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Gruppenbild im Microsoft-Hauptquartier: Chinas Präsident Xi Jinping (Mitte) und Chinas wichtigste Tech-Leader trafen am Mittwoch die Grössen der US-Techwelt. Darunter Mark Zuckerberg (Facebook), Tim Cook (Apple), Jeff Bezos (Amazon) und natürlich Satya Nadella (Microsoft) neben Xi.
Bild: AP/Pool AP

Wie bringt man Apple-Chef Tim Cook dazu, ins Microsoft-Hauptquartier zu marschieren? So!



Chinas Präsident Xi Jinping ist diese Woche auf grosser US-Tour. Quasi im Gepäck hat er die Chefs der wichtigsten Tech-Konzerne Chinas. Die müssen sich, wie unsere Grafik am Ende des Artikels zeigt, längst nicht mehr vor den Techfirmen der USA verstecken. Nebst den üblichen Treffen mit Politikern traf Xi am Mittwoch auch die wichtigsten Konzernbosse (leider fast alles Männer) der grössten US-Techkonzerne. Und was hat dies nun mit der Frage im Titel zu tun?

Ganz einfach: Auch Apple will in China Smartphones verkaufen. Kommt der chinesische Staatspräsident auf Stippvisite, steht daher selbst Tim Cook stramm. Unglücklicherweise hiess der Gastgeber des wohl grössten Klassentreffens der Techbranche Microsoft und Cook musste sich wohl oder übel in die Höhle des Löwen wagen.

Die Chefs der US-Konzerne Apple, Microsoft, Yahoo, Amazon, Facebook, Intel, IBM, LinkedIn, Cisco sowie der chinesischen Techgrössen Lenovo, Baidu (chinesische Suchmaschine), Sina (das chinesische Twitter) und Tencent (das WhatsApp und Facebook von China) auf einem Gruppenfoto vereint.

REDMOND, WA - SEPTEMBER 23:  Chinese President Xi Jinping (L) shakes hands with Apple CEO Tim Cook as Tencent's Pony Ma (R) looks on during a gathering of CEOs and other executives at the main campus of Microsoft Corp September 23, 2015  in Redmond, Washington. Xi and top executives from U.S. and Chinese companies discussed a range of issues, including trade relations, intellectual property protection, regulation transparency and clean energy, according to published reports.  (Photo by Ted S. Warren-Pool/Getty Images)

Chinas Präsident Xi Jinping begrüsst Apple-Chef Tim Cook und ...
Bild: Getty Images North America

REDMOND, WA - SEPTEMBER 23: Chinese President Xi Jinping, left, talks with Facebook Chief Executive Mark Zuckerberg, right, during a gathering of CEOs and other executives at Microsoft's main campus September 23, 2015  in Redmond, Washington. Xi and top executives from U.S. and Chinese companies discussed a range of issues, including trade relations, intellectual property protection, regulation transparency and clean energy, according to published reports.  (Photo by Ted S. Warren-Pool/Getty Images)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Microsoft-Campus bei Seattle.
Bild: Getty Images North America

Der grosse Abwesende? Genau, Google! Warum Google-CEO Sundar Pichai fehlte, wissen wir nicht. Fakt ist, dass Google in China seit 2010 zensiert wird, da sich das Unternehmen weigert, seine Suchmaschine im grossen Stil zu zensieren. Allerdings wird auch Facebook geblockt – und Zuckerberg war trotzdem dabei.

Das Gipfeltreffen mit Techfirmen und Vertretern der Politik beider Staaten soll helfen, die Spannungen zwischen den USA und China abzubauen. Beide werfen sich seit längerem vor, Firmengeheimnisse zu stehlen. Die USA werfen den Chinesen zudem vor, systematisch Urheberrechte zu verletzen. Die Obama-Regierung hat zuletzt damit gedroht, chinesische Produkte zu boykottieren. Letztendlich ist es aber im Interesse beider Ländern, dass ihre Firmen im jeweils anderen Land ungehindert geschäften können.

So schneiden die fünf bevölkerungsreichsten Länder im Vergleich mit sozialen Netzwerken und Kurznachrichten-Apps ab

facebook

Die Angaben beziehen sich auf aktive Nutzer pro Monat (Stand Mai 2015). 1,44 Milliarden Menschen nutzen Facebook mindestens ein Mal pro Monat. Eine Ausnahme mussten wir bei Swisscom machen: Swisscom gibt lediglich die Download-Zahlen ihrer Telefonie- und Chat-App iO bekannt. Die Grafik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. grafik: watson / melanie gath 

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(oli)

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Dieses nukleare Grab im Pazifik droht gerade auszulaufen – Klimawandel und USA sei Dank

Auf den Marshallinseln wurden im Kalten Krieg mehr als 60 Atombomben getestet. Die radioaktiv verseuchte Erde wurde in ein Loch geschüttet und mit einer Betonkuppel versiegelt. Nun droht «The Tomb» jedoch auszulaufen.

Wo befindet sich eigentlich das am stärksten verstrahlte Gebiet der Welt? Fukushima? Tschernobyl?

Falsch. Es ist eine kleine Insel namens Runit auf den Marshallinseln. Forschende der US-amerikanischen Columbia University untersuchten das Gebiet für eine Studie und kamen zum Schluss, dass gewisse Strahlenwerte auf Runit bis zu 1000 Mal höher waren als in Tschernobyl.

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