DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Akt des Bösen»: Frau übergoss Ex-Freund mit Säure – er ist tot, sie verurteilt



Wegen einer grausamen Säureattacke auf ihren Ex-Freund muss eine Frau in Grossbritannien mindestens für zwölf Jahre ins Gefängnis. Die Richterin in Bristol sprach bei der Urteilsverkündung am Mittwoch von einem «Akt des Bösen».

Die Frau (48) hatte ihrem Ex-Freund (29) mit der Säureattacke schwerste Verbrennungen am Körper zugefügt. Der Ingenieur aus den Niederlanden verlor ein Auge, ein Ohr und ein Bein. Er war nach der Attacke im September 2015 vom Hals abwärts gelähmt.

Der 29-Jährige lag vier Monate im Koma und litt danach unter unerträglichen Schmerzen. Im Januar 2017 beendete er seine Qualen durch Sterbehilfe in einem belgischen Spital. Der Vater berichtete vor Gericht, wie sein Sohn zum Schluss gesagt habe: «Vater, ich kann einfach nicht mehr kämpfen.»

Besonders perfide: Die Frau hatte sich vor der Tat auf 82 Webseiten über die genauen Auswirkungen von Schwefelsäure informiert. Während der Attacke soll sie gelacht und gesagt haben: «Wenn ich dich nicht haben kann, kann dich auch keine andere haben.»

Der Mann hatte geschlafen, als die Modestudentin aus Südafrika den Anschlag verübte. «Es war ihre Absicht, das Opfer so zu verbrennen und zu entstellen, dass er für keine andere Frau mehr attraktiv sein würde. Das war ein Akt des puren Bösen», sagte die Richterin.

Nach ihrer Festnahme hatte die Frau britischen Medien zufolge behauptet, ihr Ex-Freund habe versucht, sie zu töten – indem er ihr ein Glas mit der Säure zum Trinken angeboten habe. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Kreml reagiert mit Ausweisungen auf Sanktionen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Schweiz verliert jährlich 5,7 Mrd. Franken durch Steuerflucht – aber profitiert mehr

Die Schweiz verliert laut einer Meldung der SonntagsZeitung durch Steuerflucht rund 5,7 Milliarden Dollar pro Jahr. Das Blatt beruft sich auf einen neuen Bericht der Nichtregierungsorganisation Tax Justice Network.

Der jährliche Verlust der Schweiz durch Steuerflucht von Unternehmen betrage 881 Millionen US-Dollar und der Verlust durch die Verschiebung von Geldern durch vermögende Privatpersonen in Steuerparadiese rund 4,8 Milliarden Dollar. Damit erleide die Schweiz einen jährlichen Verlust …

Artikel lesen
Link zum Artikel