DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Autobomben in Jemen's Hauptstadt Sanaa – Tote und Verletzte



Eine Anschlagserie in Jemens Hauptstadt Sanaa hat Dutzende Todesopfer und Verletzte gefordert. Mindestens drei Autobomben seien am Mittwoch in der von den schiitischen Huthi-Rebellen kontrollierten Stadt explodiert, berichteten Anwohner.

Die Angriffe galten Büros der Aufständischen sowie zwei Moscheen im Zentrum Sanaas. Dort beteten Unterstützer der Huthis zu diesem Zeitpunkt, die Sprengladungen explodierten den Informationen zufolge aber ausserhalb der Gotteshäuser. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

In Genf laufen derzeit Friedensgespräche zwischen den Konfliktparteien im blutigen jemenitischen Bürgerkrieg. Im Jemen kämpfen schiitische Huthi-Rebellen gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der nach Saudi-Arabien geflüchtet ist. Seit Ende März bombardiert ein saudisch geführtes Bündnis Stellungen der Aufständischen in dem Land.

Im März waren bei Anschlägen auf Moscheen der Huthis in Sanaa 137 Menschen getötet worden. Damals hatte sich die radikalsunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu der Tat bekannt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Fluchtreflex und Schuldgefühle – so geht es den Überlebenden des Massakers von Utøya

Der 22. Juli 2011 hat Norwegen verändert. Und er hat die Überlebenden des schlimmsten Gemetzels verändert, das in diesem augenscheinlich so friedlichen Land seit dem Zweiten Weltkrieg verübt worden war. An diesem Tag tötete der rechtsextreme Terrorist Anders Breivik 77 Menschen – die meisten von ihnen Teilnehmer an einem Sommercamp der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF auf der Insel Utøya.

Breivik kam als Polizist verkleidet nach Utøya, nachdem er im Regierungsviertel von Oslo eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel