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Nach Raketenangriff durch Huthi: Feuer auf Tanker gelöscht

Nach Raketenangriff durch Huthi: Feuer auf Tanker gelöscht

27.01.2024, 16:2327.01.2024, 16:56

Nach dem Huthi-Raketenangriff auf einen Tanker im Golf von Aden ist das Feuer an Bord gelöscht worden. Das teilte der Trafigura-Konzern, in dessen Auftrag der Tanker unterwegs war, am Samstag nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA mit.

Die «Marlin Luanda» war am Freitagabend durch Raketen der militant-islamistischen Huthi-Miliz aus dem Jemen attackiert worden und in Brand geraten. Die Löscharbeiten dauerten den Angaben zufolge die gesamte Nacht hindurch.

In der Mitteilung wurde der Einsatz der Besatzung gelobt und für die Unterstützung durch indische, französische und US-amerikanische Kriegsschiffe gedankt. Die Besatzung sei in Sicherheit. Das Schiff sei nun unterwegs zu einem sicheren Hafen, hiess es weiter.

Die britische Regierung hat den Angriff, den die Huthi für sich reklamiert hat, scharf verurteilt. «Wir haben klargemacht, dass jegliche dieser Attacken auf Handelsschiffe komplett inakzeptabel sind, und dass Grossbritannien und seine Verbündeten das Recht haben, angemessen zu reagieren», sagte ein britischer Regierungssprecher.

Die Huthi nehmen seit Beginn des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas immer wieder Schiffe ins Visier. Die Miliz agiert aus Solidarität mit der Hamas und richtet ihre Attacken vor der jemenitischen Küste auf Frachter mit angeblicher israelischer Verbindung.

Am Jemen führt eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den Welthandel entlang, durch die Frachter vom Indischen Ozean über den Suezkanal in Ägypten das Mittelmeer erreichen. Die USA und Grossbritannien hatten als Reaktion auf die Angriffe mehrmals Militärschläge gegen Stellungen der Huthi im Jemen durchgeführt. (sda/dpa)

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