International
Blaulicht

Tote Journalistin: U-Boot-Kapitän bekennt sich der Leichenschändung schuldig

Tote Journalistin: U-Boot-Kapitän bekennt sich der Leichenschändung schuldig

05.09.2017, 15:2506.09.2017, 07:16

Die schwedische Journalistin Kim Wall ist nach Angaben von Erfinder Peter Madsen gestorben, weil die Luke seines U-Boots ihr auf den Kopf fiel. Das sagte der Tüftler am Dienstag vor Gericht. Dem dänischen Tüftler werden Mord und Leichenschändung vorgeworfen. Nach dem Untergang seines U-Boots «Nautilus» sitzt er seit 24 Tagen in Untersuchungshaft.

Er habe die Luke für die Frau aufhalten wollen, habe sie jedoch nicht mehr halten können. Mit voller Wucht sei sie zugefallen. Als Madsen die Luke wieder öffnete, habe er überall das Blut der 30-jährigen Journalistin gesehen, sagte er der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge.

Leiche ohne Kopf und Gliedmassen 

Vor Gericht will er sich nach einem Bericht der Boulevardzeitung «BT» der Leichenschändung schuldig bekennen. Indem er Walls Leiche dem Meer überlassen habe, habe er die Totenruhe gestört, sagte seine Anwältin der Zeitung.

Der Torso der Journalistin war später südlich von Kopenhagen angeschwemmt worden, von ihren Gliedmassen, ihrem Kopf und ihrer Kleidung fehlt jede Spur. Das Gericht in Kopenhagen soll am Dienstag auch festlegen, ob Madsen weiter in Untersuchungshaft bleibt.(whr/sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Fairford-Verdächtige verrieten sich offenbar mit eigenem Notruf
Fünf Männer wurden Ende September nahe dem britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford wegen Terrorverdachts festgenommen. Eine Recherche der «New York Times» zeigt nun: Einer der Verdächtigen soll die Polizei selbst auf die Gruppe aufmerksam gemacht haben.
Drei weisse Lieferwagen waren in der Nacht auf den 27. September in Richtung des Militärflugplatzes RAF Fairford im Südwesten Englands unterwegs. Der Stützpunkt wird von der US-Luftwaffe genutzt und spielte auch bei Angriffen gegen den Iran eine Rolle.
Zur Story