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Demonstrators block the Panamerican highway to protest against the Grand Canal construction in Managua December 22, 2014, in this handout photo provided by La Prensa. Nicaragua on Monday announced the start of work on a $50 billion shipping canal, an infrastructure project backed by China that aims to rival Panama's waterway and revitalize the economy of the second-poorest country in the Americas. REUTERS/Oscar Navarrete/La Prensa (NICARAGUA - Tags: CIVIL UNREST BUSINESS CONSTRUCTION POLITICS) NICARAGUA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN NICARAGUA

Bereits im Dezember 2014 demonstrierten Hunderte gegen den Bau des Kanals.
Bild: STRINGER/NICARAGUA/REUTERS

Für den Nicaraguakanal müssten Tausende Menschen umgesiedelt werden



Für den geplanten Nicaraguakanal müssten im Süden des mittelamerikanischen Landes etwa 27'000 Menschen umgesiedelt werden. Das geht aus dem Umwelt- und Sozialgutachten hervor, das am Donnerstag teilweise vorgestellt wurde.

«Wir haben den See ausführlich untersucht und um ehrlich zu sein: Dieser See ist schon krank.»

Vizepräsident der HKND

Der Einfluss der Wasserstrasse – die auch durch den Nicaraguasee führen soll – auf das Ökosystem sei minimal, sagte der Vizepräsident der verantwortlichen Firma HKND. «Wir haben den See ausführlich untersucht und um ehrlich zu sein: Dieser See ist schon krank und ohne den Kanal oder Aktionen der Regierung könnte er umkippen.» Der Nicaraguasee ist das wichtigste Süsswasserreservoir der Region und Lebensgrundlage zahlreicher Menschen.

A group of men sits on rocks, while fishing on the shores on the shores of Cocibolca Lake, also known as Lake Nicaragua, in the colonial city of Granada, Nicaragua, Thursday, July 16, 2015. Nicaragua plans to create a canal that's expected to rival that of Panama, which would run through this lake. (AP Photo/Esteban Felix)

Fischer am Nicaragua-Kanal: Der Süsswasser-See ist die Lebensgrundlage zahlreicher Bewohner des Landes.
Bild: Esteban Felix/AP/KEYSTONE

Das chinesische Unternehmen HKND will neben der neuen Wasserstrasse zur Verbindung des atlantischen mit dem pazifischen Ozean zwei Häfen, einen internationalen Flughafen, Fabriken und eine Freihandelszone errichten.

Trotz des offiziellen Baubeginns im Dezember vergangenen Jahres kommt das 50 Milliarden US-Dollar schwere Vorhaben kaum voran. Kritiker bezweifeln die Machbarkeit und warnen vor Umweltschäden. Auch die Finanzierung des Projekts und die Entschädigung der Anwohner ist noch unklar. (sda/dpa)

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