DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

5 Dinge, die wir aus dem Bitcoin-Crash mitnehmen sollten

Spoiler: Gier schadet, Panik und Schadenfreude waren fehl am Platz ...
19.01.2018, 07:5519.01.2018, 08:30
«Schadenfreude ist das neue Bitcoin. Jeder hat sie heute.»
Twitter-Spruch zum Bitcoin-Crash

Der Bitcoin-Preis hat sich diese Woche innert Stunden halbiert. Und fast alle anderen Kryptowährungen brachen ebenfalls massiv ein. «Crash! Boom! Bang!» Blase geplatzt?

screenshot: twitter

Wo sagenhafte Gewinne gelockt hatten, drohten plötzlich sagenhafte Verluste. Oder alles halb so schlimm?

screenshot: twitter

Heute wissen wir: So dramatisch wie von einigen befürchtet und von anderen erhofft – wurde es nicht. Bald einmal kletterte der Bitcoin wieder über die 10'000-Dollar-Marke und auch der Ether und andere Kryptowährungen legten kräftig zu.

Hier sind 4 «Learnings» ...

Nachher sind (fast) alle klüger

Die alten Hasen hatten es natürlich gewusst: Alles halb so wild. Eine sinnvolle «Marktbereinigung». Mehr nicht.

screenshot: twitter

Schnell machten Screenshots mit der Bitcoin-Kursentwicklung in den vorangegangenen Jahren die Runde. Sie sollten belegen, dass Abstürze zum Jahresanfang ganz normal seien.

Nun ja. Nach den dramatischen Schlagzeilen und der Anspannung waren «Beruhigungspillen» hoch willkommen.

Doch nun gilt es an eine alte Fussballer-Weisheit zu erinnern, die schön zum Krypto-Hype passt:

Nach dem Crash ist vor dem Crash

Sicher ist: Die emotionale Achterbahnfahrt mit unberechenbaren Kursschwankungen geht weiter. Was für Amateur-Spekulanten und Profi-Zocker in der immer gleichen Frage mündet: Verkaufen, kaufen oder halten HODL? Oder tauschen ...

Silentium!

Was man definitiv nicht tun sollte, wenn man Kryptowährungen besitzt, ist, dazu bei Twitter und Co. Details zu verraten. Es sei denn, man malt sich gern eine Zielscheibe für zukünftige zielgerichtete Hackerangriffe auf den Rücken.

Fake-Apps, Malware, betrügerische Angebote. Alles da!

screenshot: twitter

Realistisch bleiben!

Als kleiner Trost, sei an eine Erkenntnis erinnert, die im herkömmlichen Spekulationsgeschäft wissenschaftlich untersucht und bestätigt wurde. Sie gilt auch für Kryptos:

Affen sind die besseren Trader.
quelle: welt.de

Das Abenteuer geht weiter

Hör nicht auf YouTube-Quacksalber, selbsternannte Experten und Trittbrettfahrer. Triff deine eigenen Entscheidungen, dann tut es weniger weh, falls dein ganzes Geld weg ist!

TL;DR: Man muss sich der Risiken und Unwägbarkeiten bewusst sein – und mit dem Worst-Case-Szenario rechnen.

Fazit: Abgesänge sind fehl am Platz. Die Blockchain-Technologie ist gekommen, um zu bleiben. Jeder Mensch mit Smartphone und Internetzugang kann teilnehmen. Weltweit. Auch wenn man in einem Land lebt, das Kryptos verbietet.

Was wird der Bitcoin Ende 2018 kosten?
Transparenzbox
Entgegen seinem oben aufgeführten Ratschlag (Punkt 3) deklariert der Autor an dieser Stelle, dass er Kryptowährungen gekauft hat. Zu Testzwecken. Er fährt heute weder einen Lamborghini, noch musste er die Schwiegermutter verkaufen. 😉

Und jetzt du: Was hältst du von Bitcoin und Co.?

Das könnte dich auch interessieren:

Die Gesichter hinter den Hasskommentaren

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Trump erhält angeblich eine Milliarde Dollar für eigene Social-Media-Plattform

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat für sein geplantes Online-Netzwerk und einen damit verbundenen Börsengang Unterstützung laut einer eigenen Ankündigung bei finanzkräftigen Investoren gefunden. Diese wollten eine Milliarde Dollar bereitstellen, teilten am Samstag die von Trump gegründete Trump Media & Technology Group (TMTG) und das Partnerunternehmen Digital World mit.

Zur Story