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From left, Democratic presidential candidates, former New York City Mayor Michael Bloomberg, Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., Sen. Bernie Sanders, I-Vt., former Vice President Joe Biden, former South Bend Mayor Pete Buttigieg, try to answer a question during a Democratic presidential primary debate Wednesday, Feb. 19, 2020, in Las Vegas, hosted by NBC News and MSNBC. (AP Photo/John Locher)

Bernie Sanders und Joe Biden sind mit Mike Bloomberg die letzten ernsthaften Anwärter. Bild: AP

Analyse

Den Demokraten bleibt die Wahl zwischen alten weissen Männern

Die Demokraten sind die Partei des vielfältigen modernen Amerika. Vor dem Super Tuesday aber reduziert sich die Wahl des Herausforderers von Präsident Donald Trump faktisch auf drei fast 80-jährige weisse Männer.



Man hätte ihm zugetraut, bis zum Super Tuesday durchzuhalten. Am Sonntag aber warf Pete Buttigieg das Handtuch. Der frühere Bürgermeister von South Bend (Indiana) zog die Konsequenzen aus seinem schwachen Abschneiden in den Vorwahlen von Nevada und South Carolina. Bei Schwarzen und Latinos hatte er nichts zu melden.

Nun bleiben ihm nur schöne Worte der Anerkennung dafür, dass er es als politisch relativ unerfahrener und homosexueller Mann so weit gebracht hat. Kaufen kann sich Pete Buttigieg dafür nichts. Sein Scheitern ist bedauerlich, denn als 38-jähriger schwuler Millennial ist er eine Art Personifizierung der heutigen Demokratischen Partei.

Diese ist tendenziell jung, weiblich, ethnisch und gendermässig vielfältig. Sie ist das moderne Gegenstück zu den Republikanern, die sich mit Donald Trump erst recht als Partei der um ihre Vorherrschaft bangenden Weissen europäischer Herkunft etabliert hat. Für die Präsidentschaftswahl im November wäre dies eigentlich eine ideale Steilvorlage.

Ideale Steilvorlage

Wer aber bleibt als ernsthafter Bewerber für die Nomination im Rennen? Drei weisse Männer, die noch älter sind als der auch schon 73-jährige Trump: Bernie Sanders (78), Joe Biden (77) und Mike Bloomberg (77). Biden hat sich mit einem fulminanten Sieg in South Carolina zurückgemeldet, Bloomberg steigt am Dienstag erst richtig ein.

Im Prinzip mischen noch drei Frauen mit. Elizabeth Warren hat am Wochenende eingeräumt, dass sie es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen kann. Sie wolle aber bis zum demokratischen Parteikonvent im Juli im Rennen bleiben, teilte sie ihren Unterstützern mit. Dort werde sie sich «am Ende durchsetzen», weil wohl niemand eine Mehrheit der Delegierten erreichen könne.

Das sind primär Durchhalteparolen, doch Warren verfügt über eine gut gefüllte Kriegskasse. Schlecht sieht es hingegen für Senatorin Amy Klobuchar aus. Sie hat wie Pete Buttigieg kaum Rückhalt bei Latinos und Schwarzen. Irgendwo geistert noch die Abgeordnete Tulsi Gabbard aus Hawaii herum. Sie ist chancenlos, will sich bislang aber nicht zurückziehen.

Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., speaks with members of the media, Saturday, Feb. 29, 2020, in Columbia, S.C. (AP Photo/Matt Rourke)
Elizabeth Warren

Elizabeth Warren will trotz schlechter Resultate weiter kämpfen. Bild: AP

Der erste Monat der Vorwahlen war geprägt durch «Unvorhersehbarkeit», stellte die «New York Times» fest. Wer hätte gedacht, dass Biden nach seinem schwachen Start ein Comeback gelingen könnte? Und Buttigieg umgekehrt nach seinen guten Ergebnissen in Iowa und New Hampshire dermassen sang- und klanglos scheitern würde?

Hoffen auf eine Überraschung

Weitere Überraschungen sind nicht auszuschliessen. Vor allem Warren klammert sich an diese Hoffnung. Dennoch dürfte der Super Tuesday zu einer Zäsur führen. Ein Drittel aller Delegierten wird an diesem Grosskampftag vergeben. Ob sich danach ein klarer Favorit abzeichnet, bleibt trotz des stark geschrumpften Bewerberfelds aber ungewiss.

In der Pole Position ist Bernie Sanders. Er könnte in Kalifornien und Texas gewinnen, den gewichtigsten Bundesstaaten des Super Tuesday. Er hat eine starke Basis und im Februar 46,5 Millionen Dollar gesammelt. Das Ergebnis in South Carolina aber war ein Dämpfer für den «demokratischen Sozialisten». Der erhoffte Durchbruch bei den Schwarzen blieb aus.

Biden hofft auf den Süden

Sie verhalfen Barack Obamas Vizepräsident Joe Biden zum dringend benötigten Erfolgserlebnis. Doch er ist nach seinem schlechten Start in die Vorwahlen finanziell und personell schwach aufgestellt. Und in den Super-Tuesday-Staaten haben viele ihre Stimme bereits abgegeben, vor allem in Kalifornien. Bidens Hoffnungen liegen in den Südstaaten.

Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden gestures to Rep. James Clyburn, D-S.C., at a primary night election rally in Columbia, S.C., Saturday, Feb. 29, 2020 after winning the South Carolina primary. (AP Photo/Gerald Herbert)

Joe Biden verdankte seinen Sieg in South Carolina der Unterstützung durch den einflussreichen Kongressabgeordneten Jim Clyburn (r.). Bild: AP

Geldsorgen kennt Mike Bloomberg nicht. Der Milliardär und ehemalige Bürgermeister von New York hat schon Unsummen in Werbung investiert. Nun steigt er offiziell ins Rennen ein, doch die Vorbehalte gegen Bloomberg sind gross. Vielen stösst sauer auf, dass er die Wahl faktisch «kaufen» will. Ausserdem ist Bloomberg kein mitreissender Wahlkämpfer.

Keiner überzeugt so richtig

Die Zahl der ernsthaften Anwärter nimmt ab, aber ein Dilemma bleibt: Keiner vermag so richtig zu überzeugen. Man kann es Biden, Bloomberg und Sanders nicht vorwerfen, dass sich die Auswahl auf drei sehr alte weisse Männer reduziert hat und jene Kandidierenden, die dem Abbild der Partei eher entsprochen hätten, reihenweise auf der Strecke geblieben sind.

Welche/r demokratische KandidatIn setzt sich durch?

Teilweise waren sie einfach nicht auf der Höhe, aber sie scheiterten wie Pete Buttigieg auch an Vorurteilen, was man sich bei den Demokraten nicht gerne eingesteht. Und natürlich ist mit Bernie Sanders ausgerechnet der älteste Kandidat der Liebling der Jungen. Sie sind zu Recht frustriert über die Verhältnisse in den USA und erhoffen sich den grossen Wandel.

Unter den «Moderaten» hingegen findet sich niemand ohne Fehl und Tadel. Dennoch ist der Verbleib der drei «grumpy old men» ein Armutszeugnis für die Demokraten. Sie ist zu einem gewissen Grad auch Ausdruck ihrer Ratlosigkeit im Umgang mit dem Phänomen Donald Trump, dem selbst der krasseste Amtsmissbrauch nichts anhaben kann.

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67
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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Musikuss 03.03.2020 16:54
    Highlight Highlight Ist der Autor dieses Artikels nicht auch ein alter weisser Mann?🧐
  • SendHog 03.03.2020 11:50
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist mal ganz grober neoliberaler Schwachsinn. Zunächst, „moderater“ Demokrat in den USA ist hier etwa die CVP.
    Dann, auch wenn Warren eine Frau ist (was kein Wahlgrund ist), ändert das nichts an dem Fakt, dass sie den Grossteil ihrer politischen Karriere Republikanerin war und ihr Wahlversprechen für MedicareForAll bereits widerrufen hat.
    Sanders ist der EINZIGE der nichts an seinen Überzeugungen geändert hat und nicht in der Tasche der Grossfirmen und Milliadären ist und der einzige der für Arbeiterrechte einsteht. Ihn mit den anderen gleichzusetzen ist einfach nur dumm.
  • Liselote Meier 03.03.2020 11:13
    Highlight Highlight Eine ziemlich lausige Analyse.

    Ist doch völlig egal ob jemand Hetro oder Homo, 100 Jahre oder 30 Jahre alt ist. Einzig Relevant ist das jeweilige politische Programm, Visionen, Problemlösungsvorschläge usw. In der Analyse kein Wort darüber.

    Es geht um die Wahl eines Präsidenten sprich Politik und nicht um die USA sucht den Superstar!
    • peeti 03.03.2020 12:58
      Highlight Highlight Genau, auch kein Wort über das fehlende Programm bei Buttigieg. Gerade bei den Jungen erreichte der angebliche Millennial weit unter 20% Zustimmung und wurde stattdessen von 50-60jährigen gewählt. Mit seiner Bilderbuchkarriere bei Elitenunis und Wirtschaftsberatungsunternehmen verkörpert er nicht gerade das moderne und junge Bild der Demokraten...
  • FoxSinBan 03.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Ich hoffe auf Biden und Bloomberg den Ihn unterstützt. Biden hat das Politische Verständniss und Bloomberg das Wirtschaftliche. Das wäre für die USA ein segen und wählbar für Demokraten und Republikaner.
    • Billy the Kid 03.03.2020 12:00
      Highlight Highlight Darauf hofft auch das gekaufte demokratische Parteiestablishment - more of the same and no real change.
      Genau darauf hat dummerweise die Bevölkerung keine Lust mehr und bleibt lieber den Wahlurnen fern als einem Langweiler wie Joe Biden und einem Multimilliardär wie Bloomberg die Schlüssel des Weissen Hauses kampflos in die Hände zu drücken.
      Die Ära Trump hat den billigen Kompromisskandidaten, die vom Establishment durchgewinkt werden, endgültig einen Riegel geschoben. Anscheinend ist diese neue Realität noch nicht in allen Hirnen angekommen.
  • what's on? 03.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Das Murmeltier Punxsutawney Phil sah zwar heuer einen frühen Frühling, aber ich glaube an 4 weitere Jahre Winter.
  • Dr. Johner 03.03.2020 08:36
    Highlight Highlight Ein 38 jähriger Mensch, der nicht für eine Krankenkasse für alle einsteht und zugleich von 40 Milliardär*innen unterstütz wird, ist nicht wählbar, punkt!
  • BVB 03.03.2020 07:53
    Highlight Highlight Hört doch endlich auf mit der Identitätspolitik!
    • Fritz N 03.03.2020 10:57
      Highlight Highlight Das wär schön!
  • Therealmonti 03.03.2020 02:30
    Highlight Highlight Alles ist besser als noch einmal 4 Jahre mit dem Typ, der jetzt im Weissen Haus hockt.
  • Luki Bünger 03.03.2020 01:45
    Highlight Highlight Der Ausverkauf findet doch vielmehr dort statt, wo sich nicht mal ein 38-jähriger zu einem einigermassen fairen Sozialkontrakt bekennen kann.
    Sorry Peter, hier gehst du dem US-Personenkult aber gehörig auf den Leim. So Gott will, wählen die Dems in diesem Jahr das erste Mal seit 5 Dekaden wieder policies statt Personen.
    Das ist in erster Linie einfach total begrüssenswert, egal ob's nun als Kampfansage gegen den Antidemokraten reicht oder nicht.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 02.03.2020 23:14
    Highlight Highlight Ist ja auch nicht so wichtig was die tun. Ist eh Trump der es machen wird.
  • Offi 02.03.2020 23:11
    Highlight Highlight War denn etwas anderes zu erwarten?
    • BVB 03.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Hast du ein Problem damit? Dann tut es mir leid dir mitzuteilen dass du rassistisch und sexistisch bist.
  • Matterhorn 02.03.2020 23:11
    Highlight Highlight Warum haben denn die Demokraten nie einen Kandidaten/in über all die Jahre nach Obama aufgebaut? Wohl reines Machtdenken der heutigen Bewerber?
    • swisskiss 03.03.2020 07:39
      Highlight Highlight Matterhorn: Welche Vorstellungen hast Du, wie man einen Kandidaten "aufbaut"? Auch wie Trump medienwirksam 4 Jahre lang durchs Land tingeln und mit sinnbefreiten Parolen das einfache Volk beglücken?
      Wenn jahrelanges politisieren im Kongress, Senat oder Weissen Haus nicht ausreicht, um sich als fähigen Kandidaten zu qualifizieren, ist es wirklich so, dass nur noch lautes Marketing und realitätsfremde Imagekampagnen einen Präsidenten machen
      Aber dieser medienwirksame "Aufbau" eines demokratischen Herausforderers, wird spätestens ab Juli, mit mehr als 1,2 Milliarden Dollar Aufwand erfolgen.
  • TanookiStormtrooper 02.03.2020 22:56
    Highlight Highlight Ich finde es schade überlässt das junge und hippe watson die Politikberichterstattung den beiden alten weissen Männern Blunschi und Löpfe.... 🤷‍♂️

    Offenbar sind die jungen Wähler weniger voreingenommen und ihnen ist die Politik wichtiger als das Alter. Anders kann man sich ja nicht erklären, warum Sanders bei den Jungen so gut ankommt...
    • swisskiss 03.03.2020 07:48
      Highlight Highlight TanookiStormtrooper: "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn."
      Wieso sollte ein gutverdienender 40 bis 60 jähriger, Sanders Pläne gutheissen, alle Universitätsausbildungen gratis zu machen und dies mit Steuererhöhungen zu finanzieren? Was ist daran voreingenommen?

      Nur mal die Programme der anderen Kandidaten betrachten, die tunlichst vermeiden das Wort "Steuererhöhungen" zu verwenden. Damit gewinnt man keine Wähler, die schon Familien haben und diese auch ernähren müssen.
    • Sandro Lightwood 03.03.2020 08:22
      Highlight Highlight 1:0 Tanooki! ☺️
  • Sapere Aude 02.03.2020 22:39
    Highlight Highlight Sanders mag nicht überzeugen? So ein Schwachsinn! Im Februar hat er beinahe 50 Millionen Kleinspenden gesammelt. Seine Politik scheint also bei einem nicht zu unterschätzenden Teil der Bevölkerung anzukommen. Ansonsten hätte er nicht alle anderen was Fundraising anbelangt so klar distanziert, ohne Geld von Unternehmern zu nehmen.
  • PC Principal 02.03.2020 21:25
    Highlight Highlight Ein sozialisthat keine Chance in Amerika. Egal wie moderat er tatsächlich ist, das Wort disqualifiziert ihn dort einfach. Was Sozialismus anrichten kann sieht man noch heute auf der Karte der Kaufkraft.
    Benutzer Bild
    • Dageka 02.03.2020 23:17
      Highlight Highlight Und nun auch für dich zum mitschreiben: Bernie ist kein Sozialist.
    • PC Principal 02.03.2020 23:23
      Highlight Highlight @Dageka: Laut eigener Definition ist er ein Sozialist.
    • Dageka 02.03.2020 23:37
      Highlight Highlight Die Amis haben komische Definitionen. Sind die "liberals" liberale wie wir sie uns vorstellen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 02.03.2020 20:27
    Highlight Highlight Ihr unterschätzt Tulsi! Die hat Hirn UND Eier, das ist ein Alleinstellungsmerkmal und wird sich noch auszahlen (und wenn‘s etwas länger dauert).
    • d10 02.03.2020 21:24
      Highlight Highlight Sie hat Eier als Alleinstellungsmerkmal? :D

      Vielleicht wird sie nicht so stark beachtet weil sie immer noch in allen Polls unter 3% ist?
    • T13 03.03.2020 01:01
      Highlight Highlight Sie hat Eier 🤔
      Hmm ich glaub nicht das die Amis für so einen Presidenten schon bereit sind.
  • Big ol'joe 02.03.2020 19:58
    Highlight Highlight Alte, weisse Männer sollte in diesem Zusammenhang eher als soziale Kategorie verstanden werden. Dann unterscheidet sich Sanders stark zu Bloomberg und Biden. Er hat in den progressiven, divers aufgestellten Basis grossen Rückhalt weil er eben keine Politik alter, weisser Männer macht. Sein äusseres sollte nicht zwingend mit der sozialen Kategorie verwechselt werden. Das einzige Schade bei Sanders ist tatsächlich sein Alter, insofern ich nicht glaube, dass der 8 wenn überhaupt 4 Jahre noch durchstehen kann...
  • Skeptischer Optimist 02.03.2020 19:45
    Highlight Highlight „ Die Demokraten sind die Partei des vielfältigen modernen Amerika.“

    Wer das glaubt, mag auch an den Storch glauben.

    Die Demokraten sind einer von zwei rivalisierenden politischen Clans.
  • Swisslord 02.03.2020 19:44
    Highlight Highlight Falsch, die Demokraten haben die Wahl zwischen Status Quo, welches das letzte Mal zu Trump geführt hat und Revolution, welches die USA weg vom zum Teil 3-Welt-Land führt.
    Ernsthaft, warum ist 90% von den Artikeln über US-Politik nur Identitätspolitik? Sind euch Inhalte so wenig wichtig?
    Ich bin mir jedenfalls 100% sicher, dass vielen Demokraten egal ist, ob man schwarz, alt oder Frau ist. Wichtig ist wie man ihr Leben verbessern will. Und wenn ich eure Artikel verfolge, sehe ich nur, dass die Moderaten offenbar dazu keine Antwort haben und das führt definitv zur Niederlage gegen Trump.
  • BS46 02.03.2020 19:41
    Highlight Highlight Armutszeugnis für die Demokraten? Nein
    Wen unterstützen denn die oben genannten Wähler, die "tendenziell jung, weiblich, ethnisch und gendermässig vielfältig" sind? Eben nicht den jungen homosexuellen Millennial aus Indiana. Wieso? Weil er einen völlig unglaubwürdigen, von Millionären gestützten Wahlkampf führte. Dagegen kämpft Bernie schon seit Jahren für seine Ideale. Er wird nicht wegen, sondern trotz seines Alters von Progressiven wie AOC etc. unterstützt. Genau das gibt doch Hoffnung auf ein schon verloren geglaubtes Amerika, da nicht blind auf den jungen sympathischen Pete gesetzt wird.
    • Pana 02.03.2020 20:58
      Highlight Highlight Schön gesagt. Genau so ist es.
  • flugsteig 02.03.2020 19:32
    Highlight Highlight Es ist nicht so, dass die Demokraten nur diese beiden wählen dürften. Es ist bloss so, dass eben diese beiden (bis jetzt) am häufigsten gewählt haben.
  • stadtzuercher 02.03.2020 19:32
    Highlight Highlight Honestly, mit Identity-Politics und Misandrie werden die Demokraten keinen Blumentopf holen.
  • Locutus70 02.03.2020 19:30
    Highlight Highlight "Sie wolle aber bis zum demokratischen Parteikonvent im Juli im Rennen bleiben, teilte sie ihren Unterstützern mit. Dort werde sie sich «am Ende durchsetzen», weil wohl niemand eine Mehrheit der Delegierten erreichen könne." - Eine lupenreine Demokratin :xD
  • d10 02.03.2020 19:27
    Highlight Highlight Buttigieg ist nicht primär an Vorurteilen gescheitert, sondern an seinem Wendehals!

    Aber Bernie holt eh am meisten Delegates, was dann an der Convention passiert ist ne andere Frage.
    • PC Principal 02.03.2020 19:52
      Highlight Highlight Quatsch. Er hat bei allen Themen eine absolut klare Position vertreten die er nicht verändert hat. Deutlich links von Obama aber kein Sozialist.

      Es war klar dass er nur geringe Chancen hat weil er kaum Erfahrung hat. Er ist früh ausgestiegen um Sanders zu verhindern und um sein Gesicht zu wahren mit Blick auf die Zukunft. Der Mann hat noch viel vor.
    • Max Dick 02.03.2020 20:46
      Highlight Highlight Quatsch, an seiner Politik ist er sicher nicht gescheitert. Daran, dass er eher unbekannt ist, und zu wenig Geld hatte, um das gross zu ändern. Dort wo er in etwa ähnlich investierte wie Sanders und Biden, hat er gesiegt. Allerdings ist der erhoffte "Obama-Effekt" danach Wegen mehreren Gründen (keiner war sein Fehler) ziemlich ausgeblieben und haben ihn auch nicht die erhofften nötigen Millionen in die Kampagnenkasse gefüllt. Schade, er wäre klar der beste Kandidat gewesen.
    • d10 02.03.2020 21:22
      Highlight Highlight Schaut Euch zB mal diese 6 Minuten an über Winecave Pete, den "Flip Flopper in Chief": https://theintercept.com/2020/01/31/pete-buttigieg-flip-flops/

      Es gibt auch viele weitere Quellen, die seinen Wendehals dokumentieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boki Peterson 02.03.2020 19:19
    Highlight Highlight Der böse alte weisse mann. ich kann es nicht mehr hören.
    • tagomago 02.03.2020 21:08
      Highlight Highlight Obama war sicher böser als es Bernie je sein wird.
    • Roland Strauss 02.03.2020 22:38
      Highlight Highlight Weisse alte Männer können eigentlich alles am besten. Aber wir leben heute in einer verdrehten Welt.
  • maljian 02.03.2020 19:13
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich mit den bisher gewählten deligierten, wo der Kandidat nicht mehr vorhanden ist? Können die dann frei wählen?

    Hoffe hab das System richtig verstanden 🙈
    • Mister Pucker 02.03.2020 19:24
      Highlight Highlight Soweit ich das verstanden habe, geben ausgeschiedene Kandidaten ihre Delegierten per Empfehlung an einen anderen Kandidaten, die sich aber nicht in allen Staaten daran halten müssen.
    • Pana 02.03.2020 20:52
      Highlight Highlight Anscheinend kann der Kandidat darüber entscheiden. Stand zumindest in einem Artikel über Klobuchar. Würde mich auch noch genauer interessieren. Pete hat da ja auch noch ein paar herumliegen.
    • Locutus70 02.03.2020 21:00
      Highlight Highlight @maljian - Unter Punkt 8 - gilt zwar für die Republikaner, aber ich denke viel anders wird es bei den Demokraten auch nicht sein.

      https://www.nzz.ch/praesidentschaftswahlen-usa/us-praesidentschaftswahlen-10-antworten-zu-amerikas-vorwahlen-ld.5118
  • ChiliForever 02.03.2020 19:11
    Highlight Highlight Ein wenig habe ich aber auch das Gefühl, daß so mancher ein Problem mit "weiß" und "alt" auf jeden Fall haben möchte, was am Ende auch durchaus diskriminierend ist.
    Es ist ja auch nicht so, daß die Demokraten keine Jungen und keine Frauen zur Auswahl stellen würden. Die sammeln halt nur nicht genug Stimmen.
  • Gipfeligeist 02.03.2020 19:09
    Highlight Highlight Fun Fact: Biden kann sich nun als jüngster Bewerber verkaufen 👍🏼
    • Pana 02.03.2020 20:53
      Highlight Highlight Warren meinte mal, sie wäre die jüngste US Präsidentin der Geschichte ;)
    • Gipfeligeist 02.03.2020 22:25
      Highlight Highlight @Pana
      Ja, meine Aussage ist versehentlich inkorrekt: Biden ist der jüngste männliche Bewerber, Warren die (insgesamt) jüngste BewerberIn ;)
    • Sandro Lightwood 03.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Biden, der alte Jungspund. 😳
  • Joe 'Barack America' Biden 02.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Noch mehr ironisch geht gar nicht!
  • Swinrinri 02.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Besser als alte orangene Männer...
  • Locutus70 02.03.2020 18:48
    Highlight Highlight In der Überschrift schon wieder zwei diskriminierende und ein rassistischer Ausrutscher - naja Klicks wird es geben und das überwiegende Klientel hier wird jubeln.

    Davon ab denke ich das nun Joe Biden das Rennen machen wird. Schade für Bernie Sanders, aber die ich das Establishment hat Pete Buttigieg gedrängt aufzugeben.

    Vielleicht wäre Bernie Sanders besser als richtig unabhängiger Kandidat angetreten, dann hätte er sich diese Farce der demokratischen Partei erspart.

    V
    • tagomago 02.03.2020 21:11
      Highlight Highlight Biden wird es niemals machen. Sanders gewinnt und die Dems werden irgendeinen Hampelmann nominieren, welcher dann historisch verliert. Unbelehrbare Machtversessenheit.
  • ElChulien 02.03.2020 18:31
    Highlight Highlight Welche/r demokratische KandidatIn setzt sich durch?

    Keine/r. Oder war gemeint wer macht am Schluss Zweiter?

    😣
  • LalaLama 02.03.2020 18:29
    Highlight Highlight Das sind leider alles sehr alte weisse Männer. Schrecklich. Und leider wird dadurch wohl Trump nochmals vier Jahre die korumpieren.

    Die Demokraten täten gut daran, den Machwuchs zu fördern.
    • ElChulien 02.03.2020 18:41
      Highlight Highlight Machwuchs 😂👍 war das absichtlich?
    • Lodestone 02.03.2020 18:48
      Highlight Highlight ,,sehr alte weisse Männer,, was ist genau Ihr Problem? ,,Alt,, ,,Weiss,, ,,Männer,, oder alle drei? Das einzig schreckliche sind Ihre Aussagen. Als ob eine ,,alte weisse Frau,, oder ,,schwarzer Mann,, irgendwie in dem Sumpfloch namens Politik was bewirken können ohne die Erlaubnis der Geldgeber, hoffe sie sind nicht so naiv?
    • BVB 03.03.2020 09:06
      Highlight Highlight @LalaLama
      Du bist ein Rassist und Sexist.

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