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Nach Terroranschlag mit mindestens 69 Toten – Niger ruft Staatstrauer aus

05.11.2021, 12:20

Die Regierung des westafrikanischen Niger hat am Freitag eine zweitägige Staatstrauer ausgerufen, nachdem Terroristen im Südwesten des Landes mindestens 69 Menschen getötet haben.

Unbekannte Extremisten griffen am Dienstag das Dorf Banibangou in der Region Tillabéri nahe der Grenze zu Mali an, wie die Regierung mitteilte. Zahlreiche Menschen seien verwundetet worden, mehrere Einwohner würden weiterhin vermisst.

Im Niger und anderen Ländern der Sahelregion sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben dem Terrornetzwerk Al-Kaida oder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ihre Treue geschworen.

Mohamed Bazoum ist seit April 2021 der Staatspräsident Nigers. <br>Seit 2015 kommt es in Niger, bzw. in den nigrischen Grenzregionen zu Mali,  vermehrt zu terroristischen Angriffen – teils mit mehreren duzend Toten. Häufig bekennen sich islamistische Gruppen zu diesen Anschlägen (z.B. Boko Haram).
Mohamed Bazoum ist seit April 2021 der Staatspräsident Nigers.
Seit 2015 kommt es in Niger, bzw. in den nigrischen Grenzregionen zu Mali, vermehrt zu terroristischen Angriffen – teils mit mehreren duzend Toten. Häufig bekennen sich islamistische Gruppen zu diesen Anschlägen (z.B. Boko Haram).
Bild: keystone

Im Niger mit seinen rund 25 Millionen Einwohnern kommt es vor allem in den Grenzregionen zu Mali immer wieder zu schweren Angriffen. Die Regierung hat in den wüstenartigen Weiten ausserhalb der Städte wenig Kontrolle – was nicht nur dschihadistische Gruppen, sondern auch kriminelle Netzwerke wie Menschenschmuggler ausnutzen. (yam/sda/dpa)

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