Digital
CIA

Nun wird der WikiLeaks-Informant doch bei der CIA gesucht

Nun wird der WikiLeaks-Informant doch bei der CIA gesucht

21.03.2017, 06:0021.03.2017, 06:44

US-Strafverfolger suchen einem Insider zufolge nun doch beim Geheimdienst CIA nach Informanten der Enthüllungsplattform WikiLeaks. Dazu würden bestehende Ermittlungen zu WikiLeaks ausgeweitet, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Es gehe darum, herauszufinden, wer Informationen über Abhör- und Überwachungstechniken der CIA an Wikileaks weitergegeben habe. Erst am vergangenen Sonntag hatte das «Wall Street Journal» unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, die Ermittlungen konzentrierten sich auf ehemalige Vertragspartner des Geheimdienstes.

Das US-Justizministerium wollte sich dazu ebensowenig äussern wie die CIA, die die Echtheit der veröffentlichten Dokumente bisher nicht bestätigt hat.

Streng geheime Anleitungen für Hackerangriffe

Nach Angaben von WikiLeaks sind unter den in der vergangenen Woche veröffentlichten Unterlagen streng geheime Anleitungen der CIA für Hackerangriffe. Danach hat der US-Geheimdienst Computer mit allen gängigen Betriebssystemen wie Microsoft Windows, macOS von Apple sowie Linux im Visier, aber auch iPhones und Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android.

US-Geheimdienstler sollen zusammen mit ausländischen Kollegen die Verschlüsselung von weit verbreiteten Messaging-Diensten wie WhatsApp ausgehebelt haben. Ein mit Grossbritannien betriebenes Programm namens «Weeping Angel» («weinender Engel») dient demnach dazu, Samsung-Fernseher mit Internetanschluss in Abhörgeräte umzufunktionieren.

(dsc/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Gratisversand wird bei Schweizer Onlineshops seltener
Bedingungslos kostenloser Versand wird bei den grössten Schweizer Onlineshops zunehmend zur Ausnahme. Gleichzeitig liefern immer mehr Händler Bestellungen bereits am nächsten Tag, wie aus der jüngsten Auswertung des E-Commerce-Beratungsunternehmens Carpathia hervorgeht.
Von den 49 untersuchten umsatzstärksten B2C-Onlineshops liefern noch 12,2 Prozent unabhängig vom Bestellwert kostenlos, wie es in einer Mitteilung vom Wochenende heisst. Im vergangenen Jahr waren es 15 Prozent gewesen. 2023 lieferten noch 20 Prozent der Shops kostenlos. Bei knapp zwei Dritteln der Shops ist der Versand derzeit erst ab einem bestimmten Bestellwert gratis, bei 22,5 Prozent fallen immer Versandkosten an.
Zur Story