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Massive DDOS-Angriffe: WhatsApp, Spotify, Netflix, Playstation und viele mehr lahmgelegt

The Netflix sign on is shown on an iPad in Encinitas, California, April 19,2013. REUTERS/Mike Blake/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE SEARCH BUSINESS WEEK AHEAD 17 OCT FOR ALL IMAGES
Hat auch sein Gutes: Fällt Netflix flach, kommt's schneller zum Chill ...Bild: © Mike Blake / Reuters/REUTERS

Massive DDOS-Angriffe: WhatsApp, Spotify, Netflix, Playstation und viele mehr lahmgelegt

Mit massenhaften Anfragen an den Webdienstleister Dyn haben Hacker Portale wie Twitter, Spotify, Netflix und Amazon zeitweise gestört. Betroffen waren vor allem Nutzer in den USA, aber auch in Europa und Japan.
22.10.2016, 06:2522.10.2016, 09:18
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Schwere Online-Angriffe haben über Stunden hinweg bekannte Websites und Internetdienste wie Twitter, Paypal, Netflix oder Spotify lahmgelegt. Die Attacken kamen in mehreren Wellen, die Urheber blieben unklar.

Es handelte sich um sogenannte DDOS-Angriffe, bei denen Webseiten mit sinnlosen Anfragen überflutet werden, bis sie in die Knie gehen. Die Attacken seien von Dutzenden Millionen IP-Adressen ausgegangen, erklärte am Freitag der Web-Dienstleister Dyn. Dafür seien auch vernetzte Geräte wie Drucker oder Haustechnik missbraucht worden.

Ebenfalls nicht erreichbar waren zeitweise die Websites der «New York Times», des Wohnungsvermittlers AirBnB und der Online-Community Reddit. Die Attacken richteten sich unter anderem gegen die sogenannte DNS-Infrastruktur, die dafür sorgt, dass Websites über das Eintippen von Webadressen zu erreichen sind. Dafür werden die Namen mit hinterlegten IP-Adressen in Zahlenform abgeglichen.

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bild: userinput

«Internet-Vandalismus»

Die Angriffe begannen am Freitag gegen Mittag europäischer Zeit, die dritte Welle reichte zum Teil bis in den Samstag hinein. Der Sprecher des Weissen Hauses, Josh Earnest, sagte, das US-Ministerium für innere Sicherheit beobachte die Situation, könne über mögliche Urheber aber noch nichts sagen. Der Sender CNBC zitierte einen Vertreter der Sicherheitsbehörden mit der Vermutung, es handle sich um «Internet-Vandalismus».

Auch die Handelsplattform Amazon war betroffen. Die Ausfallkarte des Unternehmens zeigte Störungen in Deutschland, den USA und Japan.

DDOS-Attacken gibt es schon länger, zuletzt wurde die Schad-Software «Mirai» bekannt, mit der auch vernetzte Haustechnik für solche Angriffe zusammengeschaltet werden kann. Bereits im September wurde auf diese Weise mit einer aussergewöhnlich massiven Attacke die Website des IT-Sicherheitsjournalisten Brian Krebs angegriffen. (sda/dpa)

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