International
Afghanistan

Mindestens 33 Tote bei Überflutungen in Afghanistan

Mindestens 33 Tote bei Überflutungen in Afghanistan

15.04.2024, 08:5815.04.2024, 08:58

In Afghanistan sind nach Überflutungen durch starke Regen- und Schneefälle in den vergangenen Tagen mindestens 33 Menschen gestorben. 27 weitere wurden verletzt, wie der afghanische Nachrichtensender Tolonews am Sonntagabend unter Berufung auf die Nationale Katastrophenbehörde berichtete. Zudem seien hunderte von Häusern und rund 2000 Hektar landwirtschaftliche Fläche zerstört oder beschädigt worden. Besonders betroffen seien Provinzen im Süden und Westen des Landes.

Bereits in den vergangenen Monaten gab es in dem Land Tote und Verletzte nach starken Schnee- und Regenfällen, die auf einen ungewöhnlich milden Winter folgten. Extreme Wetterereignisse wie Fluten oder Dürren nehmen in Afghanistan und im benachbarten Pakistan zu. Experten machen dafür die Klimakrise verantwortlich. Nach Jahrzehnten von Kriegen und Konflikten hat Afghanistan jedoch kaum Mittel, die Folgen des Klimawandels abzumildern. (rbu/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump will Geld für Sitz in Gaza-Komitee – Israel verärgert wegen Plänen
Ein Komitee für Trumps Gaza-Friedensrat soll über Investitionen beraten. Wer mehr als drei Jahre dabei sein will, muss laut einem Entwurf viel Geld bezahlen.
Die US-Regierung will offenbar die langfristige Teilnahme an einem Gremium für einen Gaza-Friedensrat von Geldzahlungen abhängig machen. Wer beim Exekutivkomitee am Tisch sitzen will, soll mindestens eine Milliarde Dollar beisteuern. Das berichten die amerikanische Wirtschaftsagentur Bloomberg und das Magazin «The Atlantic». Sie berufen sich auf einen Entwurf einer Satzung des Komitees, das nach Willen von US-Präsident Donald Trump über die Entwicklung des Gazastreifens entscheiden soll.
Zur Story