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In diesem Labor an der University of California in Los Angeles gelang am 29. Oktober 1969 die erste Internetverbindung. bild: UCLA

50 Jahre Internet: «Es wird nicht funktionieren, und wenn doch, interessiert's keinen»

Bis Ende der 60er-Jahre tauschten Forscher ihre Daten per Post aus. Am 29. Oktober 1969 kommunizierten zum ersten mal zwei entfernte Computer miteinander. Das Internet ward geboren. Es macht Schlaue schlauer – und Dumme lauter.



«Mit Stanford Research Institute gesprochen – von Host zu Host». Der Logbuch-Eintrag eines jungen Informatik-Studenten an der University of California in Los Angeles vor 50 Jahren klingt wenig spektakulär. Tatsächlich markiert die Verbindung zwischen zwei entfernten Uni-Rechnern in Kalifornien die Geburtsstunde des Internets.

Am Anfang stand ein Absturz

Der Start des Internets begann mit einem Absturz. Damals versuchte der Informatik-Student Charles S. Kline, eine Nachricht von einem Computer an der University of California in Los Angeles (UCLA) an einen mehr als 500 Kilometer entfernten Rechner am Stanford Research Institute (SRI) zu senden. Eigentlich wollte Kline das Wort «LOGIN» übertragen. Aber schon nach zwei Buchstaben crashte das System. Zunächst kam also nur «LO» an. Eine Stunde später konnte die vollständige Botschaft übermittelt werden.

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Das Bild zeigt das handschriftliche Protokoll der ersten Internetverbindung. In der zwölften und dreizehnten Zeile ist zu lesen «22:30 Talked to SRI - Host to Host CSK», die Bestätigung der ersten Internetverbindung durch den Studenten Charles S. Kline, dessen Kürzel CSK war. bild: ucla

Wichtiger als die Mondlandung

Bis dahin konnten nur Computer gleicher Bauart miteinander kommunizieren. «Vor 50 Jahren gelang es erstmals, dass auch Rechner mit unterschiedlichen Betriebssystemen Informationen austauschen können», ordnet Prof. Christoph Meinel, Wissenschaftlicher Direktor am deutschen Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam, die historische Bedeutung ein. «Daher gilt der 29. Oktober 1969 als der Geburtstag des Internets.»

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Die ersten Internet-Pioniere bei einem späteren Treffen. bild: ucla

Während die Mondlandung live im TV übertragen würde, bekam kaum jemand die historische Tat an der UCLA mit. Selbst den beteiligten Wissenschaftlern war die Tragweite nicht klar. «Wir wussten, dass wir eine wichtige neue Technologie entwickeln, von der wir erwarteten, dass sie für einen Teil der Bevölkerung von Nutzen sein würde, aber wir hatten keine Ahnung, wie bedeutsam das Ereignis war», sagte der Vorgesetzte von Kline, Leonard Kleinrock, später.

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Der US-Elektroingenieur Leonard Kleinrock gilt als einer mehrerer «Väter das Internets». Der Interface Message Processor (IMP) im Bild wurde zum Senden der ersten Internet-Nachricht «LOGIN» genutzt.
Bild: ucla

Die Landung auf dem Mond vor 50 Jahren überstrahlt im historischen Rückblick auf revolutionäre technische Entwicklungen des Jahres 1969 alle anderen Ereignisse. Doch schaut man sich die wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen des Internets an, dürften diese noch grösser ausgefallen sein als der Sieg der USA im Wettlauf zum Mond.

Sputnikschock als Wegbereiter des Internets

Vorläufer des Internet waren im Grunde die afrikanischen Trommelketten und die indianischen Rauchzeichen. Aber der entscheidende Anstoss gab der sogenannte Sputnikschock: Nachdem die Russen am 4. Oktober 1957 den ersten künstlichen Erdsatelliten Sputnik in die Umlaufbahn geschossen hatten, begannen die USA wie wild zu rotieren. Es durfte nicht sein, dass der Kommunismus den Wettlauf ins All gewann.

epa07672240 (FILE) - A model of the world's first artificial satellite Sputnik I hangs in the Smithsonian National Air and Space Museum in Washington, DC, USA, 02 October 2007 (re-issured 25 June 2019).
The Soviet Union's 04 October 1957 launch of the Sputnik 1 satellite during the Cold War period (1947-91) between the United States and the USSR is regarded as the start of man's space exploration era, or the so-called 'Race to Space'. The year 2019 marks the 50th anniversary of the first moon landing, an event seen as the peak of the United States’ space program of the 1960s and which put an end to the Space Race between Cold War rivals the US and the Soviet Union, that was triggered by the Sputnik launch.  EPA/MATTHEW CAVANAUGH  ATTENTION: For the full PHOTO ESSAY text please see Advisory Notice epa07672239

Der Anstoss zur Entwicklung des Internets gab 1957 der Sputnikschock. (Foto: Modell des Satelliten Sputnik 1) Bild: EPA/EPA

Also wurde wie wild Geld in die technologische Forschung gepumpt. Präsident Lyndon Johnson gab im September 1965 die Richtlinie aus, dass bei der Verfolgung der weit gesteckten Ziele der Forschungsbehörde Arpa (Advanced Research Projects Agency) auch Grundlagenforschung ohne direkten militärischen Anwendungsbezug finanziert werden sollte. Die schier unbegrenzten Mittel ermöglichten die Entwicklung des Arpanet, des vorerst rein universitären Vorläufers des Internets.

Fatale Fehleinschätzung

Die verschiedenen Universitäten, die im Dienste des amerikanisch-russischen Technologiewettlaufs forschten, tauschten ihre Daten damals noch per Post aus. Disketten gab es erst ab 1969, Fax ab 1974. Es wäre doch praktisch, wenn man via Telefonleitung Daten hin- und herschicken könnte, dachte sich der Ingenieur Leonard Kleinrock von der University of California in Los Angeles.

«Sie haben mir gesagt, es würde nicht funktionieren, und falls doch, hätte ohnehin niemand Interesse daran.»

Leonard Kleinrock, Elektroingenieur und Informatiker

Ein Schlüssel dafür war die Fähigkeit, Informationen in kleine digitale Datenpakete herunterzubrechen und auf diese Weise versandfähig zu machen. Kleinrock hatte darüber bereits 1962 eine Doktorarbeit vorgelegt. Als er seine Idee den Telefongesellschaften zum Kauf anbot, wies man ihn schnöde ab.

«Sie haben mir gesagt, es würde nicht funktionieren, und falls doch, hätte ohnehin niemand Interesse daran», berichtete Kleinrock später. Falsch gedacht: Inzwischen haben fast vier Milliarden Menschen weltweit Internetzugang. «Ich hätte niemals erwartet, dass meine Mutter später noch mit 99 Jahren das Internet nutzen würde», sagte selbst Kleinrock anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums.

Panne schon beim zweiten Buchstaben

Nachdem die Telefongesellschaften das Potenzial des Echtzeit-Datentransfers so sträflich unterschätzt hatten, fanden Kleinrock und sein Team Zuflucht bei der Arpa, die dank des Sputnik-Schocks Geld wie Heu hatte.

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Auf dieser Sigma 7 an der University of California in Los Angeles wurde vor 50 Jahren die erste Internet-Verbindung aufgebaut. screenshot: youtube/Computer History Museum

Die erste Internetverbindung am 29. Oktober 1969 floppte: Die Informatiker wollten das Wort «LOGIN» übertragen. Doch schon beim «O» in «LOGIN» hängte sich der Computer auf. Rund eine Stunde und mehrere Versuche später klappte es: Ein Computer an der University of California in Los Angeles (UCLA) kommunizierte mit einem Computer der Stanford University nahe San Francisco. Bis Jahresende entstand ein kleines Netzwerk mit zusätzlichen Rechnern in Santa Barbara und Utah.

Die beiden Männer, die damals symbolisch den Schlüssel zu der vernetzten Welt drehten, waren zwei junge Programmierer: Charley Kline an der UCLA und Bill Duvall am Stanford Research Institute SRI in Nordkalifornien. Anlässlich des 40. jährigen Jubiläums des Internets im Jahr 2009 schilderten sie den denkwürdigen Moment im Video. Kline gibt dabei unumwunden zu, dass er und seine Kollegen sich der Tragweite in keinster Weise bewusst waren: «Ich freute mich einfach, dass es funktionierte, so wie ich mich über jedes Programm freute, das funktionierte. Wir haben den Moment nicht als speziell bedeutsam wahrgenommen und auch nicht gefeiert.»

«Wait a minute, my system crashed»

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Charley Kline und Bill Duvall erinnern sich an den historischen Moment. (Das Video wurde 2009 zum 40. jährigen Jubiläum veröffentlicht.) Video: YouTube/Computer History Museum

Lange Anlaufzeit

Das Netzwerk entwickelte sich langsam. Erst 1973 wurde Europa angeschlossen. Noch in den frühen 1990er Jahren war das Netz nur wissenschaftlichen Experten bekannt.

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Das ARPAnet verband als Vorläufer des Internets 1971 die wichtigsten US-Universitäten an der West- und Ostküste (siehe Slideshow am Ende des Artikels). bild: ucla

Es dauerte Jahre, bis das Internet stärker in den Alltag der Menschen vordrang. Als sich die Anwender 1971 erstmals Nachrichten in Form einer E-Mail schicken konnten, hatte das Advanced Research Projects Agency Network (ARPANET) nur 15 Knoten. Zwei Jahre später wurden die ersten Verbindungen mit Rechnern ausserhalb der USA in Oslo und London aufgebaut.

Es dauerte dann noch einmal zehn Jahre, bis ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Internets erreicht wurde, um die Qualität der Datenverbindungen zu verbessern: 1983 wurde das TCP/IP-Protokoll eingeführt, mit dem im Prinzip noch heute Daten übertragen werden. Bei diesem Verfahren werden die Nachrichten zunächst in kleine Pakete aufgeteilt, dann unabhängig voneinander im Netz übertragen und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Die grundlegende Entwicklungsarbeit an dem TCP/IP-Protokoll hatten die US-Wissenschaftler Robert Kahn und Vint Cerf geleistet.

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So sieht der Raum mit den Rechnern aus, mit denen 1969 an der UCLA die erste Internetverbindung gelang. Das Labor kann im Browser in 3D besichtigt werden. bild: UCLA

Welche Rolle spielte das Militär?

Beim Design des Netzes spielten auch Forderungen der Militärs eine Rolle. Das US-Verteidigungsministerium wollte ein Netzwerk haben, das auch grossflächigen Ausfällen nach feindlichen Angriffen standhalten kann. Der Legende nach wurde das ARPAnet, das «alte Internet», im Kalten Krieg entwickelt, um die Kommunikation während eines Atomkriegs aufrecht zu erhalten. Effektiv diente das ARPAnet primär dazu, die Universitäten untereinander zu vernetzen, um die damals extrem teuren Grossrechner effizient auslasten zu können.

Auch Prof. Meinel vom deutschen Hasso-Plattner-Institut glaubt , dass der militärische Aspekt bei der Entwicklung des Internets überschätzt wird. Die Entwicklung sei zwar in der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) angesiedelt gewesen, die dem US-Verteidigungsministerium unterstand. «Die DARPA war innerhalb der staatlichen Verwaltung aber vor allem die Stelle, die Dinge unbürokratisch finanziell fördern konnte, wenn sie wichtig genug erschienen. Die DARPA hat viele Wissenschaftler mit innovativen Projektideen arbeiten lassen. Und die Universitäten haben dankbar dieses Geld für ihre Forschungsförderung genommen.»

Der Geburtsfehler: Mangelnde Sicherheitsfunktionen

Dass eher die Wissenschaftler als die Militärs die Eigenschaften des Internets definierten, kann man auch an einem gravierenden Mangel ablesen, der es bis heute plagt. In dem Protokoll gibt es quasi keine eingebauten Sicherheitsfunktionen, «eigentlich gibt es die Vorgabe, dass jeder jedem im Netz vertraut», sagte Grant Blank vom britischen Oxford Internet Institute der Zeitschrift «New Scientist». Dieser Geburtsfehler erleichtert bis heute Kriminalität und Spionage, aber auch Desinformations-Kampagnen und Hass-Rede im Internet.

WWW: Die «Killer-Anwendung» des Internets

This undated photo provided by the World Wide Web Foundation shows Tim Berners-Lee. When the web turned 29 years old last month, Berners-Lee shared some of his concerns in an annual letter that he writes as a director for the World Wide Web Foundation, an organization that he started in 2009 to fight for causes aimed at ensuring the internet remains accessible to everyone. He expanded on why we should be worried about digital monopolies in an interview with The Associated Press. (Henry Thomas/World Wide Web Foundation via AP)

Ab 1989 kreiierte der Brite Tim Berners-Lee am CERN in Genf das Datenaustausch-System World Wide Web (WWW). Bild: AP/World Wide Web Foundation

Bis Anfang der 90er Jahre kamen die massgeblichen Impulse der Internet-Entwicklung vor allem aus den USA. Die erste «Killer-Anwendung» des Internets, das World Wide Web, wurde allerdings in der Schweiz erfunden. Der britische Wissenschaftler Tim Berners-Lee trieb 1991 am europäischen Forschungszentrum CERN in Genf ein Konzepte voran, um Daten länderübergreifend und unkompliziert austauschen zu können. «Die ersten Versionen des WWW waren aber noch mit komplizierten Kommandos zu bedienen», erinnert sich Meinel. Das änderte sich 1993, als der erste Mosaic-Browser mit einer grafischen Oberfläche erschien.

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Noch vor Netscape gab es den Mosaic-Browser mit einer grafischen Benutzeroberfläche. bild: via arstechnica

Webseiten mit Links, die in einem Browser betrachtet werden, machten das Internet in den 90er-Jahren erstmals für eine grössere Schicht von Menschen zugänglich. Doch selbst heute hat nur etwas mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung Zugang zum Internet.

«Das Internet macht Schlaue schlauer und Dumme lauter.»

Wer vor den 1990er Jahren aussergewöhnliche Informationen brauchte, musste eine Bibliothek oder ein Zeitungsarchiv aufsuchen, sich durch hunderte von Karteikarten wühlen, die Quelle bestellen, eine halbe Stunde darauf warten, nur um zu sehen, dass sie unbrauchbar war. Heute findet man dank Google und Wikipedia in wenigen Minuten Antworten - ein Segen.

Doch das Internet macht auch Abscheulichkeiten verfügbar und bietet dem Terror und dem Wahnsinn Vernetzungs- und Organisationsmöglichkeiten. Selbst wer über keine kriminelle Energie verfügt, mutiert unter Umständen zu einem schlechteren Menschen: indem er seine Manieren vergisst und als Troll andere demütigt.

2008 stellte der Magazin-Artikel «Is Google Making Us Stupid?» von Nicholas G. Carr die vor- und nachteilige Wirkung auf das Gehirn und die Moral zur Diskussion. Die Frage ist ungeklärt. Ein mittlerweile zum geflügelten Wort gewordener Satz fasst es zusammen: «Das Internet macht Schlaue schlauer und Dumme lauter».

Browser-Technologie ermöglichte Aufstieg der Internet-Giganten

Mit dem Browser konnten Firmen wie Google und Facebook zu Mega-Konzernen aufsteigen. Der Trend verstärkte sich mit dem mobilen Internet. Mit dem iPhone (2007) zeigte sich, dass jeder Mensch das Internet bedienen kann, die Technik tritt einfach in den Hintergrund. Damit ist ein weiterer Trend verbunden: «Inzwischen verschwinden die Rechner immer mehr aus unserem Blickfeld. Sie werden in der Cloud, also in Rechenzentren, betrieben und können über das Internet genutzt werden», sagt Prof. Meinel.

Die von US-Firmen wie Microsoft, Amazon und Google dominierte Cloud-Technologie wirft für den HPI-Direktor auch Fragen zum Datenschutz und der nationalen Souveränität auf. «Ich glaube, der Staat hätte die Pflicht, alleine für alle seine Angebote eine eigene Cloud-Infrastruktur aufzusetzen», meint er. Dass Europa in diesem Bereich so schlecht dastehe, habe auch damit zu tun, dass die Rahmenbedingungen für die verschiedenen Anwendungen nicht gut verstanden und klar geregelt seien.

«Da werden zum Beispiel Bodycam-Videos von Streifenpolizisten auf Cloud-Computern von Amazon gespeichert. Dass muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der deutsche Staat ist gross genug, um für alle seine Zwecke eine eigene Infrastruktur aufzubauen», sagt Meinel. Diese Infrastruktur könnte dann auch für andere Anwender und Anwendungen ausserhalb der Verwaltung geöffnet werden. «So könnten wir es auch in Deutschland oder Europa schaffen, grössere Datenpools aufzubauen. Diese Datenpools braucht man, wenn man Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz entwickeln und trainieren will und mit der Entwicklung im KI-Bereich international mithalten will.»

Geschichte des Internets: Die wichtigsten Meilensteine von 1969 bis heute

(oli/sda/awp/dpa)

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • KingK 29.10.2019 17:07
    Highlight Highlight Danke für den Artikel - mehr solche!
  • Freethinker 29.10.2019 12:44
    Highlight Highlight Ich finde es unglaublich, wie schnell sich diese Dinge entwickelt haben. Mittlerweile habe ich 1Gbps zu Hause, erinnere mich aber noch gut daran, als ich mit dem 56k-Modem connectete. Wie zum Beispiel Bilder zuerst als Platzhalter angezeigt wurden und sich Zeile für Zeile aufgebaut haben. Für die heutigen Jungen klingen solche Dinge völlig abwegig und der Witz ist, dass ich beileibe noch nicht alt bin!
    • Husii 29.10.2019 14:00
      Highlight Highlight Haha ja. Und: "Geh aus dem Internet ich muss telefonieren"..
    • KingK 29.10.2019 17:09
      Highlight Highlight wenn das Modem die Verbindung herstellte:
      Play Icon
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.10.2019 18:13
      Highlight Highlight 56k Modem?
      Ich hatte noch ein 28k Modem. 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie B. 29.10.2019 12:34
    Highlight Highlight The Internet
    Play Icon
  • DrFreeze 29.10.2019 11:42
    Highlight Highlight Macht Schlaue schlauer, Dumme lauter und ganz Dumme zu Präsidenten
  • Magnum44 29.10.2019 10:10
    Highlight Highlight 50 (ok, eher 30) Jahre Internet und dennoch gibt es heute Leute, die keinen Blassen von dieser "neuen" Technologie haben.
    • The Real Deadpool 29.10.2019 11:01
      Highlight Highlight Ja, weil sie sich so rasant entwickelt, dass man ständig dran bleiben muss, um sie zu verstehen. Das schaffen nicht alle.

      Aber ja, das Leute teilweise rudimentäre Dinge nicht wissen, ist schon bedenklich.
    • Husii 29.10.2019 13:13
      Highlight Highlight Es gibt auch viele die "Handysüchtig" sind und es selbst nicht einmal merken.
    • Firefly 29.10.2019 20:55
      Highlight Highlight Naja die meisten verwenden oder benutzen die neue Technologien, jedoch verstehen wie sie funktionieren tun nur wenige.

      Also, die meisten haben keinen Blassen und bedienen nur Geräte.
  • Ritiker K. 29.10.2019 08:42
    Highlight Highlight Der Sputnik-Shock hat der USA gezeigt, dass ihr Forschungssystem, jeder Forscht für sich, getrennt von anderen Disziplinen und von anderen Forschenden des gleichen Gebiets, weder effektiv noch effizient ist. In der UDSSR wurde zusammengearbeitet und Resultate geteilt.

    Informations-Sammlung, -Strukturierung und -Austausch war das grösste Defizit der USA. Das Pentagon brauchte ein halbes Jahr um den Code der Sputnik zu entschlüsseln, obwohl der Code schon vor dem Start in einer russischen Zeitschrift auf englisch veröffentlicht wurde diese Zeitschrift in 6 US Bibliotheken verfügbar war!
  • Nik G. 29.10.2019 08:40
    Highlight Highlight Wieso könnte durch das gegenseitige Vertrauen Desinformationen und Hate Speech verhindert werden? Die Begründung der Sicherheit verstehe ich aber ich kann ja trotzdem Schreiben was ich will auch wenn ich im Internet eindeutig identifizierbar bin.
  • Wombat59 29.10.2019 08:36
    Highlight Highlight Eine Anekdote der ETH zu den Anfängen des Internets (die ich zugegebenermassen nur vom Hörensagen kenne, und daher nicht weiss, wieviel davon wirklich stimmt, aber ich finde sie dennoch unterhaltsam):

    Ein Professor für digitale Kommunikation benutzte e-Mails folgendermassen: seine Sekretärin druckte eingegangene Mails aus, er schrieb von Hand eine Antwort, die seine Sekretärin dann am Computer abschrieb und verschickte. Daraufhin musste sie die Korrespondenz in einem Ordner ablegen, und zwar nicht elektronisch, nein, die Antwort wurde ebenfalls gedruckt, gelocht und stand ab dann im Regal.
    • ChillDaHood 29.10.2019 10:51
      Highlight Highlight Ich hab mir mal den Druckspool unserer Firma gegeben - mehr als die Hälfte der Ausdrucke sind Prints von Mails.
  • what's on? 29.10.2019 08:24
    Highlight Highlight Als ich 1996 die ersten Websites baute, konnte man bei SWITCH noch die ganze Liste aller registrierten Domains herunterziehen, bzw. die Liste durchsuchen - da waren noch alle Domain-Besitzer bekannt. Damals machten wir auch den ersten Blog über das Weltklasse-Meeting in Zürich. Wir sassen vor dem Fernseher und haben die Kurzberichte/Resultate gepostet. Die Wörter Blog und Posten gab's damals noch lange nicht. Ach ja, und Australien war kaum erreichbar - die waren nur mit einer dünnen Leitung an der Rest der Welt angeschlossen.
  • Toerpe Zwerg 29.10.2019 08:22
    Highlight Highlight Der Europäer beklagt die fehlende Cloud Infrastruktur in Europa und schlägt als Lösung genau die Ursache dafür vor: Eine Staatliche Lösung.

    • bebby 29.10.2019 08:37
      Highlight Highlight N.B. das Internet wurde an staatlichen Instituten entwickelt und erfunden. Ohne den Staat gäbe es das Internet vermutlich nicht. Private finanzieren erst dann, wenn der Exit sichtbar wird.
      Genauso übrigens war die Anschubfinanzierung für Tesla eine staatliche.
      Ich empfehle dazu das Buch "The Value of Everything" von Mazzucato. Da kommt man schon auf die Welt, was staatliche Förderung in den USA betrifft.
    • fant 29.10.2019 08:46
      Highlight Highlight Bla Bla. Es geht doch letztlich um die digitale Souveränität: Hat der "data owner" (hier: der Staat) wirklich die Kontrolle über die Daten:

      * Ist der Schutz vor Verlust gegeben (Backups)
      * ist der Schutz vor ungewollter Verbreitung gegeben (Kontrolle darüber, wer Zugriff hat)
      * sind die Daten in einem Format abgelegt, die die auch - unabhängig vom Goodwill von Dritten - auch in 10 Jahren noch interpretierbar sind (Auswahl des - hier - Videoformats).

      Die Vorteile einer Cloud-Infrastruktur beginnen nicht erst bei Millionen von Containern. Eine staatliche Cloud kann durchaus Sinn machen.
    • Toerpe Zwerg 29.10.2019 08:54
      Highlight Highlight Die Cloud ist längst reif und hat ein etabliertes und funktionierendes Businessmodell. Was also möchten Sie mir sagen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • espressogeek 29.10.2019 07:48
    Highlight Highlight Das Internet in der Schweiz ist dieses Jahr übrigens 30 Jahre alt geworden (zumindest im Sinne eines eigenen Daten-Netzwerks): https://www.switch.ch/de/stories/SWITCHlan-secure-stable-and-powerful/
  • Klimapapi 29.10.2019 07:22
    Highlight Highlight Sehr lesenswertes Buch wenn man es noch ausführlicher will: https://www.dpunkt.de/arpa-kadabra/
  • Raphael Stein 29.10.2019 06:59
    Highlight Highlight Es macht Schlaue schlauer – und Dumme lauter.

    Verdammt gute Aussage das!
    • ninolino 29.10.2019 08:03
      Highlight Highlight ... wie wahr!!!
    • Triumvir 29.10.2019 08:53
      Highlight Highlight Wie wahr. Ein POTUS namens Trump kann davon Liedchen singen...
    • just sayin' 29.10.2019 10:08
      Highlight Highlight das grosse problem dabei ist, dass die wenigsten wissen zu welcher kategorie sie gehören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Acacia 29.10.2019 06:32
    Highlight Highlight Ein guter, solider, tiptop-parater Artikel. War spannend zu lesen.👍🏻
  • GraveDigger 29.10.2019 06:20
    Highlight Highlight Ach waren das noch Zeiten. Commodore PET und CBM8032. In der Firma noch ein NCR Mainframe mit Kernspeicher. Mit simpler Telefonleitung waren die Terminals mit dem Rechner verbunden. Kein Schnickschnack. Man konzentrierte sich auf die Arbeit, Kettendrucker ratterten Zeile für Zeile auf Grünweiss gestreiftes Endlospapier. Dann wurden immer mehr Statistikprogamme implementiert, die Mitarbeiter aus dem Management auf Knopfdruck ausgewertet und gegeneinander mit Zahlen aufgehetzt. Immer mehr Hektik wurde durch die IT ausgelöst. Nur noch Zahlen waren wichtig und das am liebsten in Echtzeit.
    • Dan Ka 29.10.2019 10:38
      Highlight Highlight Sie vergassen die Entlassungen zu erwähnen. Früher gabs für die gesteigerte Produktivität noch Brosamen in Form von Arbeitszeitbeschränkung, Ferien, Wochenenden, Sozialwerken etc. für alle. Heute geht die gesteigerte Performanz direkt in die Taschen der Elite und wir zahlen mit der Gesundheit den Zahlenstress. Danke bürgerlich/rechte Regierung der letzten 30 Jahre und Rage against the machine! 🤘
    • Memelord69 29.10.2019 11:30
      Highlight Highlight Nerd
    • Firefly 29.10.2019 20:44
      Highlight Highlight Ja, was wir uns heute teilweise an künstlicher Hektik schaffen geht auf keine Kuhhaut.

      Und am Ende das Tagen bleibt die Frage; Wozu das alles?

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Sie stammt aus Mississippi und ist des Präsidenten persönliche Pastorin und spirituelle Beraterin – und seit Montag offizielle Angestellte im Weissen Haus. Multimillionärin Paula Michelle White wurde am Montag von Donald Trump offiziell eingestellt, um im Büro für Öffentlichkeitsarbeit die spirituelle Aufsicht zu übernehmen.

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