Digital
Social Media

Tiktok: KI ersetzt Menschen in Moderation von Inhalten

Tiktok will Inhalte mit KI moderieren und baut weltweit hunderte Arbeitsplätze ab

12.10.2024, 10:3012.10.2024, 10:30
FILE - A TikTok sign is displayed on their building in Culver City, Calif., March 11, 2024. Officials from the European Union's executive commission said Monday, Aug. 5, 2024, that TikTok has agr ...
Tiktok nutzt eine Kombination aus menschlichen Moderatoren und automatischer Erkennung, um Inhalte zu überprüfen.Bild: keystone

Der Onlinedienst Tiktok hat vor dem Hintergrund der vermehrten Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Moderation von Inhalten angekündigt, weltweit hunderte Arbeitsplätze zu streichen.

Ein Sprecher der zum chinesischen Bytedance-Konzern gehörenden Plattform kündigte am Freitag an, zwei Milliarden Dollar in «Vertrauen und Sicherheit» investieren und die «Wirkungskraft» dieser Bemühungen weiter verbessern zu wollen. Demnach werden inzwischen 80 Prozent «verletzender Inhalte» von «automatisierten Technologien» entfernt.

Tiktok nutzt eine Kombination aus menschlichen Moderatoren und automatischer Erkennung, um die auf der Plattform veröffentlichten Inhalte zu überprüfen. In den vergangenen Monaten war spekuliert worden, dass das Unternehmen sein operatives Geschäft und seine Marketingbelegschaft weltweit erheblich reduzieren wird. Tiktok-Mutter Bytedance beschäftigt der Website zufolge mehr als 100'000 Mitarbeiter in mehr als 200 Städten weltweit.

Das Unternehmen gab nicht an, in welchen Ländern die Jobs wegfallen sollen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass eine hohe Zahl der Stellenstreichungen den Standort Malaysia betreffen wird. In den südostasiatischen Land haben grosse Technologiekonzerne zuletzt wegen böswilligen und hetzerischen Inhalten auf Online-Plattformen einen wachsenden Regulierungsdruck zu spüren bekommen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Kanton Wallis verweigert Freigabe von Crans-Montana-Akten – die Sonntagsnews
Die Auslieferung eines mutmasslichen Menschenhändlers in dessen Freiheit und die Zurückhaltung von Akten zu Crans-Montana aus Angst vor Druck auf die Staatsanwaltschaft: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Das umstrittene Cardioband ist nach Angaben der «NZZ am Sonntag» nicht nur in der Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich (USZ) eingesetzt worden. Am Inselspital Bern wurde es insgesamt 36 Mal implantiert, wie die Zeitung schrieb. Das Inselspital habe interne Abklärungen eingeleitet. Auffällige Todesfälle habe man nicht festgestellt. Zu möglichen Komplikationen äusserte sich das Spital nach Angaben der Zeitung nicht. In Luzern sei das Band zweimal verwendet worden, als längst kritische Berichte dazu erschienen waren. Komplikationen seien keine bekannt, teilte das Spital der Zeitung mit. Am Tessiner Herzzentrum werde das Cardioband weiterhin als Behandlungsmethode aufgeführt. Das Herzzentrum sowie das Spital in Mailand, wo der ehemalige Herzchirurg des USZ, Francesco Maisano, arbeite, antworteten laut der Zeitung nicht auf eine Anfrage.
Zur Story