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53 Tote bei Bootsunglück vor Tunesien – Suchoperation beendet



epa07654571 Turkish Coast Guard members carry a coffin of a migrant who died after a boat sunk in the Aegean sea off Bodrum disrict in Mugla, Turkey, 17 June 2019. According to media reports 12 migrants were dead and 31 migrant rescued.  EPA/ALI BALLI TURKEY OUT, USA OUT, UK OUT, CANADA OUT, FRANCE OUT, SWEDEN OUT, IRAQ OUT, JORDAN OUT, KUWAIT OUT, LEBANON OUT, OMAN OUT, QATAR OUT, SAUDI ARABIA OUT, SYRIA OUT, UAE OUT, YEMEN OUT, BAHRAIN OUT, EGYPT OUT, LIBYA OUT, ALGERIA OUT, MOROCCO OUT, TUNISIA OUT, SHUTTERSTOCK OUT

Bild: EPA/ANADOLU AGENCY

Nach dem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens hat sich die Zahl der Toten auf 53 erhöht. Damit seien vermutlich alle an Bord befindlichen Menschen tot geborgen worden, teilte der Generaldirektor der Hilfsorganisation in Sfax, Anas Hakim, am späten Donnerstagabend mit.

Die Suchmission sei eingestellt worden. Unter den Toten seien viele Frauen und Kinder, vor allem aus Ländern südlich der Sahara, gewesen.

Das Boot hatte am vergangenen Samstag abgelegt. Die ersten Leichen waren am Sonntag auf den Kerkennah-Inseln vor der tunesischen Küste entdeckt worden. Die tunesischen Behörden gehen davon aus, dass sich 53 Menschen auf dem Boot befunden haben.

Tunesien dient immer wieder als Ausgangspunkt für illegale Migranten und Schleuser, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) starben in diesem Jahr bereits mindestens 269 Menschen beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Insgesamt kamen demnach seit 2014 mehr als 20'000 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer um. (sda/dpa)

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