International

Brandangriff auf Marathonläuferin: Gewalt gegen Frauen globales Problem

Nach Brandangriff auf Marathonläuferin: UN sieht Gewalt gegen Frauen als globales Problem

05.09.2024, 22:1705.09.2024, 22:17

Die Vereinten Nationen haben die Tötung der ugandischen Olympia-Marathonläuferin Rebecca Cheptegei durch ihren Lebensgefährten scharf verurteilt. Der tragische Tod verdeutliche ein «grösseres Problem», sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric in New York: «Im Durchschnitt wird alle elf Minuten irgendwo auf der Welt eine Frau oder ein Mädchen von ihrem Lebenspartner oder einem Familienmitglied getötet.» Geschlechtsspezifische Gewalt sei eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen auf der Welt.

«Wie der Generalsekretär (António Guterres) einmal sagte: Wir leben in einer von Männern dominierten Kultur, die Frauen verwundbar macht, indem sie ihnen Gleichheit, Würde und Rechte verweigert. Wir alle zahlen den Preis dafür. Unsere Gesellschaften sind weniger friedlich, unsere Wirtschaft weniger wohlhabend und unsere Welt weniger gerecht – aber eine andere Welt ist möglich», sagte Dujarric weiter. Die 33 Jahre alte Cheptegei war an den Folgen eines Brandangriffs gestorben. Nach Polizeiangaben hatte ihr Lebensgefährte sie mit Benzin übergossen und angezündet. Zuvor soll es Streit zwischen den beiden unter anderem über ein Grundstück gegeben haben. (sda/dpa)

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24 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lordkanzler-von-Kensington
05.09.2024 23:22registriert September 2020
Es ist ein reales globales Problem und taucht in den unterschiedlichsten Varianten auf.
Es betrifft die leicht größere Hälfte der Menschheit.
Es ist weder neu, noch unbekannt.

Warum? Warum immer noch?
Und jetzt 2024 benennt es die UNO als Thema? (fällt mir etwas schwer, nicht leicht sarkastisch zu werden)

Wenn wir in Freiheit, Frieden und einer demokratischen, humanistischen Gesellschaft leben wollen, dann gehört Genderarpartheit, Gewalt, sexuelle Gewalt, Ausbeutung und Erniedrigung deutlich besser bekämpft. Wir brauchen bessere Bildung, Chancen und ein Miteinander.
Ist das so schwer?
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