International
China

Chinas Exporte und Importe im September deutlich gestiegen

Chinas Exporte und Importe im September deutlich gestiegen

13.10.2025, 07:3913.10.2025, 07:39

Chinas Exporte und Importe haben im September unerwartet deutlich zugelegt. Wie die Zollbehörde in Peking mitteilte, stiegen die Ausfuhren gemessen in US-Dollar um 8,3 Prozent mehr als im selben Vorjahresmonat. Parallel wuchsen die Einfuhren um 7,4 Prozent.

epa12059962 The brand new BYD Shenzhen ro-ro (roll-on/roll-off) ship, with 9,200 standard car parking slots, prepares for her maiden voyage to Brazil, after being loaded with over 7,000 BYD electric c ...
Die Exporte und Importe von China hätten im September zugelegt. (Symbolbild)Bild: keystone

Der Handelsüberschuss betrug demnach rund 90,45 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf der Aussenhandel der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt die Erwartungen von Analysten. Diese hatten zuvor einen Exportanstieg von etwa 6 Prozent und einen Zuwachs bei den Importen von lediglich 1,5 Prozent erwartet.

Chinas Handel hat damit weiter Fahrt gewonnen, nachdem seine Exporte in den wichtigsten Konsumentenmarkt USA wegen des Handelsstreits mit Washington eingebrochen waren. Im September sanken Exporte (minus 27 Prozent) und Importe (minus 16,1 Prozent) verglichen mit einem Jahr zuvor wieder deutlich. Mittlerweile verschiffen die Chinesen ihre Waren in Ausweichmärkte wie Südostasien oder Afrika. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Freilassung der Geiseln in Gaza
1 / 21
Freilassung der Geiseln in Gaza

Am Montag, dem 13. Oktober, um rund 7 Uhr sollen die Verbliebenen Geiseln der Hamas freigelassen werden.

quelle: keystone / oded balilty
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Cow Cuddling»: Sabeth war mit Kühen kuscheln
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
17 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17
Streit um Grönland: Macron bringt «Handels-Bazooka» ins Spiel – USA warnen
Der Streit um Grönland und angedrohte US-Zölle sorgt für wachsende Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union. Während mehrere europäische Regierungen auf Zurückhaltung setzen, bringt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erstmals offen schärfere handelspolitische Gegenmassnahmen ins Spiel. Gleichzeitig warnt Washington die EU eindringlich vor Vergeltung.
Auslöser ist die erneute Forderung von US-Präsident Donald Trump, Grönland unter US-Kontrolle zu bringen. Weil mehrere europäische Staaten, darunter Dänemark, diese Pläne ablehnen, kündigte Trump Strafzölle an. Ab dem 1. Februar sollen auf Importe aus Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern zusätzliche Zölle von zehn Prozent erhoben werden, ab Juni könnten diese auf 25 Prozent steigen. Trump begründet dies mit angeblich unzureichenden Sicherheitsanstrengungen Dänemarks zum Schutz der arktischen Insel vor Russland.
Zur Story