International
China

Chinas Exportwachstum fällt auf niedrigsten Stand seit zwei Jahren

Wegen Null-Covid-Politik: Chinas Exporte wachsen so langsam wie seit 2 Jahren nicht mehr

09.05.2022, 06:5609.05.2022, 06:56

Der chinesische Aussenhandel hat sich im April stark verlangsamt. Die Exporte wuchsen in US-Dollar berechnet nur noch um 3.9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der chinesische Zoll am Montag in Peking berichtete.

In this aerial photo, container ships are docked at a port on the Yangtze River in Nantong in eastern China's Jiangsu Province, Monday, Sept. 6, 2021. China's import and export growth accele ...
Die Exporte aus China stocken.Bild: keystone

Es ist das langsamste Wachstum seit rund zwei Jahren. Die Importe blieben mit Null-Wachstum unverändert.

Hintergrund sind die schweren Beschränkungen für viele Unternehmen in China durch die strenge chinesische Null-Covid-Politik, die den Frachtverkehr stark beeinträchtigt.

Auch wirken sich nach Expertenangaben die Krise um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und die Erholung der Kapazitäten in anderen Ländern aus.

Chinas Aussenhandel sehe sich einem komplizierten und schwierigen externen Umfeld gegenüber, sagte der Statistik-Direktor des Zolls, Li Kuiwen. Im März hatten die Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch auffällig stark um 14.7 Prozent zugelegt, während die Importe bereits um 0.1 Prozent zurückgegangen waren. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Lärmende Roboterhunde und Bettenlager – so sieht der Alltag im Lockdown in Shanghai aus
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Mindestens 36 Länder nehmen am ESC 2027 in Bulgarien teil
Am nächsten Eurovision Song Contest (ESC) in Bulgarien werden mindestens 36 Länder teilnehmen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat nun die vorläufige Liste veröffentlicht.
Unklar sei noch, ob Spanien und Slowenien Künstler oder Künstlerinnen zum grössten weltweiten Live-Musikevent schickten. Die EBU habe den öffentlich-rechtlichen Sendern RTVE (Spanien) und RTVSLO (Slowenien) eine Nachfrist bis Dezember eingeräumt, teilte die Organisation weiter mit.
Zur Story