DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

In Nigeria dürfen Vergewaltiger bald kastriert werden

17.09.2020, 13:2017.09.2020, 13:54

In einem Bundesstaat von Nigeria können verurteilte Vergewaltiger künftig mit Kastration bestraft werden. Die Gesetzesänderung sehe zudem vor, dass Täterinnen bei Verurteilung die Entfernung der Eileiter drohe, hiess es in einer Mitteilung, die der Gouverneur des Bundesstaates Kaduna, Nasir el-Rufai, am Mittwochabend twitterte.

Ein Frau transportiert Nüsse durch Lagos, 9. September 2020.
Ein Frau transportiert Nüsse durch Lagos, 9. September 2020.Bild: keystone

Bei Opfern jünger als 14 Jahre drohe zudem die Todesstrafe, bei Opfern älter als 14 Jahre lebenslange Haft. Das Gesetz wurde demnach vergangene Woche verabschiedet.

Diese «drastischen Strafen sind notwendig, um Kinder mehr vor schlimmen Verbrechen zu schützen», teilte der Gouverneur mit. In dem konservativen Bundesstaat Kaduna im Norden Nigerias haben einige Bürger härtere Strafen für Vergewaltiger gefordert.

In dem Land in Westafrika erlebt laut einem Unicef-Bericht von 2015 jedes vierte Mädchen und jeder zehnte Junge vor dem 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Umfrage-Hoch für Kandidatin von Frankreichs Konservativen

Die frisch ernannte Präsidentschaftskandidatin von Frankreichs konservativen Republikanern, Valérie Pécresse, erhält in aktuellen Umfragen viel Zuspruch. Zwei am Dienstag veröffentlichten Befragungen zufolge hätte Pécresse gute Chancen, in die Stichwahl gegen Amtsinhaber Emmanuel Macron einzuziehen.

Zur Story