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Das einst verschmähte Twint hat 6 Millionen User und will sich neu erfinden
Noch nie wurde mehr getwintet. Doch die Rivalen schlafen nicht. Deshalb will die Schweizer Bezahl-App mit neuen Dienstleistungen punkten.
Der Start vor knapp zehn Jahren verlief harzig. Die Stimmen, die der jungen Bezahl-App ein kurzes Leben prophezeiten, waren entsprechend laut. Eine helvetische Insellösung sei gegen die Übermacht der grossen US-Zahlungsanbieter chancenlos, so der Tenor. Doch spätestens während der Corona-Pandemie explodierten die User-Zahlen. Inzwischen ist Twint die führende Bezahl-App der Schweiz mit mehr als sechs Millionen aktiven Nutzenden, die im letzten Jahr 901 Millionen Transaktionen tätigten. Dies gab Twint am Dienstag bekannt.

In einem Land mit neun Millionen Einwohnern bedeutet der neue User-Rekord, dass mehr als zwei von drei Menschen twinten. «Damit stärkt Twint die digitale Souveränität der Schweiz und schafft Unabhängigkeit von globalen Tech-Giganten», schreibt das Unternehmen.
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