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China richtet Franzosen hin – trotz lauten Protesten aus Paris

China richtet Franzosen hin – trotz lauten Protesten aus Paris

Ein wegen Drogenhandels verurteilter Franzose ist in China exekutiert worden. Paris zeigt sich «bestürzt» – und erneuert seine Kritik an der Todesstrafe.
05.04.2026, 09:2005.04.2026, 09:21
Ein Artikel von
t-online

Ein 62-jähriger Franzose ist am Samstag im Süden Chinas hingerichtet worden, wie das französische Aussenministerium am Abend mitteilte.

epa12519634 National flag of Spain flies atop a pole with a general view of Tiananmen Square seen in the background before a welcoming ceremony by China’s President Xi Jinping for King of Spain Felipe ...
Der Tiananmen-Platz in Peking. Bild: keystone

Die Regierung in Paris reagierte mit «Bestürzung» auf die Vollstreckung des Urteils. Die Todesstrafe sei «trotz der Mobilisierung der französischen Behörden, einschliesslich der Bemühungen, aus humanitären Gründen eine Gnadenentscheidung zugunsten unseres Landsmannes zu erwirken» vollzogen worden.

Mann soll grosse Mengen Drogen hergestellt haben

Der in Laos geborene Mann war bereits 2010 wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt worden. Zuvor hatte ein Gericht ihn nach seiner Festnahme im Jahr 2005 zunächst zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Behörden warfen ihm vor, zwischen 1999 und 2003 an der Herstellung grosser Mengen synthetischer Drogen in China beteiligt gewesen zu sein.

Das französische Aussenministerium bekräftigte seine grundsätzliche Haltung: Frankreich lehne die Todesstrafe «überall und unter allen Umständen» ab und setze sich für ihre weltweite Abschaffung ein.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International würden in China jedes Jahr «tausende Menschen zum Tode verurteilt und exekutiert». Offizielle Zahlen veröffentlicht die chinesische Regierung nicht.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur AFP
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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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winglet55
05.04.2026 11:34registriert März 2016
Nach 21 Jahren in einem chinesischen Knast, könnte das auch eine Erlösung sein.
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Malaclypse
05.04.2026 10:53registriert Oktober 2023
Ein paar eingesperrte, chinesische Spione waeren sicher ein gutes Tauschmittel gewesen. Da China weltweit "inoffizielle Polizeistellen" zur Repression von Systemkritikern im Exil betreibt, sollte da eigentlich genug potentiell sein ein paar von denen einzufangen.
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Dan H.
05.04.2026 10:28registriert April 2025
Selber schuld wenn man so etwas macht weiss man auch was einem für Konsequenzen drohen! Dafür bekommt man in vielen Ländern harte Strafen!
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