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Wer aufmuckt, wird verprügelt: Hässliche Bilder von Polizeigewalt erreichen uns aus Kenia

Knüppel, Tritte, Schüsse: Mindestens zwei Protestler starben in Kenias Hauptstadt.
Knüppel, Tritte, Schüsse: Mindestens zwei Protestler starben in Kenias Hauptstadt.Bild: Ben Curtis/AP/KEYSTONE

Wer aufmuckt, wird verprügelt: Hässliche Bilder von Polizeigewalt erreichen uns aus Kenia

17.05.2016, 18:0018.05.2016, 10:13

Bei Protesten der Opposition in Nairobi sind laut Augenzeugen mindestens zwei Menschen von Sicherheitskräften getötet worden. Vier weitere seien bei Zusammenstössen mit der Polizei in der Nacht zum Dienstag angeschossen worden, sagten Bewohner des Slums Kibera.

Bild: DAI KUROKAWA/EPA/KEYSTONE

Die Polizei war am Montagnachmittag zunächst mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Hunderte Demonstranten in der kenianischen Hauptstadt vorgegangen. Sie sprach von 15 Festnahmen, dementierte aber den Gebrauch von Schusswaffen.

2007 starben rund 1000 Menschen

Anhänger der Opposition protestierten gegen angebliche Korruption innerhalb der Wahlbehörde (IEBC). Die Regierung machte Oppositionsführer Raila Odinga für die Zusammenstösse verantwortlich. In dem ostafrikanischen Land sind für 2017 Präsidenten- und Parlamentswahlen geplant.

Knüppel, Tritte, Schüsse: Polizeigewalt in Kenia

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Knüppel, Tritte, Schüsse: Polizeigewalt in Kenia
Ein Protest mündet in einer Prügelorgie: Polizisten attackieren Oppositionelle mit Knüppeln ...
quelle: ap/ap / ben curtis
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Rund um die kenianische Präsidentenwahl im Dezember 2007 war es zu massiven politischen Unruhen gekommen, bei denen mindestens 1000 Menschen getötet wurden. (tat/sda/dpa)

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