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A general view of the main entrance of Sabiha Gokcen Airport of Istanbul is seen in this picture taken late February 7, 2014. Turkish security forces seized a Ukrainian man who made a bomb threat and tried to hijack a passenger plane, demanding to go to the Winter Olympics venue of Sochi, a Transport Ministry official told Reuters on Friday. Earlier Turkey had scrambled an F-16 fighter jet to accompany the Pegasus Airlines Boeing 737-800 plane with 110 passengers on board as it landed at Istanbul's Sabiha Gokcen airport after a flight from the Ukrainian city of Kharkov. REUTERS/Osman Orsal (TURKEY - Tags: CRIME LAW TRANSPORT POLITICS)

Am Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen ist es am Mittwochmorgen zu einer Explosion gekommen.
Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Kurdische Gruppe bekennt sich zu Anschlag auf Istanbuler Flughafen



Eine bewaffnete kurdische Gruppe hat sich zu der Explosion auf einem Istanbuler Flughafen bekannt, bei der am vergangenen Mittwoch eine Frau getötet wurde. Auf der Internetseite der Gruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) hiess es am Samstag: «Wir bekennen uns zu dem Mörserangriff am Istanbuler Sabiha-Gökçen-Flughafen.»

Der Angriff, bei dem fünf Flugzeuge schwer beschädigt worden seien, sei die Antwort auf die «faschistischen Attacken», durch die kurdische Städte «zu Ruinen» würden. Die Gruppe warf zugleich der türkischen Regierung vor, in Syrien gemeinsam mit der Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») gegen die Kurden vorzugehen.

Die türkischen Behörden sehen die Freiheitsfalken als Unterorganisation der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) an. Die PKK erklärt dagegen, keine Kontrolle über die Gruppe zu haben. Die türkische Armee setzte unterdessen ihre seit Tagen andauernde Grossoffensive gegen PKK-Kämpfer im Südosten der Türkei fort.

Bei der Explosion neben einem abgestellten Flugzeug vor dem Terminal des Sabiha-Gökçen-Flughafens im asiatischen Teil Istanbuls der Stadt waren zwei Putzfrauen verletzt worden. Eine von ihnen erlag ihren Verletzungen.

Kurdische Aufständische hatten im Jahr 1984 im Südosten der Türkei einen Kampf um grössere Autonomierechte begonnen. Der Konflikt der Regierung in Ankara mit der PKK eskalierte im Juni wieder, der vor drei Jahren eingeleitete Friedensprozess kam zum Erliegen. In dem Konflikt wurden in den vergangenen 30 Jahren etwa 45'000 Menschen getötet. (viw/sda/afp)

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