US-Wahlen 2020
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Nächste Woche ist Super Tuesday: Was uns erwartet



Nächste Woche steht der Super Tuesday an. An diesem Tag wählen die Amerikaner in 14 Bundesstaaten und in Amerikanisch-Samoa den Gegner von Donald Trump für die Präsidentschaftswahlen im November. Wo überall gewählt wird, was für Bernie Sanders, Pete Buttigieg und Co. auf dem Spiel steht und wie der Super Tuesday ablaufen wird, erfährst du hier:

Wann wird gewählt?

Der Super Tuesday ist am 3. März. In den Bundesstaaten werden die Urnen zu unterschiedlichen Zeiten geschlossen. Die erste macht am Mittwoch um ein Uhr Schweizer Zeit dicht, die letzte um fünf Uhr morgens.

Doch auch für nach dem 3. März solltest du dir einige wichtige Termine in den US-Vorwahlen anstreichen. So wird zum Beispiel am 10. März und 28. April in sechs Bundesstaaten, am 2. Juni noch in fünf Bundesstaaten gewählt. Als Letztes – wenn es denn noch nötig ist – wählen die United States Virgin Islands den demokratischen Kandidaten.

In welchen Staaten wird gewählt?

Am 3. März wird in folgenden Staaten und Gebieten gewählt:

Karte Super Tuesday US-Vorwahlen 2020

Mit Kalifornien und Texas gehen am 3. März gleich in zwei bevölkerungsreichen Bundesstaaten die Wahlen über die Bühne. Bild: watson

Wie viele Delegierte werden vergeben?

Insgesamt geht es um 1344 Delegierte, also um mehr als einen Drittel aller zu vergebenden Stimmen. Die meisten Delegierten werden in Kalifornien (415), Texas (228) und North Carolina (110) gewählt.

Auch wenn Bernie Sanders, Pete Buttigieg, Elizabeth Warren, Joe Biden, Amy Klobuchar oder Michael Bloomberg alle diese Stimmen holen sollten – was mehr als unwahrscheinlich ist – reicht es dennoch nicht, um die erforderliche Mehrheit von 1990 Stimmen zu erreichen. Trotzdem dürfte der Ausgang der Wahlen am 3. März wegweisend für den weiteren Verlauf der US-Vorwahlen sein.

Wann werden die ersten Ergebnisse erwartet?

Die ersten Hochrechnungen und Schlussresultate werden für den Mittwoch (4. März) erwartet. Da in vielen Staaten bereits seit Januar gewählt werden konnte, ist ein Grossteil der Stimmen bereits eingetroffen. Deshalb dürften die Chancen gut stehen, dass wir am Mittwoch Bescheid wissen, wer als grösster Gewinner aus dem Super Tuesday hervorgehen wird.

Bei mehreren Vorwahlen dieses Jahr ist es aber bereits zu Verzögerungen gekommen. Deshalb ist auch nicht auszuschliessen, dass es am Dienstag in einigen Staaten zu Problemen kommen könnte. Dann würden sich die Resultate noch weiter verzögern.

Warum ist der Super Tuesday so wichtig?

Das Rennen zwischen den demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl gegen Donald Trump im November ist sehr ausgeglichen. Zwar ist Bernie Sanders im Moment vor Pete Buttigieg und Joe Biden, doch dies könnte sich ab dem 3. März ändern.

epaselect epa08248045 Democratic presidential candidates (L-R) former New York City Mayor Michael Bloomberg, former South Bend Mayor Pete Buttigieg, Massachusetts Senator Elizabeth Warren, Vermont Senator Bernie Sanders, former Vice President Joe Biden, Minnesota Senator Amy Klobuchar, and businessman Tom Steyer stand together on stage at the start of the tenth Democratic presidential debate at the Gaillard Center in Charleston, South Carolina, USA, 25 February, 2020. The South Carolina primary is scheduled for 29 February 2020.  EPA/JIM LO SCALZO

Wird sich das Kandidatenfeld nach dem 3. März lichten? Bild: EPA

Die ersten Kandidaten werden nach dem Super Tuesday hingegen so weit abfallen, dass sie sich aus dem Wahlkampf zurückziehen werden. Ausserdem steigt Michael Bloomberg am Super Tuesday als Kandidat ein. Erst nach dem 3. März wird es also möglich sein, vorherzusagen, ob er realistische Chancen im Kampf um die Nomination hat oder nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wasmanvonhieraussehenkann 29.02.2020 09:43
    Highlight Highlight Eine Frage zu den Vorwahlen:
    Wer darf alles wählen? Alle Wahlberechtigten?
    Besteht da nicht die Möglichkeit, dass die Gegenseite (in diesem Fall die Reps) taktisch wählen und so einen eher schwächeren / angreifbareren Kandidaten nach vorne bringen?
    • DomiNope 29.02.2020 10:17
      Highlight Highlight In den Vorwahlen dürfen so weit ich weiss nur Parteiangehörige der jeweiligen Partei wählen
  • Füürtüfäli 28.02.2020 20:45
    Highlight Highlight Denen geht ja gewaltig der Reis vor Sanders, aber es ist auch kein Wunder wenn man nichts handfestes hat, dann muss man halt poltern.

    Nur dann, wenn alle Anderen über Einen herfallen, ist man wirklich der Favorit. Damit anerkennen die Konkurrenten die Führungsrolle von Sanders. Indirekt.
  • BVB 28.02.2020 15:19
    Highlight Highlight "Zwar ist Bernie Sanders im Moment vor Pete Buttigieg und Joe Biden, doch dies könnte sich ab dem 3. März ändern."
    Die Korrupten bei den Demokraten werden das schon noch ändern, wenn nötig durch Beschiss.
  • Tschiistaar 28.02.2020 15:07
    Highlight Highlight Es wird im gleichen Stil so mit Sanders weitergehen, mit steigender Tendenz. Sanders ist nicht mehr zu stoppen. Das ist eine gute Nachricht für alle Amerikaner, die jahrzehntelang zusehen mussten, wie sie immer ärmer und die reichen immer reicher wurden, zahlreiche sinnlose und teure Kriege geführt und die Umwelt immer mehr zerstört wurde. Mit Sanders verspricht einer, das alles zu ändern. Endlich.

    https://bernie.substack.com/p/bern-notice-pelosi-and-senate-dems
    • Auric 28.02.2020 15:36
      Highlight Highlight Du hast das missverstanden

      hier geht es darum wer gegen Trump verlieren darf.
    • Pana 28.02.2020 16:08
      Highlight Highlight Niemand soll bankrott gehen oder Angst haben in ein Spital zu gehen, nur weil er krank wird.

      In den USA eine traurige Realität (selber miterlebt). Sanders will das abschaffen. Er würde Land und Leute sehr gut tun.
    • Elsässer 28.02.2020 16:10
      Highlight Highlight Da wäre ich weniger optimistisch. Auch Obama wollte viel ändern, war aber letztlich gegen das Parlament und das Washingtoner Establishment machtlos. Nicht einmal Guantánamo konnte er schliessen.
      In den USA muss jede Parlamentarierstimme ausgehandelt werden. Jeder will einen Vorteil für sich und seine Wähler. Ein guter Wille, den Sanders sicher hat, genügt huer leider nicht.
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