International
USA

170 tote Mädchen in Schule: Trump behauptet, Iran sei schuld

170 tote Mädchen in Schule nach Bombenangriff: Trump behauptet, Iran sei schuld

US-Präsident Donald Trump hat Teheran beschuldigt, für die Bombardierung einer Mädchenschule im Iran am ersten Kriegstag verantwortlich zu sein.
08.03.2026, 05:2808.03.2026, 05:28

Auf die Frage, ob die USA für den verheerenden Angriff verantwortlich seien, sagte Trump an Bord des Regierungsfliegers Air Force One vor Journalisten: «Nein, meiner Meinung nach, basierend auf dem, was ich gesehen habe, wurde das vom Iran getan». US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der mit ihm reiste, bestätigte das nicht direkt. Die USA untersuchten den Vorfall, sagte er.

President Donald Trump speaks about Iran before a Medal of Honor ceremony in the East Room of the White House, Monday, March 2, 2026, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Donald Trump glaubt, der Iran habe die Mädchenschule bombardiert.Bild: keystone

Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes wurden nach iranischen Angaben am vergangenen Samstag unter anderem etwa 170 Schülerinnen getötet.

Trump liess sich von Hegseths Zurückhaltung nicht von seiner Überzeugung abbringen: «Wir glauben, dass es vom Iran getan wurde», bekräftigte er. Beweise dafür führte Trump nicht an – er verwies zur Begründung lediglich darauf, dass der Iran mit Waffen «sehr ungenau» sei.

Bericht: Mädchenschule während US-Angriffen getroffen

Einer Analyse der «New York Times» zufolge erfolgte die Bombardierung der Schule während US-Angriffen auf eine nahegelegene Militäranlage. Eine Auswertung von Satellitenbildern, verifizierten Videos und Beiträgen in sozialen Medien habe ergeben, dass das Schulgebäude durch einen präzisen Schlag schwer beschädigt worden sei. Dieser habe zeitgleich mit Angriffen auf einen angrenzenden Marinestützpunkt stattgefunden.

Offizielle Erklärungen, wonach US-Streitkräfte Ziele der iranischen Marine nahe der Strasse von Hormus angegriffen haben, wo sich der Stützpunkt befindet, «legen nahe, dass sie den Angriff höchstwahrscheinlich ausgeführt haben», heisst es in der Analyse. Die «New York Times» legt sich in ihrem Bericht jedoch nicht fest, dass der Angriff tatsächlich von US-Streitkräften ausgeführt wurde. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
DasWölfchen
08.03.2026 06:42registriert April 2023
Schulen anzugreifen, ist ein Kriegsverbrechen. Aber klar, DT ist ja ein Friedenspräsident, der tut sowas nicht. 🙄
203
Melden
Zum Kommentar
3
Iditarod: Härtestes Schlittenhunderennen der Welt in Alaska gestartet
In Alaska sind 37 Männer und Frauen mit ihren Gespannen beim Hundeschlittenrennen namens Iditarod gestartet.
Etwa zehn Tage und rund 1'600 Kilometer liegen vor den Kontrahentinnen und Kontrahenten bei dem grössten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt.
Zur Story