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John Oliver behandelt in seinem letzten Video die «kulturelle Auslöschung» der Uiguren. screenshot: youtube

John Oliver nimmt China ins Visier – Video geht viral

In einem viel beachteten Video kritisiert John Oliver Chinas Behandlung der Uiguren aufs Schärfste. Und er macht darauf aufmerksam, dass viele chinesische Hygienemasken mit Zwangsarbeit hergestellt wurden.



Vielleicht sei es das erste Mal, dass man jetzt von diesem Thema höre, sagt John Oliver zu Beginn seines kürzlich veröffentlichten Videos. Aber: «Im Westen Chinas werden derzeit ungefähr eine Million Menschen in Internierungslagern gehalten. Die meisten davon sind Uiguren, aber betroffen sind auch Kasachen und andere ethnische Minderheiten.»

Dass man so wenig davon höre, habe eine guten Grund, meint der HBO-Mann, denn «China hat wahrscheinlich alles gegeben, damit diese Story nicht rauskommt.»

Oliver, dessen Sendung «Last Week Tonight» in den USA aufgezeichnet wird, weist auf humorvolle Art immer wieder auf nationale – Trump kann ein Lied davon singen – und internationale Missstände hin. Er kann als Comedian bezeichnet werden, seine journalistische Arbeit ist indes nicht zu unterschätzen.

In seinem letzten Video rollt er in 20 Minuten auf, was im Westen Chinas derzeit abgeht. Die chinesische Führung betreibe derzeit nichts anderes als eine «kulturelle Auslöschung». Oliver zeigt Videos von betroffenen Uiguren, die gegen ihren Willen in die Internierungslager gesteckt wurden. Etwa von einer Mutter, welche ihre Tochter zwei Jahre nicht mehr sehen konnte.

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Das ganze Uiguren-Video von John Oliver. Video: YouTube/LastWeekTonight

Die Menschen in der Xinjiang-Provinz würden ohne konkretes Vergehen in diese Lager gebracht, so Oliver. Die Uiguren, welche oft muslimischen Glaubens sind, stünden unter Generalverdacht. «Uiguren werden alle so behandelt, als seien sie potentielle Terroristen.»

Diese Punkte sind nicht neu. Vergangenen November beseitigten die sogenannten China Cables die letzten Zweifel, dass die Volksrepublik China für eine der grössten Menschenrechtsverletzungen der Gegenwart verantwortlich ist.

Mehr zu den Internierungen:

Video: srf/Roberto Krone

Oliver geht in seinem Video jedoch auch auf Punkte ein, welche erst in den vergangenen Monaten mehr und mehr an die Öffentlichkeit gelangten. So kam ein australischer Think Tank im Frühling dieses Jahres zum Schluss, dass in den vergangenen zwei Jahren über 80'000 Uiguren (konservative Schätzung) in zahlreiche Fabriken im ganzen Land gebracht wurden, wo sie Zwangsarbeit verrichten mussten. Grosse globale Marken haben von dieser Arbeit profitiert: Insgesamt brachte der Think Tank 83 Firmen mit uigurischer Zwangsarbeit in Verbindung. Etwa mit Nike oder Apple.

Uiguren nähen Masken

Vergangene Woche hat nun eine weitere Recherche für Aufsehen gesorgt. Die New York Times hat herausgefunden, dass Uiguren dazu gezwungen werden, Hygienemasken anzufertigen, die jetzt über den ganzen Globus exportiert werden. «Einige der Produkte, welche die Uiguren herstellen, könnten also direkt vor deiner Nase sein», so Oliver.

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Uiguren nähen Masken: Die Recherche der «New York Times». Video: YouTube/The New York Times

Zum Schluss meint Oliver, dass jetzt endlich etwas geschehen müsse. Die Zustände im Westen Chinas seien «schrecklich». Die UNO müsse unabhängige Ermittler in die Region entsenden. Regierungen um den Globus müssten die Behandlungen der Uiguren anprangern und grosse Unternehmen wie Nike müssten endlich ihren finanziellen Einfluss ausspielen, damit China endlich diese Missbräuche beende.

All dies werde aber erst passieren, wenn man darüber zu sprechen beginne, so Oliver. Deshalb sei es wichtig, ein Bewusstsein für die Menschenrechtsverletzungen im Westen Chinas zu schaffen. Oliver scheint da seinen Teil beizutragen: Das Video geht momentan viral und hat in noch nicht einmal 72 Stunden bereits fünf Millionen Views auf Youtube gesammelt.

Übrigens: Die Journalistin Haley Willis, welche an der Masken-Recherche der «New York Times» beteiligt ist, sagt auf Anfrage, dass man bis jetzt keine Kenntnis über eine Lieferung von Masken, die von uigurischer Hand angefertigt wurden, in die Schweiz habe. Ihre Nachforschungen seien allerdings nicht umfassend gewesen, da es zu viele Firmen gebe. Eine Verbindung in die Schweiz sei also durchaus möglich. (cma)

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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 30.07.2020 16:00
    Highlight Highlight Es braucht Sanktionen gegenüber China. Und zwar jetzt. Sonst werden wir in zwei bis drei Jahren die gleichen Geschichten lesen über inhaftierte Taiwaner.

    Apeasement hat die Welt schon einmal in einen Weltkrieg geführt. Einen weiteren wird sie nicht überleben.
  • Quacksalber 30.07.2020 12:05
    Highlight Highlight China erhebt den Anspruch, dass es dank Parteidiktatur und Ausschluss des Volkes von allen Entscheidungen das stabilere System und damit die bessere Regierungsform habe. Der Umgang mit den Uiguren beweist einmal mehr, dass das nicht der Fall ist.
  • Eron Thiersen 30.07.2020 11:12
    Highlight Highlight Man muss China entschieden stärker entgegen treten, Firmenübernahmen verbieten, der Seidenstrasse kritischer gegenüberstehen. Chinas Zentralpartei hat einen agressiven Plan vorgelegt der von der Mehrheit der Bürger unterstützt wird, weil sie seit Kindestagen indoktriniert wurden und nicht anderes kennen. Das restriktive Vorgehen gegen Uiguren, gegen Hongkong und die ewigen Drohungen gegen Taiwan muss man in Europa endlich ernst nehmen, Trump hat durchaus recht, wenn er China in die Schranken weisen will, Europa muss nachziehen, es ist naiv und meinungsfeindlich es nicht zu tun.
  • DerSommer 30.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Betreff Ausbeutung: es ist vor unserer Türe (Spanien und Italien) mit den Erntehelfnern (Asylsuchenden) nicht anders.
    Interessante deutsche Doku darüber...
    Play Icon
    • Swen Goldpreis 30.07.2020 15:49
      Highlight Highlight Die Ausbeutung vor unserer Türe ist falsch und auch wir in Europa haben unsere Hausaufgaben zu machen.

      Aber eine schlechte Bezahlung ist nun wirklich nicht das Gleiche wie eine systematische Vernichtung einer Kultur. China betreibt in Xinjiang einen Völkermord und das vermutlich grösste Verbrechen seit Hitler.
  • Dirk Leinher 30.07.2020 08:26
    Highlight Highlight Weltweit sind rund 40 Millionen Menschen von Menschenhandel und Sklavenarbeit betroffen. Es geht definitiv um "all lives matter" und wir sollten die Heuchelei bestimmter Firmen die in China billig produzieren und auch Sklavenarbeit in Kauf nehmen erkennen.
    Im Westen spenden sie an BLM gegen Rassismus mit Profiten die durch Sklavenarbeit in anderen Teilen der Welt entstanden sind.
    • i schwörs 30.07.2020 10:04
      Highlight Highlight Richtig, es wäre gut, wenn bekannt wäre, welche Firmen von dieser Sklavenarbeit profitieren. Und ja, es ist eine Heuchelei, wenn Gelder aus Profit der Sklavenarbeit dann an zB BLM gespendet werden. Aber nur, um das mal klar zu sagen: das ist kein Argument gegen BLM.
    • Unicron 30.07.2020 12:59
      Highlight Highlight @i schwörs
      Als ob das jemanden interessieren würde, es weiss auch jeder dass Apple seine iPhones von Foxconn zusammenschrauben lässt. Eine Firma welche Suizidnetze rund um die Firmengebäude aufspannen liess, weil sich so viele ihrer Mitarbeiter versucht haben umzubringen.

      "Nach dem neunten Todesfall reagierte die Geschäftsleitung mit einem Brief an die Angestellten, nach dem diese sich verpflichten sollen, sich nicht selbst umzubringen oder „in einer extremen Form“ zu verletzen." Na dann!

      Auch dass man kein Palm Öl unterstützen sollte ist man sich bewusst, macht es aber trotzdem.
  • Lavamera 30.07.2020 08:25
    Highlight Highlight Hier sind auch die Medien in der Pflicht. Sie sind die vierte Gewalt im Staat. Bringt täglich etwas darüber. Am Besten mit Liveticker und nicht nur Watson. Je lauter die Medien schreien desto mehr Leute stimmen mit ein und desto eher reagiert die Politik. Bei der Maskenpflicht hat das z. B. auch funktioniert.
  • HansliZüri 30.07.2020 06:48
    Highlight Highlight Und wir Schweizer schauen zu bzw. diskutieren über Mohrenköpfe :-(
    • smartash 30.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Ja tun wir. Einige von uns sind halt intellektuell durchaus in der Lage, sich gleichzeitig mit mehr als nur einem Problem zu beschäftigen. Mag dich überraschen, ist aber so
  • Meinung 30.07.2020 06:25
    Highlight Highlight Völkermord
  • Dirk Leinher 30.07.2020 05:56
    Highlight Highlight Also, jeder Maskenträger ist somit ein potentieller Unterstützer der Sklavenhaltung. Das sollte man sich immer schön vor den Augen, statt vor dem Mund halten. Ist sehr einfach sich täglich daran zu erinnern.
    • Varanasi 30.07.2020 09:00
      Highlight Highlight Wow. Was ein Kommentar...

      Man kann auch Masken kaufen, die in der Schweiz bzw. Europa produziert wurden.

      Und hast du dich schon mal in deiner Wohnung umgeschaut, was alles "Made in China" ist?

    • i schwörs 30.07.2020 09:49
      Highlight Highlight Und jeder Kommentarschreiber, der (nB freiwillig) auf einem Handy oder einem Compi News liest und Kommentare schreibt ist ein potentieller Unterstützer der Sklavenhaltung. Das sollte man sich immer schön vor den Augen halten, nicht wahr?
    • Dirk Leinher 30.07.2020 10:29
      Highlight Highlight Korrekt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 30.07.2020 05:48
    Highlight Highlight Und ist doch interessant dass auffällig viele Firmen, wie zum Beispiel Adidas einerseits hier Black lives matter unterstützen aber andererseits Uiguren- Sklavenarbeit noch so gerne annehmen um billig zu produzieren. Black lives matter sollte Spenden aller Firmen zurückweisen, welche in China nicht auf die Einhaltung der Menschenrechte drängen oder diese für Menschenrechtsanliegen der Uiguren spenden, so Richtung auch andere Leben zählen.
    • i schwörs 30.07.2020 09:56
      Highlight Highlight Naja, wenn ich einen Verein gründe, der den Schutz der Feldhamster als Zweck hat, dann muss ich also Spenden von Firmen, die Kuhfleisch verkaufen, der MFC überweisen? Erschliesst sich mir jetzt nicht ganz. Die Beispiele sind rein zufällig ausgewählt. Abgesehen davon bin ich einverstanden: all lives matter.
    • Dirk Leinher 30.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Ach und welches Tier symbolisiert jetzt die Schwarzen und welches die Uiguren? Für mich sind Menschen halt einfach Menschen, da spielt die Herkunft oder Rasse keine Rolle. Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte Artikel 2 ist da eine gute Grundlage. Aber recht haben Sie schon auch. Leider reagieren viele BLM Aktivisten eben sehr ungehalten auf "all lives matter" was ich schade finde.
    • giagia 30.07.2020 11:02
      Highlight Highlight Whataboutism.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJTheBigDog 30.07.2020 00:44
    Highlight Highlight Trotzdem kaufen wir alle brav Masken 'made in China', um ein Virus 'made in China' einzudämmen. Dümmer und devoter geht nimmer.
    • Dirk Leinher 30.07.2020 12:51
      Highlight Highlight Stimmt
  • LuxDux 30.07.2020 00:26
    Highlight Highlight Ach und den indianern, Latinos und Dunkelhäutigen geht es natürlich blendend in den USA. Diese Leute wurden zwangs Amerikanisiert durch Sklaverei und Länderraub.
    • Bits_and_More 30.07.2020 08:37
      Highlight Highlight Whataboutismus vom Feinsten...

      Ja, es gibt nach wie vor strukturellen Rassismus in den Staaten. Aber es werden keine ganzen Ethnien interniert und sterilisiert.
    • LuxDux 30.07.2020 09:35
      Highlight Highlight Kommt auf das gleiche, wenn einem das ganze Leben lang Steine in den Weg gestellt werden aufgrund der Hautfarbe und der Herkunft irgendwann sehen diese Leute keinen Sinn mehr darin.

      Übrigens geht es den Amis und dieser Show eigentlich gar nicht um die Uiguren und sonstigen Muslimischen Minderheiten, sondern wieder um China bashing.
    • giagia 30.07.2020 11:01
      Highlight Highlight Vom Schiff aus geschätzt thematisiert LastWeekTonight mindestens in 9 von 10 Folgen Missstände in den USA und nicht etwa in China.

      Die ganzen Folgen zum Coronavideo etwa waren mir sogar zu USA-zentriert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fireboltfrog 29.07.2020 23:00
    Highlight Highlight Die Story kommt etwa ein mal im Jahr und geht wieder spurlos vorüber, selbst heute sind noch internationale Grosskonzerne in diesen Genozid involviert. In der Politik und in den Firmen haben alle Angst und wollen lieber noch ein paar Produkte mehr an Chinesen verkaufen. Es ist zum Himmel traurig!
  • Juliet Bravo 29.07.2020 22:27
    Highlight Highlight Im Moment, wo de CEO von Volkswagen spricht, läufts einem kalt den Rücken runter. Meine Güte!
    Er lässt dort Produzieren - Hinweise deuten auf mögliche Zwangsarbeit - und er sagt, es gehen ihn wie nichts an.
  • Domino 29.07.2020 22:23
    Highlight Highlight Beide Seiten sind nicht die Antwort. Weder das verhalten von China, noch eine fortschreitende Islamisierung. Gestern kam auf ARTE ein Film über Blasphemiegesetze (Gotteslästerung) in Pakistan. Da bleibt einem echt die Spucke weg!
    https://www.arte.tv/de/videos/088254-000-A/blasphemie-pakistans-toedliches-gesetz/
    • actualscientist 30.07.2020 00:30
      Highlight Highlight Whataboutism
    • Herren 30.07.2020 01:17
      Highlight Highlight #whataboutism
    • Donald 30.07.2020 02:13
      Highlight Highlight Pakistan ist aber hier nicht die andere Seite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Querfront 29.07.2020 21:15
    Highlight Highlight Traurig was in China passiert, keine Frage. Jedoch wenn die Kritik von den USA kommt ist es halt schon ziemlich heuchlerisch. Allein der Irak Krieg 03, der durch eine US Lüge geführt wurde, hat Schätzungen zu folge 0.5 - 1 mio menschen das leben gekostet, grösstensteils zivilisten
    • Ärdbeergonfi 29.07.2020 21:51
      Highlight Highlight Die Kritik kommt nicht von der offiziellen USA, sondern von John Oliver und seinem Team, welche oftmls auch auf Missstände der US Regierung (egal unter welchem Präsidenten) hinweisen. Bitte nicht vom Thema ablenken à la 'what about Hillarys E-Mails'.
    • Super8 29.07.2020 22:06
      Highlight Highlight Whataboutismus
    • djohhny 29.07.2020 22:10
      Highlight Highlight whataboutism
    Weitere Antworten anzeigen
  • markusg 29.07.2020 21:14
    Highlight Highlight Über die Anschläge die die Uiguren über Jahre hinweg verübten wird nie berichtet 😉. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen_in_China
    • Varanasi 29.07.2020 21:52
      Highlight Highlight Und dann hilft dagegen, diese Menschen noch mehr zu unterdrücken, zu versuchen, diese Minderheit auszurotten?
      Ausserdem finde ich dein Emoji, bei so viel Elend, total deplatziert.
    • Super8 29.07.2020 22:06
      Highlight Highlight Chinasöldner?
    • Keller Baron 29.07.2020 22:15
      Highlight Highlight Wo steht den da das diese Anschläge ausschließlich von Uiguren verübt worden sind. Selbst wenn das so wäre, heisst das dass diese Menschen deiner Meinung nach, zurecht in Konzentrationslager gesteckt werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 29.07.2020 21:13
    Highlight Highlight Nur weil wir ein Wenig empört sind wird sich aber nichts ändern.
    Es gibt auf der Welt verschiedene Beispiele dieser Art und persönlich fürchte ich, dass wir uns eher von der Demokratie entfernen
  • LeChef 29.07.2020 21:03
    Highlight Highlight John Oliver hat hier natürlich recht. Trotzdem kann ich seine vielen Fanboys nicht verstehen. Satire funktioniert naturgemäss nur durch Überspitzung und Verzerrung. Deshalb ist politische Satire auch nicht geeignet als politische Bildung - man bekommt lediglich seine Vorurteile bestätigt. Das mag für manche unterhaltsam sein, mehr aber auch nicht. Wenn John Oliver unbedingt Politiker sein möchte, dann soll er doch für die Demokraten in den Kongress.
  • ivomusic 29.07.2020 21:03
    Highlight Highlight Mit weitem Abstand die best recherchierte politische Sendung… und dazu auch noch frech ohne Ende.
    (Ich empfehle “Slapp Suits“ … America at its best)

    Jede Sendung ist augenöffnend und horizonterweiternd… und dazu auch noch lustig.
    Leider muss man des Englischen halbwegs mächtig sein…

    Tempis…
    Endlich jemand, der hierzulande über “John Oliver - Last Week Tonight“ berichtet.
    Vielen Dank!

    Ich wünschte, wir hätten so etwas auch nur im Ansatz in unserem Land...!
    • Super8 29.07.2020 22:09
      Highlight Highlight Wenn ein Land einen Trumpel zum Präsidenten wählt, macht das auch eine gute Satiresendung nicht wett. Ich möchte mit keinem Amerikaner tauschen.
  • Posersalami 29.07.2020 20:44
    Highlight Highlight Das ist ja alles ganz nett und sicher zum grossen Teil richtig.

    Aber wieso kritisiert John Oliver ein Land am anderen Ende der Welt für den Umgang mit einer Minderheit, wenn er dazu nur vor die Haustüre treten müsste?
    • corsin.manser 29.07.2020 20:51
      Highlight Highlight Schau dir doch das Video an. Darauf geht er ein. Etwa bei Minute 18:10.
    • Coffeetime ☕ 29.07.2020 21:10
      Highlight Highlight Die Leute in den USA sind wohl not aware of these facts. Wie viele in Europa auch nicht...
    • HansliZüri 29.07.2020 21:26
      Highlight Highlight Whataboutism vom feinsten Posersalami
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike Milligan 29.07.2020 20:32
    Highlight Highlight Weniger China-Müll, mehr einheimische Produkte!
  • DerTaran 29.07.2020 20:31
    Highlight Highlight Nicht nur Nike und Apple, auch VW wurde bloss gestellt, die haben ja auch schon Erfahrung mit Zwangsarbeit.
  • Walter Sahli 29.07.2020 20:31
    Highlight Highlight Zum Glück haben wir Schweizer mit Magdalena Martullo-Blocher eine patriotische und unabhängige China-Kennerin, die nicht so ein Theater wegen diesen paar Uiguren macht und klar erkannte, dass die chinesische Regierung die kompetenteste Exekutive der Welt ist, als sie sagte, «Was nützt Europa deren Demokratie: Da werden den Leuten Leistungen versprochen, die nicht bezahlbar sind. Das Volk wird hinters Licht geführt. Der Chinese ist in wirtschaftlicher Hinsicht heute besser bedient, die Regierung orientiert sich nämlich an seinem langfristigen Wohlergehen.»
    • sikki_nix 29.07.2020 22:15
      Highlight Highlight ja richtig, sollen die menschen anderswo halt ausgebeutet werden damit wir uns hier unsere Demokratie leisten können. selber schuld, hätten halt nicht dort geboren werden sollen.
    • Walter Sahli 29.07.2020 22:35
      Highlight Highlight sikki_nix, treffend ausgedrückt, wie die grosse Mehrheit der Schweizer denkt! Allerdings geht's nicht ums Demokratie leisten können, sondern um tiefe Preise und Steuern und hohe Löhne, die ja schliesslich unser Geburtsrecht sind.
    • Donald 30.07.2020 02:08
      Highlight Highlight @Walter Sahli
      Das stimmt aber auch nur für die Hälfte der Bevölkerung, welche mehr als 2000 USD pro Jahr verdienen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hier Name einfügen 29.07.2020 20:26
    Highlight Highlight Ich mochte John Oliver früher, aber heute ist er mir zu "preachy" (sorry, mir fällt grad kein passendes deutsches Wort ein🤔).
  • Denk nach 29.07.2020 20:18
    Highlight Highlight John Oliver gehört zu meinen wöchentlichen "Berichterstattungen" die ich mir ansehe. Eigentlich immer empfehlenswert!
  • M&M 29.07.2020 20:18
    Highlight Highlight Ich schaue John Oliver jeden Montag! Seine Themen sind listig, aber sehr gut recherchiert, spannend und weiterbildend. 😊
  • Tom Scherrer (1) 29.07.2020 20:14
    Highlight Highlight Die Chinesen schotten sich ab, faken Markenprodukte Im grossen Stil, vertreiben Sie via Plattformen in die ganze Welt und das vielfach in Wegwerf- Qualität.

    Und nun kommt raus, dass sie unschuldig Inhaftierte dafür Zwangsarbeiten lassen. Im grossen Stil.

    Was denn noch?!

    Sprecht mit Ihnen. Setzt Grenzen. Tretet gemeinsam auf, Europa vereint. USA dabei. Und wenns nichts bringt:

    Stoppt und blockiert die Plattformen, führt Zölle ein, hört mit dem vergünstigten Versand via Weltpostverein auf und hohlt die Produktion eine nach der anderen zurück auf den Kontinent.

    Das geht so nicht.
    • mbr72 29.07.2020 20:44
      Highlight Highlight Wenn es denn so einfach wäre. Leider haben die Chinesen auch bei den Rohstoffen grösstenteils die Fäden in der Hand (Metallindustrie, seltene Erden...) und sind schon in vielen westlichen Unternehmen/Konzernen substanziell investiert.
      „They’ve got us by the balls“
    • Tom Scherrer (1) 29.07.2020 21:02
      Highlight Highlight Wir haben das Geld und aktuell die Ideen, sie die Fabrik. Rohstoffe findest du vor allem in Afrika.

      Nix da mit "sie haben uns an den Nüssen". Macht hat der, dem du die Macht über dich gibts - so geht das.

      Also, Kooperationen schliessen, Erklären, Verhandeln und Grenzen aufzeigen. Mit Konsequenzen.

      Ihre Investments bei uns sind aktuell noch sicher. Wer aber unfair spielt, wird auch unfair behandelt. Aktuell hat also jeder die Nuss des anderen in der Hand.
    • MaximaPoena 29.07.2020 21:02
      Highlight Highlight Trump tut was dagegen. Was es ihm einträgt, kann jeder selbst nachlesen.
  • theluke 29.07.2020 19:48
    Highlight Highlight wichtig, dass darüber gesprochen wird. schade dass trumps wi(e)derwahl evt damit zu tun hat. aber solange nun endlich was geht. btw trifft die tibeter genau das gleiche schicksal im china. die bitte nicht vergessen.
    • Klaus & Klaus 29.07.2020 20:54
      Highlight Highlight ...und bald auch HongKong-Chinesen und die Taiwanesen usw.
  • Alnothur 29.07.2020 19:38
    Highlight Highlight Ich kann den Typen nicht leiden, aber ich finde es toll, dass er öfter solche Themen, derer sich "normale" Medien scheinbar nicht annehmen möchten, ins Rampenlicht rückt.
  • Sharkdiver 29.07.2020 19:36
    Highlight Highlight Nicht vergessen, next Honkong, Buthan und zuletzt Taiwan: und unseren Versagerpolitikern ist es sch.... Egal hauptsache Profit🤮
    • dä dingsbums 29.07.2020 20:04
      Highlight Highlight Uns ist es auch egal, hauptsache billige Produkte.
    • honesty_is_the_key 29.07.2020 20:32
      Highlight Highlight @sharkdiver
      Ich bin mit deinem Kommentar mit Hong Kong und dem Kommentar betreffend "Hauptsache Profit" absolut einverstanden und finde das auch echt unmenschlich und zum Kotzen.

      Bei Taiwan sehe ich das allerdings anders - ich glaube und hoffe Taiwan wird unabhängig bleiben, und ich glaube / hoffe dass sie es schaffen werden. Nicht weil China nachlässt, sondern weil die grauenhaften Menschenrechtsverletzungen etc. einfach nicht so "bequem" unter den Teppich zu kehren wäre wie in Minoritäten Gegenden in China (leider inklusive Hong Kong).
    • honesty_is_the_key 29.07.2020 20:34
      Highlight Highlight @sharkdiver
      Ich nochmals, habe das vorher vergessen - was hat Bhutan damit zu tun ? Bhutan ist total eigenständig und hat absolut nichts mit China zu tun, deshalb verstehe ich diesen Teil vom Kommentar so gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 29.07.2020 19:31
    Highlight Highlight Es ist eigentlich schon seit Jahren bekannt. Unsere Politiker machen aber lieber lächeln Fotos mit Händeschütteln. Bei der Wirtschaft zählt nur der Profit und beim Konsumenten der Preis...
    • Joe 'Barack America' Biden 29.07.2020 20:09
      Highlight Highlight Das ist leider so, richtig dreckig. Bern ist einzig und alleine nur das Freihandelsabkommen mit China wichtig. Zur Menschenrechtslage will der Ueli nichts sagen.
    • CapD17 29.07.2020 20:52
      Highlight Highlight Jaja, der Ueli muss wieder hinhalten. Ich erinnere daran, dass gerade Watson-Leser immer wieder insinuieren, dass die USA schlimmer als China ist. Man hasst Trump und alles andere gerät in den Hintergrund, obwohl es in 90% der Länder weit schlimmer zu- und hergeht als in den USA. Dabei muss Europa und die USA zusammenhalten, wenn man China etwas entgegenhalten möchte.
    • Joe 'Barack America' Biden 29.07.2020 22:40
      Highlight Highlight @CapD17: Ja, er muss hinhalten. Als Bundespräsident wude er zu diesem Thema befragt und scheiterte kläglich Stellung zu nehmen. Ich hoffe Watson gelingt es alle Personen im BR einmal diese China Frage zu stellen. Beim anderen was du sagst stimme ich dir zu. Whataboutism wird hier leider ganz schnell angewendet, sobald es um China geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FRILIE 29.07.2020 19:08
    Highlight Highlight Das ist Krass das geht gar nicht. Trump hats wohl wirklich als erster gewusst! Die Armen Menschen die das alles ertragen müssen, und nicht frei sind wie wir. Diese Regierung darf man nicht Unterstützen bis Sie es Lernen. Es gilt Friede auf der Erde, ist Gesetz.
    • mbr72 29.07.2020 20:41
      Highlight Highlight Ernsthaft? Einen Scheiss weiss er, und interessiert ihn auch nicht im Mindesten!! Das Einzige, was ihn interessiert, ist seine Wiederwahl - um jeden Preis. Wohl einen Fensterplatz gehabt die letzten 4 Jahre?
    • Coffeetime ☕ 29.07.2020 20:52
      Highlight Highlight Also Trump hat das nie und nimmer als erster gewusst 🤦🏻‍♀️
    • Samurai Gra 29.07.2020 22:21
      Highlight Highlight Darum lies er seine Maga Caps in China fertigen...
  • BigDaddy 29.07.2020 19:05
    Highlight Highlight Als ob die benannten Firmen nichts von diesen verbrecherischen Taten wissen. Und es ist doch auch nicht nur dort, dass Menschen elendig für unseren Billigkram ausgebeutet werden.
    Und China muss sich den Ruf als Billiglohn Land bewahren. Wenn wir den zerstörerischen Konsumzwang nicht überwinden, wird die Rechnung katastrophal.
    • rodolofo 30.07.2020 08:02
      Highlight Highlight Und darum auch JA zur Konzernverantwortungsinitiative bei der Abstimmung im Herbst stimmen!
      Was haben wir zu verlieren?
      Wollen wir auch mal in solchen ökonomisch profitablen Umerziehungslagern der "Modernen Sklaverei" enden?
      Keine Sorge! Bei der Umsetzung der Konzernverantwortung wird dann von der Bürgerlichen Mehrheit, insbesondere von der KP Schweiz (SVP) schon noch so weit verwässert und verlangsamt, dass die Grosskonzerne noch eine Weile hier bleiben werden, in unserer putzig kleinen Schweiz, dem stets sauber aufgeräumten und blank gewischten "Füdlibürger-Paradies der Welt"... ;)
  • sikki_nix 29.07.2020 18:55
    Highlight Highlight John Oliver und sekn Team sind schlichtweg genial und zeigen wöchentlich auf wo überall der Wurm drin ist. jede einzelne Folge ist sehenswert.
    • [Nickname] 29.07.2020 19:21
      Highlight Highlight Was mich stört, dass er einen starken linken Bias hat, schade eigentlich.
    • Me, my shelf and I 29.07.2020 19:25
      Highlight Highlight [Nickname]
      Praktisch alle Probleme in den USA sind aus der dortigen neoliberalen Politik entsprungen. Wie soll mann neoliberale Politik aus einer neoliberalen Sichtweise kritisieren?
    • [Nickname] 29.07.2020 19:28
      Highlight Highlight Es gibt genügend Spektren zwischen Sozialismus und Neoliberlismus :)
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  • Gopfidam 29.07.2020 18:48
    Highlight Highlight Was China da macht nennt man "soft genocide". Geburtenraten die teilweise um 90% zurückgingen wegen Zwangssterilisierung und Zwangsspiralen etc.
    • benn 29.07.2020 19:06
      Highlight Highlight Ja eben eine diktatur die bald das sagen haben wird in dieser welt und unsere wirtschaft gestütz von unseren politikern kassiert kräftig ab und hofiert china! Na ja wir schweizer wussten ja schon immer wie aus politsystemen geld gescheffelt werden kann wie z. B. mit den nazis im 2. weltkrieg!
    • Pafeld 29.07.2020 19:14
      Highlight Highlight Ich kann mich noch daran erinnern, als es hiess, die Schweiz würde zwei Uiguren aus Guantanamo Bay aufnehmen, die dort jahrelang zu unrecht festgehalten wurde. Und vor allem das Geschrei, man würde Terroristen aufnehmen anstatt sie in das sichere Herkunftsland zurück zu schicken. Die Schweiz profitiert nicht nur von diesem Missstand, sie schaut bewusst weg. Und macht sich so zum chinesischen Komplizen.
    • Garp 29.07.2020 19:26
      Highlight Highlight Wirklich soft find ich das ja nicht, der Begriff ist eigentlich völlig deplatziert.
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Emma Amour

Die fiesen Tücken eines One-Night-Stands... 🙀

Beim Sex kann ja vieles schief gehen. Oder zu einem Unterbruch führen. Es ist nicht wie in Filmen, wo nach ein paar Mal Stöhnen beide gleichzeitig zum Orgasmus kommen, und sich dann in postkoitaler Erschöpfung liebevoll streicheln und Liebesschwüre hauchen.

(Echt jetzt, Hollywood, kennst du das wahre Leben?)

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