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Fort Europe

Italiens Marine rettet weitere 1500 Flüchtlinge - Toter an Bord



Eine Installation des Innsbrucker Künstlers Anton Christian am Dienstag, 4. März 2014, vor dem Dom zu St. Jakob in Innsbruck (Tirol). Das zerschellte Boot, das von Anton Christian in Italien gefunden wurde, soll an das Schicksal der Flüchtlinge vor Lampedusa erinnern. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: DIÖZESE INNSBRUCK/HÖLBLING

Kunstinstallation, die auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam machen soll. Bild: APA

Schiffe der italienischen Marine haben in der Nacht auf Mittwoch in wenigen Stunden mehrere Flüchtlingsboote mit insgesamt rund 1500 Migranten an Bord in Sicherheit gebracht. An Bord eines der Boote befand sich auch ein Toter. 

Die Leiche befinde sich an Bord eines Bootes, dem ein Containerschiff zur Hilfe geeilt sei, berichtete der italienische Innenminister Angelino Alfano in einem Radiointerview. Bereits am Dienstag waren 1049 Flüchtlinge vor Sizilien gerettet worden. «Der Flüchtlingsnotstand wird immer akuter», warnte er. 

Angesichts der anhaltenden Flüchtlingswelle in Richtung Süditalien hatte Alfano am Dienstag die EU aufgerufen, mehr Verantwortung im Einsatz gegen die «illegale» Migration zu übernehmen. «Wir wissen nicht, wie lange Italien allein für die hohen Kosten dieser Rettungsaktion aufkommen kann, eine Aufgabe, die eigentlich Europa zustehen sollte», erklärte Alfano. (tvr/sda/apa)

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