Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Paar SMS

Manchmal ist es gar nicht schlecht, heikle Themen per SMS zu besprechen.  Bild: grazia.fr

4 Gründe, warum es manchmal besser ist, heikle Gespräche per SMS oder WhatsApp zu führen

Wichtige Gespräche, das hat man uns schon oft gesagt, führt man besser unter vier Augen. Persönlich, von Angesicht zu Angesicht. Doch es gibt gute Gründe, warum ein heikles Thema manchmal besser per SMS besprochen wird. 



Wir alle kennen die Situation: Ein wichtiges Gespräch, das für beide Seiten heikel ist, entgleist. Keiner hört auf die Argumente des anderen, jeder beharrt auf seinem Standpunkt, es wird laut. Am Schluss sagen wir womöglich Dinge, die uns später leid tun. 

Darum ist es manchmal gar nicht schlecht, empfindliche Themen per SMS zu besprechen. Diese vier Gründe sprechen dafür: 

1. Du musst zuhören

Wenn das Gespräch emotional wird und jeder Recht behalten will, hört keiner mehr zu, was der andere sagt. Noch bevor unser Gesprächspartner seinen Satz beendet hat, unterbrechen wir ihn und wollen loswerden, was uns wichtig erscheint. Oft reden wir aneinander vorbei und merken es nicht einmal. 

Bei geschriebenen Texten ist es nicht so leicht, die Worte des Partners zu übergehen. Zwar gibt es aufgrund des fehlenden direkten Feedbacks auch Raum für Missverständnisse, aber die Gefahr, gar nicht mehr zuzuhören, ist bedeutend geringer.  

2. Du bist ehrlicher

Wenn Menschen schriftlich miteinander kommunizieren, sind sie ehrlicher als beim direkten Gespräch. Das legen wissenschaftliche Untersuchungen nahe. Der Grund dafür liegt wohl darin, dass wir wissen, dass unsere elektronischen Texte aufbewahrt werden können. Da kann man nicht später einfach behaupten, man habe etwas nicht gesagt. 

3. Du hast Zeit zu überlegen

So schnell wir auch per SMS oder WhatsApp kommunizieren, es geht nicht ganz so zügig wie im direkten Gespräch. Diese Temporeduktion gibt uns Zeit; Zeit, die wir nutzen können, um darüber nachzudenken, was wir jetzt genau antworten sollen. 

Im direkten Gespräch ist die Gefahr grösser, dass wir uns gegenseitig aufregen. Beim simsen haben wir Gelegenheit, zwischendurch abzukühlen. 

4. Du lernst Geduld 

Nicht wenige Leute erwarten auf ihre Textnachrichten eine sofortige Antwort. Sie nerven sich, wenn die Reaktion stundenlang ausbleibt – ob es nun gefühlte oder tatsächliche Stunden sind. Doch anders als beim direkten Gespräch gibt es keinen Anspruch auf unmittelbare Antwort – wir müssen lernen, unsere Ungeduld zu zügeln. (dhr)

(via HLN.be)

WhatsApp – das musst du wissen

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • _kokolorix 20.07.2015 11:14
    Highlight Highlight die kommentare lassen noch hoffnung :-)
  • Ramón Alex Lang 20.07.2015 09:59
    Highlight Highlight Nach diesem Beitrag wird mindestens ein Paar demnächst schluss machen.
  • Linus Luchs 20.07.2015 09:17
    Highlight Highlight Nicht einverstanden. Die genannten Gründe, weshalb ein SMS-Dialog besser sein soll, sind der Versuch, Unvermögen oder Feigheit zu rechtfertigen. Ein heikles Gespräch zu führen ist nicht einfach, ja, es braucht manchmal Überwindung, aber es würde zum erwachsen werden gehören, das zu lernen. Dazu gehört eben, dass man zuhört, ehrlich ist, dem Gegenüber Zeit lässt – und man kann ein Gespräch auch abbrechen und sagen, wir sprechen später nochmals darüber, wenn die Emotionen nicht mehr so heftig sind. Zudem hat es mit Respekt und Wertschätzung zu tun, wie man eine unangenehme Botschaft überbringt.
  • elivi 20.07.2015 06:23
    Highlight Highlight Und das schlagen geht über sms auch schlecht.
  • Zeit_Genosse 20.07.2015 03:42
    Highlight Highlight Gerade heikle Gespräche müssen wir persönlich führen (lernen).
  • Velowerfer 20.07.2015 02:47
    Highlight Highlight Da bin ich gar nicht der gleichen Meinung. SMS und WhatsApp führen leider sehr oft zu Missverständnissen. Die komplette non-verbale Kommunikation fehlt. Wenn man ein heikles Thema schriftlich mitteilen möchte, dann schon eher per Brief oder zumindest E-mail. Am besten übt man aber diese heiklen Gespräche. Streiten und über unangenehme Dinge zu sprechen will gelernt sein.
  • The Destiny // Team Telegram 20.07.2015 01:39
    Highlight Highlight Da kann man ja Grad so gut ein email machen.
    Das könnte man dann ja auch leicht verschlüsseln mit gpg oder pgp.

    Vorrallem WhatsApp, Datenschutz? Nöö
  • Matthias Studer 20.07.2015 00:19
    Highlight Highlight 5. Du hast keine Eier, also schreibst du eine Nachricht
  • syknows 19.07.2015 23:03
    Highlight Highlight Was ist nur aus uns geworden? Lernen wir etwas als Kinder nicht?

Verwirrung um WhatsApp-Sicherheit: Facebook bestreitet Expertenbericht über Schwachstelle

WhatsApp hat den Vorwurf einer IT-Sicherheitsfirma zurückgewiesen, seit einem Jahr eine Lücke in der Verschlüsselung des Dienstes offenzulassen. «Wir haben das Thema vor einem Jahr sorgfältig geprüft und es ist falsch, zu unterstellen, dass es eine Schwachstelle in der Sicherheit von WhatsApp gibt», erklärte ein Facebook-Sprecher am Donnerstag.

Sicherheitsforscher der Firma Check Point hatten zuvor auf der Konferenz Black Hat in Las Vegas beschrieben, wie Chatverläufe manipuliert werden …

Artikel lesen
Link zum Artikel