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Seit 500 Jahren tot, aber populärer denn je: König Richard III. 



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Begräbnis König Richard III.
quelle: epa/epa / andy rain
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Der in der Kathedrale von Leicester aufgebahrte Sarg des früheren Königs Richard III. ist zum Publikumsmagneten geworden. Tausende standen am Montag in einer langen Schlange vor dem Eingang, um einen Blick auf den Sarg mit den sterblichen Überresten des letzten englischen Königs zu erhaschen, der auf einem Schlachtfeld den Tod gefunden hatte.

Die Wartezeit für Besucher betrug zeitweise bis zu vier Stunden, die Kirche riet Schaulustigen am Nachmittag davon ab, nach Leicester zu kommen. In den nächsten Tagen werden laut dem britischen Sender BBC Tausende weitere Schaulustige erwartet.

Am Donnerstag wird Richard III., dessen Gebeine im Sommer 2012 bei Grabungen unter einem Parkplatz in Leicester gefunden worden waren, im Beisein des Erzbischofs von Canterbury, Justin Welby, zum zweiten Mal beigesetzt. Der König war im Jahr 1485 in der Schlacht von Bosworth in Leicestershire gefallen und wurde damals wohl anonym und ohne königliche Würden bestattet. Er galt als gewalttätig.

Bereits am Sonntag waren mehr als 35'000 Besucher in die Stadt geströmt, als eine Parade mit dem Sarg einen mehr als 35 Kilometer langen Weg zurückgelegt hatte. Der Sarg kann bis Mittwochmittag besucht werden, das Grab ab Freitagnachmittag. (wst/sda/dpa)

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