International
Afrika

Mindestens 21 Tote wegen Starkregen und Überschwemmungen in Marokko

Mindestens 21 Tote wegen Starkregen und Überschwemmungen in Marokko

In Marokko sind durch Starkregen und Überschwemmungen in der Hafenstadt Safi mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.
15.12.2025, 05:5415.12.2025, 05:54

32 Verletzte wurden nach Angaben der Behörden am Sonntag in Krankenhäuser gebracht, die meisten von ihnen wurden inzwischen aber wieder entlassen. Mindestens 70 Häuser und Geschäfte in der Altstadt wurden überflutet.

Safi liegt etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Rabat an der marokkanischen Atlantikküste. Bilder in Online-Netzwerken zeigten schlammige Wassermassen, die Autos und Mülltonnen durch die Strassen der Hafenstadt spülten. Auch Zufahrtstrassen waren wegen des Hochwassers nicht befahrbar. Für Dienstag hat der marokkanische Wetterdienst weitere heftige Regenfälle vorhergesagt.

In Marokko, das seit sieben Jahren unter einer schweren Dürre leidet, sind Unwetter und Überschwemmungen im Herbst und Winter nicht ungewöhnlich. Experten zufolge führt der Klimawandel aber dazu, dass die Niederschläge intensiver ausfallen als in der Vergangenheit, weil eine wärmere Atmosphäre mehr Luftfeuchtigkeit aufnimmt und höhere Meerestemperaturen Stürme verstärken können. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Iran traut Trump nicht: Regime verstärkt Verteidigung von Öl-Insel Charg massiv
Der Iran scheint sich angesichts von Donald Trumps Aussagen über Verhandlungen keine Illusionen zu machen: Das Regime verstärkt die Verteidigung rund um die Ölinsel Charg massiv.
Der Iran hat seine Verteidigung auf der strategisch wichtigen Insel Charg nach Berichten mehrerer US-Medien in den vergangenen Wochen deutlich verstärkt. Teheran habe zusätzliches Militärpersonal, Luftabwehrsysteme und Minen auf die Insel im Persischen Golf verlegt, berichtete CNN unter Berufung auf mit US-Geheimdienstinformationen vertraute Personen. Demnach bereitet sich die Führung auf die Möglichkeit einer amerikanischen Bodenoperation gegen die Insel vor.
Zur Story