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In einem Berliner Club haben Gäste bis lange in die Nacht gefeiert – trotz Sperrstunde. (Ja, das ist ein Symbolbild.)
In einem Berliner Club haben Gäste bis lange in die Nacht gefeiert – trotz Sperrstunde. (Ja, das ist ein Symbolbild.)Bild: shutterstock

Berliner Club bekommt eine halbe Million Coronahilfe – und feiert Party trotz Sperrstunde

In einem Berliner Club haben rund 100 Personen bis tief in die Nacht gefeiert – trotz der Sperrstunde. Pikant: Zuvor hatte der Betrieb Geld vom Staat erhalten.
03.11.2020, 09:5603.11.2020, 16:41

«Doors open 9 pm – open end», kein Alkohol ab 23 Uhr – so hat der Berliner Club «The Pearl» seine Halloweenparty auf Facebook angepriesen. Die Party wurde grundsätzlich genehmigt, doch das Lokal hätte sich laut Verwaltungsgericht an die Sperrstunde ab Mitternacht halten müssen.

Es kam anders: Rund 100 Gäste feierten am Wochenende bis tief in die Nacht, schreibt die «Berliner Zeitung». Beamte mussten das Lokal räumen. Die Lage blieb ruhig.

>>> Hier geht's zum Coronavirus-Liveticker.

«Das ist inakzeptabel, mit Blick auf die Gesundheits- bzw. Ansteckungsrisiken grob fahrlässig und extrem unsolidarisch», sagt Daniel Bartsch, Sprecher der Kulturverwaltung, gegenüber der Zeitung. Die Betreiber hätten die Frist laut Polizei wohl überlesen.

Zuvor bekam das Lokal eine Corona-Hilfe vom Staat über eine halbe Million Euro – deutlich mehr als andere Lokale. Das sei aber gerechtfertigt: Der Sprecher sagte, «The Pearl» hätte diese Soforthilfen wirtschaftlich nötig gehabt.

Eine Antwort des Clubs gab es auf Anfrage der Zeitung nicht. Am Montag musste er wegen der verschärften Coronamassnahmen schliessen – wie alle anderen Clubs auch. (cki)

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