronzeplatz. Mit Sandro Hauswirth (20.) und Felix Trunz (25.) schafften auch die anderen Schweizer die Qualifikation für den finalen Durchgang.

Bei Halbzeit führt der Deutsche Philipp Raimund vor dem Franzosen Valentin Foubert und dem Norweger Kristoffer Sundal. Überraschend nur im 8. Zwischenrang klassiert ist der Saisondominator Domen Prevc aus Slowenien. (nih/sda)
Maag Zehnte bei Halbzeit
Natalie Maag kann in Cortina d'Ampezzo noch auf ein Olympiadiplom hoffen. Die Rodlerin aus dem Zürcher Oberland liegt nach den ersten zwei Durchgängen im 10. Zwischenrang.

Maag, die sich ein Olympiadiplom zum Ziel gesetzt hat und von einer Medaille träumt, büsste ziemlich genau eine Sekunde auf die Bestzeit ein – pro Durchgang jeweils rund eine halbe Sekunde. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie am Dienstag (ab 17.00 Uhr) zwei Ränge gutmachen. Die zeitliche Hypothek zum 8. Platz beträgt etwas mehr als drei Zehntel.

In Führung liegt die Deutsche Julia Laubitz, hauchdünn vor ihrer Landsfrau Merle Fräbel und bereits rund eine halbe Sekunde vor der Lettin Elina Bota. (nih/sda)
«Olympia-Silber? Nicht so besonders»
Nun klappt es für Vincent Kriechmayr doch noch: Nach den Rängen 6 und 7 in Pyeongchang, 5 und 8 in Peking sowie Platz 6 in der Abfahrt vom vergangenen Samstag steht der Österreicher in der Team-Kombination gemeinsam mit Manuel Feller als Zweiter auf dem Olympia-Podest. Bei der Medienkonferenz will ein Reporter wissen, wie sich das für den 34-Jährigen anfühle. Dieser antwortet überraschend: «Ich freue mich sehr, diesen Moment mit Manu zu teilen. Aber es ist jetzt nicht so besonders. Die Welt hätte sich auch ohne die Medaille weitergedreht.» Mit seiner stoischen Art sorgt der Oberösterreicher auch bei den neben ihm sitzenden Marco Odermatt und Loïc Meillard für Lacher. (nih/sda)


Ein Kindl per Video
Der österreichische Rodler Wolfgang Kindl führte am Montag in der Früh in Cortina ein nicht gerade alltägliches Videotelefonat. Der 37-jährige Tiroler war live bei der Geburt seines zweiten Kindes mit dabei. Dieses sei laut eines Sprechers rund zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt gekommen. Mutter und Tochter seien wohlauf. Ob sie Kindl vor seinem nächsten Olympia-Einsatz am Mittwochabend im Doppelsitzer noch besuchen werden, ist offen. «Es war echt sehr überraschend heute in der Früh ein Anruf – und dann ist es schon losgegangen. Ich bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist», erzählte Kindl im ORF. (nih/sda)


Das Warten auf den Bus
Das Warten auf den Bus ist an diesen Olympischen Spielen zumindest rund um Cortina ein Ärgernis für die tausenden Volunteers, die Journalisten und ... selbst die Athleten. Das mussten die Schweizer Curler Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller am eigenen Leib erleben. Ihr «Rekord» liegt bei einer Stunde und zwanzig Minuten. Ab dem Freitag, 6. Februar sei es aber besser geworden, stellt Schwaller fest. «Für sie (die Organisatoren) haben die Spiele erst da angefangen», vermutet der Solothurner, der nach dem Ausscheiden im Mixed als Skip auch noch mit den Männern im Einsatz steht. Die Mixed-Teams begannen die Wettkämpfe allerdings bereits am 4. Februar, zwei Tage vor der Eröffnungsfeier. (nih/sda)


Riebli ersetzt Pacal
Im Schweizer Biathlon-Team kommt es zu einer Mutation. Matthias Riebli übernimmt den Platz von James Pacal. Pacal werde in Antholz aus gesundheitlichen Gründen keine Wettkämpfe bestreiten können und nicht nach Norditalien reisen, teilte Swiss-Ski am Montag ohne nähere Angaben mit.

Riebli wird vor dem Staffel-Rennen der Männer vom 17. Februar einrücken. Der 22-jährige Obwaldner sei für jenen Wettkampf als Ersatzläufer vorgesehen, so Swiss-Ski. Einsätze in Einzelrennen seien zum jetzigen Zeitpunkt keine geplant. (nih/sda)


Hockey-Frauen treffen auf Djokovic
Die Schweizer Eishockey-Nati der Frauen trifft am Abend (20.40 Uhr) auf die USA. Vor dem Spiel trafen einige Spielerinnen beim Spaziergang durch Mailand auf Novak Djokovic. Der serbische Tennisspieler ist als Tourist an den Olympischen Spielen, unter anderem schaute er beim Eiskunstlauf zu. (ram)
Gold für Mathilde Gremaud!
Mathilde Gremaud hot Gold im Slopestyle! Weil Eileen Gu beim ersten Rail stürzt, ist klar, dass die Schweizerin nicht mehr überholt werden kann. Der halbe Punkt Vorsprung, den sie im zweiten Durchgang herausgeholt hat, reicht so zur Goldmedaille.
Gremaud geht mit starkem 2. Lauf in Führung
Dieses Mal ist die Rail-Sektion extrem sauber. Beim ersten Sprung legt sie noch einmal eine zusätzliche Drehung obendrauf mit einem Switsch-Doublecork-1080 und danach Switch-Doublecork-1260. Bei schlechter werdenden Bedingungen ist das die ganz knappe Führung vor Eileen Gu.

Die Chinesin hat im zweiten Run gleich beim ersten Run einen Fehler und kann sich nicht verbessern. Damit ist die Schweizerin in einer hervorragenden Ausgangslage. Wenn Gu sich im dritten Lauf nicht verbessern kann, dann hat Gremaud bereits vor ihrem Lauf Gold auf sicher.
Gremaud im 1. Durchgang hinter Gu
Mathilde Gremaud macht im Slopestyle-Final der Frauen in der Rail-Sektion die gleichen Tricks wie in der Qualifikation, hat dort den einen oder anderen Wackler, legt dann aber bei den Sprüngen noch einen drauf. Die Freiburgerin zeigt drei Double-Corks und zieht die Sprünge weit nach unten. Dafür erhält sie 83,60 Punkte, und liegt damit knappe drei Punkte hinter der Chinesin Eileen Gu auf Platz 2.

Mit Giulia Tanno liegt noch eine zweite Schweizerin in Podestnähe. 65,85 Punkte haben sie nach dem ersten Durchgang auf Zwischenrang fünf gebracht. Im Slopestyle-Final stehen noch zwei weitere Läufe an. Die beste Punktzahl aus allen drei Läufen zählt am Ende für die Gesamtwertung.
Schwallers scheiden mit Niederlage aus
Die Halbfinals waren für das Mixed-Curling-Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller schon vor dem letzten Spiel der Round Robin nicht mehr zu erreichen. Das Schweizer Duo verlor es gegen Kanada mit 4:8. In neun Partien gewannen die Schwallers vier Mal und verloren fünf. (ram)
Eiskunstläuferin erhält Aufschub von ihrer Uni
Am Samstag ging die kanadische Eiskunstläuferin Madelina Schizas viral. Sie bat ihre Universität um Aufschub bei einer Arbeit, weil sie am Freitag im olympischen Team-Event teilnahm und deshalb eine Arbeit fristgerecht an ebendiesem Freitag einreichen konnte. Nun meldete sich die McMasters Universität von Ontario, respektive ihr Professor bei der Kanadierin: Schizas kann sich voll auf die Olympischen Spiele konzentrieren und darf die Arbeit wann immer sie fertig ist, direkt beim Professor einreichen.
Fünf Flieger voll mit NHL-Stars
Nach den Fahnenträgern Nino Niederreiter, Leon Draisaitl (Deutschland) und David Pastrnak (Tschechien) sind am Sonntag zahlreiche weitere NHL-Stars im Olympischen Dorf in Mailand eingetroffen. Fünf Flieger schickte die nordamerikanische Profiliga am Sonntag aus den USA nach Italien. Unter den Passagieren befanden sich auch die restlichen Schweizer Olympia-Teilnehmer aus der NHL. Damit konnte Nationaltrainer Patrick Fischer vier Tage vor dem ersten Gruppenspiel gegen Frankreich erstmals mit dem kompletten Team trainieren. (riz/sda)
Burri verpasst Final der Top 12
Der Big-Air-Final im Snowboard findet auch bei den Frauen ohne Schweizer Beteiligung statt. Ariane Burri verpasste in der Qualifikation als 19. den Einzug in den Final der besten zwölf vom Montagabend.

Nach einem soliden ersten und einem missglückten zweiten Sprung blieb die erhoffte Aufholjagd der 25-jährigen Luzernerin im dritten Versuch aus. Bei der Landung griff sie leicht mit den Händen in den Schnee und verbesserte sich mit dem Total von 142,75 Punkten lediglich um zwei statt der benötigten neun Ränge. Zur Finalqualifikation fehlten Burri mehr als zehn Zähler. Eine weitere Chance auf den Finaleinzug bietet sich ihr zu Beginn der zweiten Olympia-Woche in der Slopestyle-Konkurrenz. In dieser Disziplin hatte sich Burri vor vier Jahren in Peking für die Medaillenentscheidung qualifiziert. (riz/sda)
Ein Selfie mit der jamaikanischen Bobmannschaft ist sehr begehrt
Hackl Schorsch stürzt in Schacht
Die deutsche Rodel-Legende Georg Hackl hat sich in Cortina bei einem Sturz verletzt. Der dreifache Olympiasieger, als Trainer Österreichs bei den Olympischen Spielen, war am Eiskanal rund zwei Meter tief in einen Schacht gefallen. Dabei kugelte sich Hackl eine Schulter aus. Mittlerweile hat er den Spital verlassen können. (ram)
Biathlon-Staffel ohne Chance aufs Podest
Die Schweizer Mixed-Staffel der Biathletinnen und Biathleten belegt Rang 10. In den Kampf um die Medaillen konnte das Quartett Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga nie eingreifen.

Gold ging an Topfavorit Frankreich, das sich vor Gastgeber Italien durchsetzte. Spannend wurde es im letzten Schiessen um die Bronzemedaille: Deutschland leistete sich eine Strafrunde, aber weil Norwegen zwei Mal kreiseln musste, reichte es doch fürs Podest. (ram)
Erstes Gold für Österreich
Benjamin Karl heisst der Olympiasieger im Parallelriesenslalom der Snowboarder. Der 40-jährige Österreicher wiederholte seinen Triumph von Peking 2022 und bescherte seinem Land die erste Goldmedaille dieser Spiele – die er im Ziel oben ohne feierte.


Im spannenden Final schlug Karl den Koreaner Kim Sangkyum. Bronze ging an Tervel Zamfirov aus Bulgarien.

Bei den Frauen triumphierte die Tschechin Zuzana Maderova. Sie setzte sich gegen die Österreicherin Sabine Payer durch, den kleinen Final entschied Lucia Dalmasso aus Italien für sich. (ram)
Schwallers wahren Medaillen-Chance
Das Curling-Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller feiert im Mixed-Doppel einen wichtigen Sieg im Kampf um die Halbfinal-Teilnahme. Es schlägt das zuvor ungeschlagene Grossbritannien mit 7:6. Das Schweizer Duo legte einen Topstart hin und führte nach drei Ends mit 4:0. Jedoch liessen die Schwallers etwas nach, weshalb sie vor dem letzten End mit 5:6 hinten lagen.

Das Schweizer Mixed-Doppel hat nun vier Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Damit belegt es aktuell den 5. Platz. Am Abend bekommen es Briar Hürlimann-Schwaller und Yannick Schwaller mit Norwegen zu tun, das bisher erst zweimal gewonnen hat. Ein weiterer Sieg ist Pflicht. (ram/sda)
Ledecka und Miki ausgeschieden
Gold im Parallelriesenslalom der Snowboarderinnen geht nicht an eine der beiden Topfavoritinnen. Ester Ledecka (Bild), die Olympiasiegerin von 2018 und 2022, scheiterte nach einem Fehler im Viertelfinal an Sabine Payer aus Österreich.

Auch für die amtierende Weltmeisterin endete der Gold-Traum im Viertelfinal. Miki Tsubaki blieb an der Italienerin Elisa Caffont hängen.
Zogg und Caviezel früh gescheitert
Snowboarderin Julie Zogg ist in den Achtelfinals des Parallel-Riesenslaloms ausgeschieden. Die 33-Jährige unterlag der Italienerin Elisa Caffont.

«Es ist hart, weil ich realisiere, dass es jetzt dann fertig ist», sagte Zogg mit feuchten Augen im SRF-Interview. Die zweifache Weltmeisterin im Parallel-Slalom tritt Ende Saison zurück.


Bei den Männern können die Schweizer ebenfalls nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Dario Caviezel hatte die Qualifikation als einziger überstanden. Er scheitert in der K.o.-Phase bei erster Gelegenheit gegen Mirko Felicetti aus Italien. (ram)
Klaebo gewinnt den Skiathlon
Johannes Hösflot Klaebo gewinnt den Skiathlon über 20 Kilometer. Der Topfavorit aus Norwegen setzte sich kurz vor dem Ziel von der Spitzengruppe ab und triumphierte solo. Es war Klaebos sechster Olympiasieg.


Dahinter sorgte Mathis Desloges für eine riesige Überraschung. Der Franzose gewann Silber, nachdem er es im Weltcup noch nie aufs Podest geschafft hatte. Desloges rang im Zielsprint den Norweger Martin Nyenget nieder.

Die beiden Schweizer Starter kamen mit Verspätung ins Ziel. Nicola Wigger belegte Rang 30, Beda Klee wurde 46.

Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

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Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

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