DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Recht auf Privatsphäre verletzt

Jugendliche verklagt Schule wegen Facebook-Kontrolle



Weil sie eine Schülerin wegen deren Facebook-Einträgen bestrafte, muss eine Schule im US-Staat Minnesota einer heute 15-Jährigen 70'000 Dollar (rund 62'000 Franken) zahlen. Darauf einigten sich das Mädchen und die Schulleitung in der Nähe von Minneapolis in einem gerichtlichen Vergleich. Das Mädchen hatte laut Medienberichten von ihrem Computer vor drei Jahren einen abfälligen Kommentar über eine Aufsichtsperson der Schule auf Facebook gepostet – und musste dafür nachsitzen.

Später habe die Schule sogar verlangt, dass sie ihr Facebook-Passwort preisgebe, sagte die Schülerin dem TV-Sender ABC am Freitag. Mit den Zugangsdaten habe die Schulleitung die privaten Facebook-Nachrichten durchsucht. Nach Ansicht der Bürgerrechtsbewegung «American Civil Liberties Union», die das Mädchen vor Gericht vertrat, verletzte die Schule mit ihrem Vorgehen das Grundrecht auf freie Meinungsäusserung und das Recht auf Privatsphäre. Dies stritt die Schule zwar ab und machte geltend, die Eltern der Schülerin hätten ihr Einverständnis zur Durchsuchung des Accounts gegeben. Dennoch ist die Schule bereit zu zahlen. Ausserdem wolle sie ihre Richtlinien zum Umgang mit sozialen Medien überarbeiten. (dwi/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Apple bringt das iPhone-Update, vor dem nicht nur Mark Zuckerberg zittert

Am Dienstag präsentiert Apple neue Hardware und veröffentlicht wohl auch iOS 14.5 – die ultimative Kriegserklärung an den Facebook-Konzern.

Update: iOS 14.5 wird erst in der Woche ab dem 26. April veröffentlicht, wie Apple nach der Keynote mitteilte.

Die ursprüngliche Story:

Am Dienstag ist Apple-Keynote. Dazu gibt's weiter unten die wichtigsten Vorab-Informationen. Von weit grösserer Tragweite als neue Hardware ist jedoch ein Software-Update, das noch am selben Abend (oder spätestens am darauffolgenden Tag) weltweit verfügbar sein dürfte: iOS 14.5 verstärkt den Schutz der Privatsphäre der iPhone-User massgeblich – und sagt …

Artikel lesen
Link zum Artikel