International
Afrika

58 Menschen sterben bei Bootsunglück auf Weg zu Beerdigung

Tragödie in Afrika: 58 Menschen sterben bei Bootsunglück auf Weg zu Beerdigung

Bei einem Bootsunglück in der Zentralafrikanischen Republik sind mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen.
21.04.2024, 05:34
Mehr «International»

Das überfüllte Boot geriet am Freitag auf dem Mpoko Fluss in der Nähe der Hauptstadt Bangui kurz nach dem Ablegen in Schieflage und brach auseinander. Wie der Generaldirektor des Zivilschutzes, Thomas Djimasse, dem zentralafrikanischen Sender Radio Guira berichtete, befanden sich viele Frauen und Kinder unter den Toten. Die rund 300 Passagiere waren demnach auf dem Weg zu einer Beerdigung. Die genaue Opferzahl ist bislang nicht bekannt. Zahlreiche Personen wurden noch vermisst.

Boat tragedy in Central African Republic, 21.4.2024
Zum Unglück kam es in der Zentralafrikanischen Republik.Bild: X

Unfallzeugen versuchten noch, auf Pirogen den Menschen im Wasser zu Hilfe zu eilen. Rettungskräfte trafen laut Berichten des Zivilschutzes erst 40 Minuten nach dem Kentern des Bootes am Unglücksort ein. Immer wieder kommt es in dem zentralafrikanischen Land aufgrund von Überladung zu schweren Bootsunglücken mit vielen Toten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
AfD aus rechter Fraktion im Europaparlament ausgeschlossen

Alle Europaabgeordneten der deutschen AfD sind aus der rechten ID-Fraktion im Europäischen Parlament ausgeschlossen worden.Ein entsprechender Antrag von Fraktionschef Marco Zanni habe die erforderliche Unterstützung bekommen, sagten mehrere Fraktionsvertreter am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Zuvor hatten unter anderem Äusserungen des AfD-Abgeordneten und Europawahlspitzenkandidaten Maximilian Krah zur SS scharfe Kritik geerntet.

Zur Story