International
Afrika

13 Hochzeitsgäste ertrinken bei Bootsunglück in Nigeria

13 Hochzeitsgäste ertrinken bei Bootsunglück in Nigeria

06.06.2021, 05:5906.06.2021, 05:59
epa06665160 A handout photo made available by World Press Photo (WPP) organization shows a picture of photographer Jesco Denzel, that wins the 1st prize of the 'Contemporary Issues - Singles&#039 ...
Bei einem Bootsunglück nach einer Hochzeit sind in Nigeria 13 Menschen ertrunken. (Symbolbild).Bild: EPA/WORLD PRESS PHOTO

Bei einem Bootsunglück nach einer Hochzeit sind in Nigeria 13 Menschen ertrunken. Fünf Insassen überlebten, wie die Behörden im nordwestlichen Bundesstaat Sokoto mitteilten.

Nach Angaben des Abgeordneten Maidawa Kajiji waren die Passagiere alle Mitglieder einer Familie, die am Freitag auf dem Rückweg von einer Hochzeit waren. Das kleine Boot sei auf dem Weg in ihr Heimatdorf gekentert.

In Nigeria gibt es immer wieder folgenschwere Bootsunglücke. Ursachen sind häufig Überladung und eine mangelhafte Instandhaltung der Schiffe. In der vergangenen Woche war in dem an Sokoto grenzenden Bundesstaat Kebbi ein stark überfülltes Boot mit etwa 180 Menschen an Bord gekentert. Nur 20 Insassen überlebten. Nach tagelanger Suche wurden 94 Leichen geborgen, bevor der Einsatz abgebrochen wurde. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Vermietungsverbot mit Tücken: Befeuert der Klimaschutz die Wohnungsnot?
Frankreich wollte die Vermietung schlecht isolierter Gebäude untersagen. Daraufhin stieg die Wohnungsnot, die Regierung krebste zurück. Eine Ausnahme bildet die linksregierte Hauptstadt Paris: Sie geht noch härter gegen Vermieter vor.
Es ist nicht das einzige leerstehende Haus in der Rue Saint-Maur in Paris, aber vielleicht das hässlichste. Im Erdgeschoss kleben halb abgerissene Plakate an blinden Ladenschaufenstern. Im Stockwerk darüber sind die Fenster mit Backsteinen bis zur Hälfte zugemauert. Der Verputz bröckelt, die Russspuren der ungesunden Pariser Luft zeugen vom Alter des baufälligen Gebäudes.
Zur Story