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epa08741490 Handout image released by Apple showing the new iPhone 12 and iPhone 12 mini which have an IP68 rating for water resistance, introduced during a special event at Apple Park in Cupertino, California, USA, 13 October 2020. The four new versions of the iPhone 12 were introduced along with a HomePod mini.  EPA/APPLE INC. / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY, NO SALES

Bild: keystone

Italien verhängt Millionenstrafe gegen Apple

Italienische Behörden haben ein Bussgeld in Millionenhöhe gegen Apple verhängt. Dessen Werbeaussagen rund um die Wasserdichtigkeit der iPhones seien «aggressiv» und «irreführend».



Ein Artikel von

T-Online

Sind iPhones tatsächlich wasserdicht? Mit dieser Frage haben sich nun italienische Behörden beschäftigt. Sie prüften allerdings nicht, wie es tatsächlich um den Schutz der iPhone -Modelle 8 bis 11 gegen eindringende Flüssigkeiten steht, sondern schauten stattdessen ins Kleingedruckte. Das berichtet das IT-Portal heise.de unter Berufung auf die italienische Wettbewerbsbehörde Autorità garante della concorrenza e del mercato (AGCM).

Die Aussagen der Apple-Werbespots und die tatsächlich getesteten Produkteigenschaften liegen zu weit auseinander, befindet die AGCM: So werde in den Werbespots dargestellt, dass die iPhones je nach entsprechendem Modell für 30 Minuten ein bis vier Meter untergetaucht werden können. Dabei werde jedoch nicht erwähnt, dass Apple dies nur unter Laborbedingungen mit «ruhigem und reinem Wasser» getestet habe, nicht unter lebensnahen Bedingungen.

Zudem kritisiert die AGCM, dass Apple Flüssigkeitsschäden nicht in seiner Garantie abdeckt und dabei auch nicht klar ersichtlich sei, ob man sich dabei auf die Gewährleistung oder die Herstellergarantie beziehe.

In der Folge verhängt die AGCM eine Strafe von 10 Millionen Euro. Zudem muss Apple in Italien einen Hinweis zum Flüssigkeitsschutz der iPhones auf seiner Website einblenden.

Streit um Wasserschutz bei allen Herstellern bekannt

Der Streit um den Wasserschutz bei Smartphones ist tatsächlich kein neuer – und auch nicht auf Apple beschränkt. In Australien etwa handelte sich Samsung bereits Ärger ein, weil es in Werbespots so aussah, als könne man sein Samsung-Smartphone auch ohne Probleme zum Baden in den Pool oder mit ins Meer nehmen.

Ähnliche Vorwürfe trafen auch Geräte von Sony. Grundsätzlich sollten Verbraucher ihre Handys besser nicht mit Absicht ins Wasser tauchen – auch wenn die Geräte, denen eine entsprechende Wasserdichtigkeit bescheinigt wird, das in den allermeisten Fällen wohl schadlos überstehen. Denn im Zweifelsfall dürfte man bei fast allen Herstellern auf Kulanz angewiesen sein, sollte es doch einmal zum Wasserschaden kommen.

(jnm/t-online)

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