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Swisscom baut ein zusätzliches Mobilfunknetz für das Internet der Dinge



Bis Ende Juni will die Telekom-Firma ein neues Mobilfunknetz einrichten, das für Maschinen reserviert ist. Es ermöglicht völlig neue Dienstleistungen, wie die Diebstahlsicherung von Velos oder Parkplätze, die melden, wenn sie frei sind. Anfangs werden nur die Städte Zürich und Genf mit dem neuen Netz versorgt. Eine Bewilligung oder Lizenz braucht Swisscom dafür nicht, weil die Strahlung der neuen Funkstationen viel schwächer ist als jene herkömmlicher Antennen. «Die Regulierung erfolgt nicht über Konzessionierung wie bei den Handys, sondern über die technische Spezifikation der Geräte», sagt Marc Furrer, Präsident der Kommunikationskommission, der «NZZ am Sonntag». Die mit dem Netz verbundenen Geräte und Sensoren müssten einfach gewissen Vorschriften punkto Sendeleistung entsprechen. Mit dem neuen Netzwerk, das die Entwicklung des Internets der Dinge vorantreiben wird, ist Swisscom international führend. «Die Niederlande und Südafrika sind allerdings schon weiter als die Schweiz», sagt Thorsten Kramps, Master Inventor am IBM-Forschungslabor Zürich. Die Firmen KPN aus Holland und Fastnet aus Südafrika hätten bereits die Lancierung eines nationalen Netzes angekündet.

ARCHIV - Der Hauptsitz von Swisscom in Bern, aufgenommen am 13. November 2012. - Die Swisscom hat 2014 deutlich zulegen koennen. Dank starkem Wachstum bei den Buendelangeboten stieg der Umsatz um 2,4 Prozent auf rund 11,7 Mrd. Franken. Der Gewinn fiel mit 1,7 Mrd. Fr. um 0,6 Prozent hoeher aus als im Vorjahr. Damit hat die Swisscom die eigene Prognose und die Erwartungen der Finanzgemeinde erfuellt oder sogar uebertroffen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

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