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epa08633040 A photo made with a drone shows suburban houses in Paramus, New Jersey, USA, 28 August 2020. United States President Donald J. Trump has been targeting suburban voters in his re-election campaign against Vice President Joe Biden, using rhetoric playing on fears of encroaching low-income housing and lowered property values.  EPA/JUSTIN LANE

Amerikas Vorstädte werden zum «Battleground» in der heissen Phase des Wahlkampfs. Bild: keystone

Analyse

Trump vs. Biden: Jetzt beginnt ein heisser und dreckiger Wahlkampf

In zwei Monaten wird in den USA gewählt. Präsident Donald Trump setzt angesicht mieser Umfragewerte voll auf die Karte «Law and Order». Die Demokraten wollen dagegen halten.



Nach den Parteikonventen von Demokraten und Republikanern beginnt in den USA die heisse Phase des Wahlkampfs. Dieser findet in aussergewöhnlichen Zeiten statt. Die Corona-Pandemie hat das Land im Griff, auch wenn die Fallzahlen zuletzt rückläufig waren. Für die Bewerber um das Präsidentenamt ist dies eine Herausforderung.

Dies gilt besonders für Präsident Donald Trump. Er liegt in den Umfragen immer noch klar hinter seinem Rivalen Joe Biden zurück. Besonders ernüchternd für ihn war die erste grosse Erhebung nach den beiden Parteitagen im Auftrag des Fernsehsenders ABC. Eine deutliche Mehrheit der Befragten beurteilte die bizarre Trump-Krönungsmesse negativ.

Die Highlights von Trumps Rede

Video: watson/lea bloch

Die virtuelle Versammlung der Demokraten erhielt hingegen überwiegend gute Noten. Und während die Zustimmung für Trump auf 31 Prozent zurückging, stieg jene für Biden auf 46 Prozent. Das ist bemerkenswert, denn die Befragung wurde am letzten Freitag und Samstag durchgeführt, also nach den Gewaltausbrüchen in Kenosha (Wisconsin).

Conways entlarvende Aussage

Die ABC-Umfrage erhärtet die Vermutung, dass die Meinungen in dem politisch abgrundtief gespaltenen Land weitgehend gemacht sind und die Zahl der Unentschlossenen gering ist. Trump wird deshalb voll auf die Karte «Law and Order» setzen. Sie verhalf bereits den Republikanern Richard Nixon 1968 und George H.W. Bush 1988 zum Wahlsieg.

Die jüngsten Gewalttaten in Kenosha und am Wochenende in Portland sind für den Präsidenten ein gefundenes Fressen. Mit der Warnung vor Chaos und Anarchie will er weisse Wähler in den Vorstädten – vor allem Frauen – auf seine Seite ziehen, die eigentlich die Nase voll haben von seinen Lügen und seinem Versagen in der Coronakrise.

Kellyanne Conway sprach es zum Abschied als Präsidentenberaterin im Interview mit Fox News offen aus: «Je mehr Chaos und Anarchie und Vandalismus und Gewalt, desto besser für die klare Wahl, wer geeignet ist für die öffentliche Sicherheit und Recht und Ordnung.» Im Klartext: Die Republikaner wollen das Land brennen sehen, damit Donald Trump wiedergewählt wird.

epa08628021 Kellyanne Conway, Counselor to the US President, pauses between takes as she pre-records her address to the Republican National Convention at the Mellon Auditorium in Washington, DC, USA, 26 August 2020. Due to the coronavirus pandemic the Republican Party has moved to a televised format for its convention.  EPA/Chip Somodevilla / POOL   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Kellyanne Conway zeigte das wahre Gesicht der Republikaner. Bild: keystone

Dieses zynische Kalkül zeigt, wie wenig Optionen dem Präsidenten geblieben sind. Denn bislang ist es ihm und seinem Team nicht gelungen, Joe Biden als «Skandalnudel» zu verunglimpfen. Der Dreck, mit dem sie ihn bewerfen, bleibt nicht kleben. Also attackieren sie ihn als verkappten Anarchisten und «trojanisches Pferd» der radikalen Linken.

Ein anderes Land als 1968 oder 1988

Ob dieses Kalkül aufgeht, ist zweifelhaft, und das liegt nicht nur am moderaten Image des Ex-Vizepräsidenten. Die USA sind ein anderes Land als 1968 oder 1988. Verschiedene Umfragen zeigen, dass die Amerikaner Ausschreitungen und Plünderungen klar ablehnen. Das Gleiche gilt aber auch für exzessive Polizeigewalt wie in Kenosha.

Dennoch sind einige Demokraten nervös. Sie wollen, dass Biden Keller seines Hauses verlässt, in dem er sich vor dem Coronavirus «versteckt» hat. Der Kandidat ist offensichtlich dazu bereit. Am Montag hielt er eine Rede in Pittsburgh im «Swing State» Pennsylvania, in der er die Frage aufwarf, ob die Menschen in Trumps Amerika sicher seien.

Corona als «Glücksfall» für Biden

Weitere Auftritte im September sollen folgen, in denen Biden unter anderem seine Pläne für die Wirtschaft promoten will – ein Aspekt, bei dem Trump in den Umfragen tendenziell (noch) besser wegkommt. Für den 77-Jährigen ist der Wahlkampf im Corona-Modus eine Art Glücksfall in der Tragödie. Dank dem deutlich tieferen Rhythmus kann er Kräfte sparen.

Highlights von Bidens Rede

Video: watson/een

Seine manchmal fahrigen und konfusen Auftritte zu Beginn des Jahres waren kaum ein Ausdruck seiner angeblichen Senilität, sondern eine Konsequenz des stressigen Wahlkampfs. Als dieser im März deutlich heruntergefahren wurde, zeigte Biden im letzten Fernsehduell der Demokraten gegen Bernie Sanders prompt seine beste Leistung.

Trump verlangt Drogentest

Dies ist auch ein Fingerzeig im Hinblick auf die Fernsehdebatten mit Donald Trump. Die erste findet am 29. September statt. Manche Beobachter fürchten, Biden werde gegen den Präsidenten «untergehen». Doch es ist Trump, der nervös ist. Letzte Woche forderte er einen Drogentest vor den Debatten, weil Biden gegen Sanders viel besser war als zuvor.

Der Wahlkampf wird sich laut «Washington Post» auf sechs Staaten konzentrieren, in denen Trump 2016 gewonnen hatte: Arizona, Florida, North Carolina, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin. Die Demokraten betrachten zudem Georgia und Texas sowie Iowa und Ohio als mögliche «Beute», während die Republikaner auf Minnesota und New Hampshire hoffen.

Demokraten wollen kämpfen

Der Schlagabtausch dürfte heftig und schmutzig werden, vielleicht mehr als je zuvor in der Geschichte des Landes. Und am Ende bleibt Donald Trump womöglich nur eine üble Option: Er könnte versuchen, das Ergebnis mit allen möglichen Tricks zu seinen Gunsten zu manipulieren. Die Demokraten allerdings wollen dies nicht kampflos hinnehmen.

Joe Bidens Wahlkampfteam hat eine «Armee» an Anwälten und Freiwilligen aufgestellt. Sie sollen gegen mögliche Machenschaften der Republikaner vorgehen und sie unterbinden. Das betrifft etwa die Einschränkung der Briefwahl oder Versuche, unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung Wahllokale in Hochburgen der Demokraten zu schliessen.

In diesem Punkt erhielten die Demokraten Hilfe von den Basketballprofis. Als Gegenleistung für das Ende ihres Playoff-Streiks nach den Schüssen auf Jacob Blake in Kenosha konnten sie den Teambesitzern der NBA das Versprechen abringen, ihre weitläufigen Arenen im November als Wahllokale zu nutzen. Auch dies zeigt, dass Amerika 2020 nicht wie 1968 ist.

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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dory. 02.09.2020 04:42
    Highlight Highlight "Demopublicans"
    Benutzer Bild
  • Dory. 02.09.2020 04:26
    Highlight Highlight 'Showkampf' von rechts gegen 'ganz weneli weniger' rechts.
    Eine seite Seite 'kämpft' gegen die andere Seite des selben Kuchens.
    Trumps Goons in Portland wurden übrigens durch Biden und den Patriot Act ins Leben gerufen. Nur so.
    The show must go on. Völlig egal wer 'gewinnt', die Corporations und Oligarchen behalten die Oberhand wie eh und je.
  • Dismas 01.09.2020 20:08
    Highlight Highlight Ja Trump machte Fehler wie z.B. im Fall Floyd, aber er hat nicht eine dermassen menschenverachtende Haltung gegenüber den Ungeborenen Babys im Mutterleib wie Biden. Wie schon H. Clinton ode Obama, ist auch er der Meinung, man dürfe das Kind noch im 9. Monat der Schwangerschaft einfach umbringen. Genauso gut könnten sie die neugeborenen Babys zum Abschuss freigeben. Das ist leider aber eine grundsätzliche Geisteshaltung der Demokraten.
    Ich weiss nicht, warum hier viele so tun als wäre Biden eine vernünftige Alternative.
    Abgesehen davon führte Trump nirgendwo Krieg in einem fremden Land.
    • Patrick Toggweiler 02.09.2020 10:22
      Highlight Highlight @Dismas: Da fehlt etwas ganz wichtiges Detail in deinem Vorwurf: Dass es sich bei diesen sehr späten Abtreibungen nur um Schwangerschaften handelt, welche für die Mutter tödlich enden könnten. Den Spiess umgedreht könnte man den Reps. vorwerfen, sie würden Frauen lebensnotwendige Hilfe verweigern.
      https://www.snopes.com/fact-check/kamala-harris-abortion-until-birth/
  • landre 01.09.2020 19:46
    Highlight Highlight "Entscheid" findet im "Senat" statt weil in einer Demokratie die Legislative die Erste Gewalt (Volksvertretung) ist...Das ist nicht fies oder asymmetrisch, sondern Grundsatz von Rechtsstaat.
    (Was offensichtlich aber effektiv nichts daran ändert dass die USA das republikanisch präsidiale "Wahl-" System ins Extreme/ Radikale Unhaltbare getrieben haben?)
  • Prometheuspur 01.09.2020 18:09
    Highlight Highlight Sag ich ja! "Donald & Co. wollen die USA lichterloh brennen sehen"
    Und würde Biden alle Fehler Donalds aufzählen das Trump dies, dass Trump jenes, und weiss ich was alles ist und macht, so wie Donald es von Biden versucht zu tun, bräuchte Biden für jegliche Wahlaussage acht Stunden oder länger..
  • petrolleis 01.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Die Verwanten der geschädigten Trumpwähler, die durch den Konsum von Desinfektionsmittel verstorben sind oder bleibende Schäden davongetragen haben, sollten Trump auf Millionen verklagen 🤭. Das wäre vernünftig und ☝️ nicht unbegründet...
    • Basti Spiesser 01.09.2020 17:57
      Highlight Highlight Wieviele waren es den so? 😉
  • Faktenchecker 01.09.2020 16:57
    Highlight Highlight Nach den Fernsehdebatten wird Biden erledigt sein. Ich würde mich nicht Mal wundern wenn am Ende Biden nicht Mal mehr der Kandidat ist, die Dem Sippe hat garantiert einen Plan H.
    • batschki 01.09.2020 19:09
      Highlight Highlight Wie, bitte?
      Verstehe die Sätze nicht
  • Quo Vadis 01.09.2020 16:51
    Highlight Highlight Scheint als würde den Demokraten das selbst kreierte Szenario aus den Händen gleiten.

    3 Monate lang gab es gemäss Biden und den Demokraten KEINE gewaltsamen Proteste. Man pushte eher folgendes:

    1. BLM macht keine Krawalle
    2. Es gibt keine Antifa (siehe antifa.com)
    3. Sollte die Antifa doch existieren ist es Trumps Fehler
    4. Die echte Gewalt kommt von den Weissen

    Hier wird so viel Politik betrieben, auf solch krasse Art und Weise ein Narrativ gepusht durch Medien und Demokraten dass einem fast schlecht wird.

    Die Städte brennen 70 Tage lang, Trump schickt Truppen und dann ist es sein Fehler. http://www.antifa.com
    • petrolleis 01.09.2020 17:34
      Highlight Highlight Kampf gegen Antifa.... soso, dann sind trump und seine Jünger also Faschos?
      Antifa = gegen Faschismus
      Also ich stolz drauf, dass mein opa im ww2 antifa war. 😅
    • Quo Vadis 01.09.2020 17:48
      Highlight Highlight Mein Opa war Partizan.. er würde sich im Grab umdrehen wenn er sähe was sich heute alles Antifa schimpft und wie diese auf den Strassen vorgehen, wofür sie kämpfen.
    • i schwörs 01.09.2020 18:34
      Highlight Highlight Quo Vadis: Du wiederholst hier einfach das Narrativ Trumps und den Reps. Die Demokraten hatten *immer* auch die Ausschreitungen verurteilt, aber im Gegensatz zu Dir und den oben genannten halt auch gesagt, dass es auch berechtigte und friedliche Demonstranten gab/gibt. Es ist *nicht* ein von den Dems generiertes "Szenario". Das ist schlicht billigste Propaganda.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 01.09.2020 15:59
    Highlight Highlight Lustig wird es in jedem Fall :xD
  • Basti Spiesser 01.09.2020 15:24
    Highlight Highlight „Sie wollen, dass Biden Keller seines Hauses verlässt, in dem er sich vor dem Coronavirus «versteckt» hat. Der Kandidat ist offensichtlich dazu bereit. Am Montag hielt er eine Rede in Pittsburgh im «Swing State» Pennsylvania„

    Vor einem leeren Saal? Was macht das für einen Sinn?!
    • swisskiss 02.09.2020 07:10
      Highlight Highlight Basti Spiesser: Vielleicht hast Du es noch nicht gehört, aber da soll es ein Virus geben, dass besonders bei Massenverantstaltungen einen gewisse gesundheitliche Gefahr darstellen soll. Du kennst es vielleicht unter der trumpschen Bezeichnung "Kung Flu" oder" China Virus"

      Du hast es vielleicht noch nicht mitbekommen, aber da soll es elekronische Geräte geben, die solche Reden direkt in Dein Wohnzimmer liefern., Funktioniert auch ohne johlende Menge im Hintergrund...
    • Quo Vadis 02.09.2020 08:07
      Highlight Highlight ...mit gaaaaanz vielen anschliessenden Fragen der Reporter...
    • Basti Spiesser 02.09.2020 10:07
      Highlight Highlight @swisskiss

      Dafür musste er aus seinem Keller raus und nach Pittsburgh fahren?
  • Wiedergabe 01.09.2020 14:46
    Highlight Highlight Spannende Sache.
    Der Kampf um Demokratie kennen wir sonst vorwiegend aus den Geschichtsbüchern. Hoffentlich werden auch in Europa die Menschen etwas wachgerüttelt, Demokratie nicht als selbstverständlich und gottgegeben anzusehen.
    • Shabbazz 01.09.2020 15:12
      Highlight Highlight Naja, so überlegen sollten wir uns auch nicht fühlen! Vor 30 Jahren musste das Bundesgericht einschreiten, damit die Frauen in Appenzell Innerrhoden endlich ihr Stimmrecht erhalten haben! Das ist in meiner Zeitrechnung noch nicht soo lange her.
    • Wiedergabe 02.09.2020 04:59
      Highlight Highlight Sie haben meine Aussage nicht verstanden.
      Ich wollte nicht darauf hinaus, dass wir in Europa oder der CH "besser" sind, auch bei uns haben offene Rassisten Zulauf wie LePen, Salvini, AfD, Glarner...
      Meine Aussage war, dass wir viel zu leichtfertig mit den erkämpften demokratischen Errungenschaften (wie zB das von ihnen erwähnte Frauenstimmrecht) umgehen.
  • Frankygoes 01.09.2020 14:11
    Highlight Highlight Trump macht schon seit 4 Jahren Wahlkampf.

    Wichtig wäre, dass Biden nicht nur gewinnt, sondern auch mit etwas Vorsprung.. sonst kommen die Republikaner in 4 Jahren mit Trump 2.0...

  • Andre Buchheim 01.09.2020 13:29
    Highlight Highlight Chaos und Anarchie, worüber sich Trump beschwert, sind unmittelbare Folge von Trumps Politik. Er beschwert sich also über etwas, was er selbst schuf und unter einem anderen Präsidenten wschl. gar nicht da wäre.
    Und ein Drogentest vor Debatten? Da wäre ich doch eher für einen Intelligenztest, bevor man politische Macht erlangen darf. Die Welt litt schon genug unter egoistischen Kurzdenkern.
  • Skeptischer Optimist 01.09.2020 11:28
    Highlight Highlight Der amerikanische Wähler schickt in der Regel keine Washington Apparatschiks ins weisse Haus.

    Der letzte war Kennedy, Obama darf aufgrund seiner Laufbahn und Hautfarbe als Ausnahmefall behandelt werden.

    Biden wird es sehr schwer haben.
  • Gurgelhals 01.09.2020 11:21
    Highlight Highlight Der entscheidende Kampf findet eh um den Senat statt. Biden kann gewinnen, aber wenn der Senat in republikanischer Hand bleibt, steht seine Präsidentschaft von Anfang an auf verlorenem Posten. McConnell wird jeden Gesetzesentwurf, den das Repräsentantenhaus ihm überweist, genüsslich im Cheminée verbrennen. Und wahrscheinlich wird er so weit gehen, dass er Biden nicht einmal ein Kabinett bestätigt.

    Das ist das Fiese an einer derart asymmetrischen Polarisierung: Die Repupblikaner werden sich immer viel leichter profilieren können, denn sie müssen dazu eigentlich bloss zu allem stur Nein sagen.
    • wasps 01.09.2020 16:16
      Highlight Highlight Stand heute verlieren die Republikaner den Senat.
    • Dom Fisch 01.09.2020 19:20
      Highlight Highlight Das Problem hatte Trump doch auch? Dem gehören auch nicht beide Häuser..
    • Victor Paulsen 01.09.2020 21:40
      Highlight Highlight Auch wenn Biden eine lahme Ente wird, ist man trotzdem diesen Unruhestifter im weissen Haus los.
      Und trump scheitert seit Jahren am Parlament
  • Matterhorn 01.09.2020 11:05
    Highlight Highlight Kleiner Hinweis: Die Post in USA funktioniert schon jetzt kaum mehr... und wer ist dafür verantwortlich?
  • Gawayn 01.09.2020 10:35
    Highlight Highlight Wäre ich ein Ami,
    Ich hätte schon längst das Land verlaßen.

    Beide Lager bringen nur sich gegenseitig fertig machen zu Stande.

    Bei Trumpel weiß man es. Der hat weder Stil noch Niveau oder Anstand.

    Aber Biden ist ein erfahrener Politiker.
    Er sollte es beßer wißen.

    Mit Idioten streitet man nicht.
    Die ziehen einen aufs eigene Niveau runter und gewinnen durch Erfahrung!

    Biden sollte Trumpel auf sein Niveau stemmen und ihn dort ran nehmen!

    Auf seinem Plan bleiben
    Zeigen das Trumpel außer ihn schlecht machen keinen hat...
  • felixJongleur 01.09.2020 10:35
    Highlight Highlight "Und am Ende bleibt Donald Trump womöglich nur eine üble Option: Er könnte versuchen, das Ergebnis mit allen möglichen Tricks zu seinen Gunsten zu manipulieren."

    Trump ist schon jetzt viel zu nahe an Biden dran in den battleground states. Den Erfolg von Trump auf ominöse Manipulation zu reduzieren finde ich fragwürdig und wird der Stimmung in diesem Land nicht gerecht. Die Dems haben schon wieder so viele Menschen vor den Kopf gestossen, gleichzeitig scheint die Angstkampagne der Reps mehr und mehr zu greifen. Die Menschen brauchen Veränderung, und das ist mehr als nur orange man bad!
    • Max Dick 01.09.2020 11:09
      Highlight Highlight Und erneut: Hast du dafür auch eine seriöse Quellenangabe? Ich habe meine seriösen, und da führt Biden nach wie vor im 4%-Bereich in den battlegrounds. Auch wenn 4% nicht gerade viel sind, und der eine oder andere noch kippen kann: Es müssten viele kippen - und dafür müsste sich gegenüber jetzt die Stimmung im Lande noch verändern in den nächsten zwei Monaten.
    • PC Principal 01.09.2020 11:23
      Highlight Highlight Inwiefern habrn die Demokraten die Leute vor den Kopf gestossen? Indem die Parteibasis nicht Bernie Sanders gewählt hat?
    • swisskiss 01.09.2020 11:28
      Highlight Highlight felixJongleur: Ahh, und wo beginnt die "Veränderung"? Indem man Trump nochmals wählt?. Komische Argumentation.

      Zudem ist Deine Aussage falsch, dass Trump in Reichweite in den swing states ist.
      Guckst Du:
      https://projects.fivethirtyeight.com/2020-election-forecast/

      Netter Satz:"And maybe that’s related to the fact that there is at least some evidence that Trump's racist appeals and dog whistles might be less effective in 2020 than they were in 2016. (Research shows they were effective in activating voters in the Republican primary but had less success in the general election.)"
      "
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillary Clinton 01.09.2020 10:31
    Highlight Highlight Einmal mehr reines Wunschdenken aus einer europäischen Redaktion....

    Hier der RCP Average Vergleich betreffend Vorsprung auf Trump.

    24.08.2016
    WI: Clinton +11.5%
    PA: Clinton +9.2%
    NC: Clinton +1.7%
    FL: Clinton +3.6%
    MI: Clinton +8%
    OH: Clinton +4.8%

    24.08.2020
    WI: Biden +6.5%
    PA: Biden +5.7%
    NC: Biden +0.6%
    FL: Biden +5%
    MI: Biden +6.7%
    OH: Biden +2.3%

    Wir wissen alle wer im WH residiert....

  • Rock'n'Rohrbi 01.09.2020 10:29
    Highlight Highlight „Jetzt beginnt ein heisser und dreckiger Wahlkampf“ ...who cares! 🇺🇸 wird eh nicht vom Präsident regiert. Der ist jeweils zwei Jahre damit beschäftigt wiedergewählt zu werden. 2 Jahre damit, zu zerstören was der Vorgänger versucht hat zu erschaffen. Im Falle der Wiederwahl von Donnie (was ich nicht bezweifle) wird damit vergeudet mit seinem Grössenwahn GREAT AGAIN AGAIN. Die letzten 2 Jahre dann damit dass Ivanka zur ersten Präsidentin wird. Mit Sleepy Joe würde alles anders vertrödelt werden. Die USA braucht ein System das hilft. Mehr für das Volk und weniger fürs Ego.
  • Quo Vadis 01.09.2020 10:27
    Highlight Highlight "Die Republikaner wollen das Land brennen sehen, damit Donald Trump wiedergewählt wird."

    Ich frage mich wer hier die Städte brennen sehen will. Anbei Ted Wheeler, der Bürgermeister von Portland mit ganz absurden Aussagen.
    Er lässt seine Stadt knapp 3 Monate lang brennen, hat der Antifa das Feld überlassen, will KEINE Hilfe von den Feds und reklamiert am Schluss, es sei Trumps Fehler dass die Stadt brennt und er, Ted Wheeler, nun Portland zur Ruhe bringen müsse. 😳

    Quo vadis armes Amerika?!

    Den Dems wird die Affiliation mit der Antifa und BLM noch um die Ohren fliegen.
    Play Icon
    • petrolleis 01.09.2020 16:22
      Highlight Highlight Antifa... hahaha 😂
      Lustig, wenn leute mit Wörtern und oder Abkürzungen um sich werfen, die sie nicht verstehen... genau wie Trump... 😂
      Für eine schöne Welt sollten wir alle antifa (= gegen Faschismus) sein.
    • Ich hol jetzt das Schwein 01.09.2020 16:30
      Highlight Highlight Ihr Trumpster mit eurer Antifa! 🤣 Die Antifa hat mit diesen Protesten etwa soviel zu tun, wie die durch die "Follower" von Brian mit dem "wieder sprechen können" des Eremiten! 🤣 Diese Argumentation ist echt ähnlich absurd wie mancher Monty Python Sketch!
    • TT (TraugottTaugenichts) 02.09.2020 00:48
      Highlight Highlight @petrolleis: Ich weis nicht; antifa ist grösstenteils linksextrem und z.T. anarchistisch. Extrem ist immer schlecht und ob das so gut für die Welt wäre?
      Willst du deinen Opi wirklich mit den Steinewerfern vom 1. Mai gleichsetzen?
  • Sapere Aude 01.09.2020 10:26
    Highlight Highlight Demokraten können nicht dreckig spielen, zumindest nicht gegen die Republikaner, womit Trumps Wahlchancen intakt bleiben.
    • Centrist 02.09.2020 08:29
      Highlight Highlight - Demokraten können nicht dreckig spielen.

      Politik ist, egal auf welcher Seite, Korrupt, Dreckig und Hinterlistig. Sehr Naiv.
  • Democracy Now 01.09.2020 10:15
    Highlight Highlight Trump kann bestimmt auch wieder auf die Unterstützung des Kremls zählen.

    Jetzt wurde bekannt: Trumps dubiose Beziehung zu Russland wurden gar nie Untersucht! Es ist unfassbar...🤦‍♂️

    https://www.nytimes.com/2020/08/30/us/politics/trump-russia-justice-department.html

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