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Hungarian soldiers carry spools of razor wire on the Slovenian border in Zitkovci, Friday, Sept. 25, 2015. Hungary has installed spools of razor wire near a border crossing with Slovenia, which like Hungary is part of the EU's Schengen zone of passport-free travel. (AP Photo/Darko Bandic)

Wird wieder abgebaut: Der Stacheldrahtgrenzzaun, den die Ungarn mit grossem Getöse kürzlich aufgebaut haben, soll nur ein «Versuch» gewesen sein.
Bild: Darko Bandic/AP/KEYSTONE

Ah ja klar, der Stacheldraht war nur ein «Versuch»: Ungarn baut Zaun an der slowenischen Grenze wieder ab – mit einer seltsamen Begründung



Ungarn hat die an der slowenischen Grenze errichtete Sperre wieder abgebaut, die zur Abwehr von Flüchtlingen dienen sollte. Das berichtete die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI am Samstag.

Am späten Freitagabend hatte das Innenministerium in Budapest erklärt, bei dem Bau habe es sich nur um einen Versuch gehandelt. Am Donnerstag hatte Ungarn ohne Vorankündigung begonnen, bei Tornyiszentmiklos an der slowenischen Grenze einen provisorischen Zaun zu errichten, der aus drei übereinander gezogenen Rollen NATO-Draht bestand. Diese Konstruktion ist nun abgerissen worden.

Coils of razor wire are extended in a field on Hungarian border in Pince, Slovenia, Friday, Sept. 25, 2015. Hungary has installed spools of razor wire near a border crossing with Slovenia, which like Hungary is part of the EU's Schengen zone of passport-free travel. (AP Photo/Darko Bandic)

Der kommt jetzt wieder weg: Dreifacher NATO-Stacheldraht an der ungarisch-slowenischen Grenze.
Bild: Darko Bandic/AP/KEYSTONE

Seltsame Begründung von Orban

Ministerpräsident Viktor Orban sagte nach einem Treffen mit seinem österreichischen Kollegen Werner Faymann am Freitag in Wien, ein Zaun an der slowenischen Grenze sei problematisch, weil das Nachbarland ebenso wie Ungarn zum grenzkontrollfreien Schengen-Raum gehöre. Daher könnten dort allenfalls Sperren errichtet werden, die binnen eines Tages wieder abbaubar sind.

Er wolle zudem mit Kroatien, das nicht zum Schengen-Raum gehört, über die Kontrolle der gemeinsamen Grenze verhandeln. Am Montag will sich Ungarns Innenminister Sandor Pinter mit seinem slowenischen Kollegen Vesna Györkös Znidar an der Grenze treffen, um über gemeinsame Kontrollen zu beraten.

Immer mehr Flüchtlinge kommen via Kroatien

Am Freitag kamen nach Polizeiangaben 8159 Flüchtlinge nach Ungarn, die meisten davon aus Kroatien. In den vergangenen drei Tagen waren es insgesamt 26'309.

Nahezu alle wurden Medienberichten zufolge von Ungarns Behörden zur österreichischen Grenze gebracht. Nach Sperrung der ungarisch-serbischen Grenze suchen die meisten Flüchtlinge auf ihrem Weg Richtung Westen den Umweg über Kroatien.

Dort treffen immer mehr Flüchtlinge ein: Allein am Freitag sei mit fast 10'000 Menschen ein neuer Tagesrekord erzielt worden, teilte das Innenministerium am Samstag in Zagreb mit.

Seit die Flüchtlinge vor zehn Tagen erstmals Kroatien als Transitland wählten, seien es 65'000 Menschen gewesen, berichtete das Ministerium weiter. Fast alle werden mit Bussen und Zügen an die ungarische Grenze gebracht, von wo sie nach Österreich weitergeleitet werden. (egg/sda/dpa)

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