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Frau bringt Kind in Waymo-Robotaxi zur Welt

FILE - A Waymo car drives up a hill in San Francisco, Sept. 4, 2025. (AP Photo/Jeff Chiu, File)
Waymo Freeways Things To Know
Waymo-Robotaxis mit auffälligen Sensoren auf dem Dach gehören zum Stadtbild in San Francisco.Bild: keystone

Frau bringt Kind in einem fahrerlosen Waymo-Robotaxi zur Welt

10.12.2025, 08:4410.12.2025, 09:03

Eine Frau in San Francisco hat ein Kind in einem fahrerlosen Robotaxi der Google-Schwesterfirma Waymo zur Welt gebracht. Mutter und Baby kamen danach wohlauf in einem Krankenhaus an, wie Waymo mitteilte.

Die Frau sei in dem Auto bereits auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen, als das Service-Team von Waymo eine «ungewöhnliche Aktivität» bemerkt habe, hiess es. Daraufhin habe man sie im Fahrzeug kontaktiert – und auch die Rettungsdienste informiert. Das Robotaxi sei jedoch schneller in der Klinik angekommen, als es von einem Rettungswagen habe erreicht werden können.

Kein Mensch am Lenkrad

Die zu Robotaxis umgebauten Jaguar-Elektroautos von Waymo mit auffälligen Sensoren auf dem Dach gehören zum Stadtbild in San Francisco. Sie fahren von Software gesteuert ohne einen Menschen am Steuer und werden per App bestellt. Die Fahrzeuge haben eine Kamera im Innenraum, unter anderem um Vandalismus zu vermeiden und die Sauberkeit im Blick zu haben.

Waymo hat in mehreren US-Städten rund 2500 Robotaxis. Schwerpunkte sind San Francisco und das anliegende Silicon Valley mit etwa 1'000 Fahrzeugen und Los Angeles mit rund 700. Die Google-Schwesterfirma ist damit klarer Marktführer in dem neuen Geschäft.

Waymo will künftig nach Tokio und London expandieren, weitere Metropolen sollen folgen.

Herausforderer Tesla

Der von Elon Musk geführte Elektroauto-Hersteller Tesla will zur Nummer eins werden und setzt dabei unter anderem auf einen Kostenvorteil: Die Wagen sollen ihre Umgebung nur mit Kameras erfassen. Waymo und andere Entwickler setzen dagegen für mehr Sicherheit auch auf teurere Technik wie Laserradare, die die Umgebung abtasten. Tesla kommt bisher auf einige Dutzend Robotaxis am Firmensitz im texanischen Austin, wo die Wagen bisher mit einem Aufpasser im Beifahrersitz unterwegs sind. Eigentlich plante das Unternehmen mit 1500 autonomen Fahrzeugen bis zum Jahresende 2025.

Teslas Robotaxi-Expansion kommt bislang nicht vom Fleck. Dabei sagte Musk im Juli gegenüber Investoren: «Ich glaube, dass die Hälfte der Bevölkerung bis zum Ende des Jahres Zugang zu Teslas Robotaxis haben wird.» Von diesem Ziel ist Tesla meilenweit entfernt. Rivale Waymo hingegen kommt inzwischen auf 450'000 autonome Fahrten pro Woche – Tendenz schnell steigend.

(sda/dpa/oli)

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