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Die Stromkosten für das Aufladen des Handys werden massiv überschätzt. Dafür kostet die Energie für andere Haushaltsgeräte umso mehr. bild: iMore

Diese Geräte sind Stromfresser

So viel Stromkosten pro Jahr verursachen Handy, PC, TV, Kühlschrank und andere Geräte wirklich

Wie viel kostet das tägliche Aufladen von Handys oder Tablets während eines Jahres? 10 Franken? 100 Franken? Es ist ein Bruchteil davon.

Die schlechte Nachricht vorweg: 2015 sind die Strompreise wieder gestiegen. Im Durchschnitt bezahlen wir gegenüber dem Vorjahr fünf Prozent mehr. Die gute Nachricht: Handys und Tablets verbrauchen weit weniger Strom, als wir allgemein vermuten. Das tägliche Aufladen erweckt den Eindruck, die omnipräsenten Gadgets seien Stromfresser. Das Gegenteil ist der Fall. Selbst wer sein Mobiltelefon täglich vollständig lädt, gibt im ganzen Jahr kaum mehr als einen Franken für den Strom aus.

1. Handy-Stromkosten pro Jahr: Rund 1 Franken

nokia handy smartphone lumia akku batterie

bild: nokia

Zum Vergleich: Eine stromsparende LED-Sparlampe verursacht pro Jahr ungefähr gleich hohe Kosten. Umweltschonend sind Handys dennoch nicht: Das Problem ist die graue Energie, also die Energie, die für die Herstellung des Geräts verbraucht wird. «Wer nicht jedes Jahr ein neues Handy kauft, spart mehr Energie, als wer jedes Jahr darauf achtet, ein stromsparendes Modell zu kaufen», sagt Felix Nipkow von der Schweizerischen Energie-Stiftung.

2. LED-Lampe E27 (mittelhell): 1 bis 8 Franken pro Jahr

A variety of LED lights are on display at SORAA, an LED light manufacturing facility, in Fremont, California October 8, 2014. Japanese-born U.S. citizen Shuji Nakamura, Isamu Akasaki and Hiroshi Amano of Japan won the 2014 Nobel Prize in Physics for developing the blue light-emitting diode (LED) -- the missing piece that now allows manufacturers to produce white-light lamps. SORAA is the company that Nakamura co-founded. REUTERS/Robert Galbraith  (UNITED STATES - Tags: ENVIRONMENT HEALTH BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY)

Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Die grosse Differenz von 1 bis 8 Franken zeigt, dass es auch bei LED-Lampen bezüglich Stromverbrauch grosse Unterschiede gibt.

Übrigens: Die meisten Handy-Nutzer laden ihr Gerät über Nacht auf. Das Smartphone bleibt so mehrere Stunden am Stromnetz, obwohl der Akku längst geladen ist. Dies schadet weder dem Akku, noch wird unnötig Strom verbraucht. Moderne Akkus laden sich nicht weiter auf, wenn sie ihre Kapazität erreicht haben.

3. Tablet: 2 bis 4 Fr./Jahr

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Bild: funnymadworld

Bei einer Befragung in Deutschland schätzten Konsumenten die Stromkosten für Tablets auf rund 140 Franken pro Jahr. Effektiv geben wir nur 2 bis 4 Franken für den Tablet-Strom aus. Somit überschätzten die Befragten die Stromkosten um das 35-fache.

Im Vergleich zu den anderen elektronischen Geräten im Haushalt sind Smartphones und Tablets regelrechte Stromsparer, aber schauen Sie selbst! 

Die besten 10 Modelle jeder Gerätekategorie (Backofen, Kaffeemaschine, TV-Gerät etc.) finden Sie auf topten.ch.

4. 24-Zoll-PC-Monitor: 2,40 Fr./Jahr bis 13 Fr./Jahr

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Bild: blogspot

Der aktuell effizienteste Bildschirm kommt von Eizo und verbraucht pro Jahr gerade mal 2,40 Franken. Mit einem schlechten Gerät bezahlen Sie jährlich rund 13 Franken.

5. Kapsel-Kaffeemaschine: 4.50 bis 28 Fr./Jahr

Bild:geragogik

Die Kosten von 4,50 Franken beziehen sich auf den Testsieger, also die stromsparendste Kaffeemaschine. Die verschwenderischste Kapsel-Maschine kostet Sie 28 Franken pro Jahr.

6. Laptop: Rund 6 Fr./Jahr

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Bild: animalzfun



7. Kaffeeautomat: 7 bis 39 Fr./Jahr

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bild: funfire

8. LCD-TV (40 bis 47 Zoll bzw. 110 bis 120 cm): 11 bis 32 Fr./Jahr

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Bild: beerfestboots

Eine umfassende Übersicht, wie viel Strom welches TV-Gerät verbraucht, finden Sie hier.

9. Backofen (60 cm): 21 bis 36 Fr./Jahr

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bild: unrealitymag

10. Gefriertruhe: 24 bis 42 Fr./Jahr

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bild: wikimedia

11. Kühlschrank (gross): 26 bis 44 Fr./Jahr

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bild: l-seifert.de

12. Tumbler (8 kg): 34 bis 53 Fr./Jahr

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bild: echtlustig

13. Desktop-PC: Rund 35 Fr./Jahr

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Bild: funnypart

14. Playstation/Xbox: Rund 35 Fr./Jahr

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bild: videobash

15. Grosser Plasma-TV: Rund 35 Fr./Jahr

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bild: myindiapictures

16. Waschmaschine (7 kg): 63 bis 90 Fr./Jahr für Strom und Wasser

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bild: BORed PANDa

Wenn Sie mit dem Tesla S 15'000 Kilometer pro Jahr zurücklegen, zahlen Sie rund 550 Franken für den Strom.

18. Boiler für Warmwasser: Rund 600 Fr./Jahr

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bild: sodahead

In einem Vierpersonen-Haushalt mit Elektroboiler benötigt das Aufheizen von Wasser pro Jahr rund 4000 Kilowattstunden (kWh) Strom. Das ist etwa gleich viel, wie dieser Haushalt für alle elektrischen Geräte und die künstliche Beleuchtung benötigt.

Weitere Informationen zu den Stromkosten von Haushaltsgeräten finden Sie auf topten.ch und stromverbrauchinfo.de.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zettie94 20.07.2015 15:18
    Highlight Highlight Beim Tesla sind die Stromkosten tiefer, weil man diesen an den Tesla Tankstellen gratis laden kann. Dafür ist der Wagen selbst ziemlich teuer...
  • Stefan aus ZH meint 21.01.2015 21:00
    Highlight Highlight Ist es Absicht dass die Drehknöpfe der Waschmaschine aussehen wie Augen, und aus dem Mund hängt die rote Zunge?
  • The Writer Formerly Known as Peter 20.01.2015 22:55
    Highlight Highlight War überrascht wie günstig das Elektroauto ist. Der Benziner ist teurer und säuft mehr. Leider ist das trotzdem vorläufig kein Thema. Zu teuer und zu eingeschränkt nutzbar. Der Trolleybus ist mein einziges Elektrofahrzeug welches ich im Moment regelmässig nutze :)
  • koala 20.01.2015 21:26
    Highlight Highlight Ich habe Anfang letztes Jahres den kompletten "Licht-Haushalt" von konventionellen auf LED Glühbirnen umgestellt. Von 60W auf 6W pro Birne ist wirklich eine nachhaltige Wahl, nicht nur fürs eigene Portemonnaie! Die gängige Meinung, dass das LED Licht zu kalt oder zu hell sei, ist veraltet, denn die heutigen LED's gibt es in jeder Lichttemperatur und - stärke(meine in gemütlichen 2600 Kelvin und 660 Lumen). Kleiner Tipp: Die beste Preisleistung gibts im Schwedischen Möbelhaus ;-)

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