Peking ersäuft im Dreck – nur die Wolkenkratzer ragen noch aus dem Smog
Gesperrte Autobahnen, gestrichene Flüge – Peking kämpft zu Beginn des Jahres mit dem Smog. Die Behörden haben die zweithöchste Smog-Alarmstufe «Orange» verhängt. Verständlich, wenn man diese Luftaufnahme von Peking sieht:
Millionenstadt unter der Smog-Glocke
Beijing from the air as smog blankets the city. Just otherworldly - and alarming pic.twitter.com/P8oTLRFomR
— Jim Sciutto (@jimsciutto) 4. Januar 2017
Die Messwerte sind extrem. In der chinesischen Hauptstadt wurden über 300 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft – das Zwölffache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – registriert.
Diese Aufnahme aus Peking zeigt, wie innert Minuten der Smog in die Stadt einzieht:
Immer wieder leiden Millionen Chinesen unter der heftigen Umweltbelastung. Über diversen Städten hängen immer wieder solche Smog-Glocken.
Die Behörden bemühen sich seit einiger Zeit, den Smog durch eine Reihe von Massnahmen zu verringern. Allerdings wird die Luftverschmutzung durch den massiven Kohleverbrauch zum Heizen und zur Stromgewinnung insbesondere im Winter sowie durch den zunehmenden Autoverkehr verstärkt.
Alarmstufe Rot: Chinas Smog wird immer schlimmer
Die Luftverschmutzung in Peking und anderen chinesischen Städten wird für hunderttausende von Todesfällen mitverantwortlich gemacht, etwa durch Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Lungenkrebs. (aeg/sda/dpa/afp)
