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epa08378414 People gather in a cafe to enjoy the warm spring weather in Stockholm, Sweden, 22 April 2020, amid the ongoing coronavirus COVID-19 pandemic. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease.  EPA/ANDERS WIKLUND  SWEDEN OUT

In Schweden blieben die Lokale während der Corona-Krise grösstenteils offen. Bild: EPA

Corona-Lage in Schweden – alles wieder gut?

Schweden hat einen Sonderweg in der Corona-Krise eingeschlagen. Erst kam es zu einem Anstieg der Infektionszahlen, inzwischen flacht die Kurve ab. Wie ist die Situation im Land? ZDF-Korrespondent Hebestreit berichtet über die Lage vor Ort.

Melanie Muschong / t-online.de



Skandinavische Länder wie Norwegen und Dänemark schlossen zu Beginn der Coronavirus-Pandemie Schulen und Geschäfte. In Schweden blieb vieles offen. Weniger Beschränkungen, kein Lockdown. Der schwedische Sonderweg führte zwischenzeitlich zu hohen Infektionszahlen und vergleichsweise vielen Todesfällen pro Einwohner. Laut Johns-Hopkins-Universität gibt es bis heute mehr als 79'000 bestätigte Infektionsfälle, fast 6'000 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Doch während ganz Europa derzeit über die Gefahr einer zweiten Welle diskutiert, sinken die Zahlen in Schweden plötzlich – die Kurve der positiven Corona-Tests flacht ab. Am Mittwoch wurden 308 neue Fälle gemeldet. Mehr als 500 Fälle registrierte das Land zuletzt am 8. Juli.

Henner Hebestreit ist seit acht Jahren ZDF-Korrespondent für Schleswig-Holstein, Skandinavien und Schweden. Er berichtet bei t-online.de über die aktuelle Lage im Land – und erklärt, warum dort die Infektionszahlen inzwischen wieder zurückgehen.

Er sagt: «Die Lage in Schweden ist ruhig, es gibt keinerlei Unruhe, man trägt allgemein keine Masken. Es gibt keine Maskenpflicht, wie das in Deutschland der Fall ist. Es gibt keine Quarantäne für Reiserückkehrer. Die Infektionszahlen sind stabil und auf niedrigem Niveau.»

Zuvor war die Infektionskurve ab Mitte Juni immer weiter angestiegen und hatte Ende des Monats einen Höhepunkt von 2'500 Infizierten pro Tag erreicht. Hebestreit hat dafür eine mögliche Erklärung: «Vor knapp zwei Monaten an Pfingsten hat man angefangen, in den Apotheken Tests für jedermann auszulegen, die man sich kaufen konnte. Parallel dazu gab es private Gesundheitsdienstleister. Solche haben wir in Deutschland nicht.»

«Ich habe mitbekommen, wie die Leute dort Schlange standen, um sich testen zu lassen. Das kostete jeweils umgerechnet 70 Euro. Das ist nach wie vor eine private Firma und nach wie vor schicken viele Unternehmen ihre Mitarbeiter dort hin, um zu sehen, wie der Infektionsstand ist. Das hat sicher auch dazu beigetragen, dass die Zahlen nach Pfingsten so nach oben gegangen sind. Wenn man viel testet, bekommt man auch mehr Ergebnisse.»

Greift die Herdenimmunität im Land?

Inzwischen ist die Kurve wieder abgeflacht. «Ich gehe davon aus, dass die erste Welle der Testbereiten durch ist. Es ist eine gewisse Sättigung an Testbedarf eingetreten. Entsprechend weniger Leute müssen dann auch die Testmöglichkeiten wahrnehmen. Wenn sich weniger Menschen testen lassen, bekommt man vielleicht weniger Infektionszahlen», so der ZDF-Korrespondent.

Geht es um die Hauptstadt des Landes, kommt immer wieder die Herdenimmunität zur Sprache: Wenn ein grösserer Teil der Bevölkerung schon mit dem Virus infiziert war, wird die Verbreitung somit vermindert und die restliche Bevölkerung ist relativ geschützt. In Stockholm sind rund 23.000 Covid-19-Erkrankungen registriert worden.

«40 Prozent der Stockholmer könnten gegen das neue Coronavirus immun sein», sagte Johan Carlson, der Generaldirektor des schwedischen Gesundheitsamts im Juli. Allerdings besteht die Frage, inwiefern eine Immunität gegen das Coronavirus überhaupt möglich ist.

«Konzept ist interessant»

Auch Henner Hebestreit sagt: «Ich bin kein Mediziner. Allerdings gab es ja in Bayern den ersten deutschen Corona-Patienten. Er hat nach angeblich überstandener Infektion keine Antikörper mehr – das ging jedenfalls durch die Medien. Deswegen ist die Frage, ob das Konzept der Schweden aufgeht.»

Der langjährige Skandinavien-Experte sagt allerdings auch: «Das Konzept ist interessant. Ob das jetzt in irgendeiner Art und Weise die Situation in Schweden, gegenüber uns in Deutschland, in Bezug auf eine zweite Welle verbessert, vermag ich nicht zu sagen.»

Pro Millionen Menschen 40 Prozent mehr Todesfälle als die USA

Anfang Juni sagte Schwedens Chef-Epidemiologe Anders Tegnell dem dortigen Sender Sveriges Radio: «Würden wir auf die gleiche Krankheit treffen, mit dem heutigen Kenntnisstand, denke ich, wir würden irgendwo in der Mitte landen zwischen dem, was Schweden getan hat, und, was der Rest der Welt gemacht hat.»

State Epidemiologist Anders Tegnell of the Public Health Agency of Sweden pauses, during a coronavirus news conference, in Stockholm, Sweden, Thursday, July 23, 2020. (Stina Stjernkvist/TT News Agency via AP)

Anders Tegnell: Der 64-Jährige ist der Chef-Epidemiologe in Schweden. Bild: keystone

«Diese Aussage hat Tegnell Anfang Juni getroffen. Er bezieht sich im Wesentlichen darauf, dass er die schwer betroffenen Risikogruppen hätte besser schützen wollen. Bei den Bereichen Altenpflege, Altenbetreuung und enge Wohnbebauung hätte er rückblickend mehr Schutz angeordnet», berichtet Hebestreit.

Tatsächlich sind in Schweden bereits 5'702 Menschen an dem Coronavirus gestorben. Die Zahl klingt zwar gering, ist jedoch im Vergleich zu anderen Ländern hoch. Schweden hat rund zehn Millionen Einwohner. Pro einer Million Menschen hat das Land 40 Prozent mehr Todesfälle als die USA, zwölfmal mehr als Norwegen, wie die «New York Times» berichtet.

Da haben die Schweden hohen Preis bezahlt

«Es hat sehr viele Opfer im Bereich der Altenbetreuung gegeben und auch im Bereich prekärer Wohnverhältnisse im Umfeld von Einwanderervierteln, in denen anfangs auch sprachliche Hürden ein Problem darstellten. Da haben die Schweden einen sehr hohen Preis bezahlt und das ist auch das, was man Schweden immer wieder vorwirft.»

In den Bereichen der Risikogruppen hat es in Schweden mehr Todesopfer gegeben als in Deutschland. «Das hat aber auch damit zu tun, dass es schwedische Sonderfaktoren in Bezug auf die Altenpflege gibt. Es hat damit zu tun, dass viele prekär beschäftigte Mitarbeiter die Pflege übernehmen. Das heisst, das Personal wechselt ständig, hat unterschiedliche Arbeitgeber. Durch diese Rahmenbedingungen hat man bei einer Verbreitung des Virus viele Multiplikatoren», so der ZDF-Korrespondent.

Zweite Welle oder «nur» steigende Zahlen?

Inzwischen glaubt Henner Hebestreit, dass auch im Bereich der Risikogruppen die Opferzahlen zurückgegangen sind: «Ich gehe davon aus, dass die Schweden das jetzt in den Griff bekommen haben, denn die Infektionszahlen stagnieren ja.»

So wie die Deutschen vermehrt an die Nord- und Ostsee reisen, treibt es auch die Schweden in die eigene Natur außerhalb der Großstädte. Bewohner aus Stockholm reisen beispielsweise nach Åre, um zu wandern. Doch darin sieht Hebestreit eher ein geringes Risiko für neue Anstiegszahlen: «Was die Verteilung im Inland angeht, wäre ich vorsichtig, weil besonders diese speziellen Gruppen betroffen waren, die eher nicht zu den touristisch aktiven Inlandsreisenden zählen. Ob es eine grosse zweite Welle sein wird oder eine Steigerung von Fällen, müssen wir abwarten.»

In Stockholm ist der Tourismus immens zurückgegangen

In Deutschland sind die neu gemeldeten Corona-Fälle zuletzt wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) befürchtet eine Trendumkehr in Deutschland. RKI-Präsident Lothar Wieler sagte zuletzt, dass die neuesten Entwicklungen «grosse Sorgen» bereiten würden.

Dies könnte auch Schweden treffen. «Wenn man sich die Entwicklung in Deutschland anschaut und sieht, dass die Fälle durch Reiserückkehrer aus dem Ausland steigen, dann mag das in Schweden sicher auch ein Faktor sein. Mit Blick auf die deutschen Erfahrungen kann es sein, dass auch die Schweden feststellen, dass sie aus dem Ausland etwas mitbringen.»

epa08560423 Two tourists take a selfie outside the Royal palace (R) in central Stockholm, Sweden, 22 July 2020. The usually tourist-packed streets in the old town are almost deserted due to the COVID-19 coronavirus pandemic.  EPA/Ali Lorestani/TT  SWEDEN OUT

Der Tourismus in Stockholm ist stark eingebrochen. Bild: keystone

Zumindest reisen aktuell weniger Touristen nach Stockholm. Karin Mäntymäki von Visit «Stockholm» berichtet t-online.de: «Stockholm hat unter einem Rückgang an Touristen gelitten. Normalerweise kommen zu diesem Zeitpunkt des Jahres mehr internationale Besucher, als dies gerade der Fall ist. Im Juni waren die Hotels nur zu 15 Prozent belegt, normalerweise sind sie zu 75 Prozent belegt.»

Auch Schweden leidet trotz sinkenden Infektionszahlen also weiterhin unter den Folgen der Pandemie.

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78
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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 31.07.2020 10:43
    Highlight Highlight Viel wird über Wege gesprochen und geschrieben, welcher den nun der richtige sei. Den Richtigen gibt es meiner Meinung nach nicht. Weil, wenn Menschen aufeinander hocken, gibt es logischerweise mehr Ansteckungen. Siehe Genf und Zurich. In S leben so viele Leute auf dem Land, auch in Dörfern gibt es den Nachbarn nicht 5m weiter. in dem Kreis wo ich zeitweise wohne, mit ~2000 Einwohnern, gibt es keinen einzigen Krankheitsfall. Wie bei einem starken Husten ist Abstandhalten wohl das beste Mittel gegen die Ansteckung.
  • Passierschein A38 31.07.2020 10:35
    Highlight Highlight Aus darwinistischer Sicht war die Strategie sicher richtig.
    Die Gnu-Herde wird schneller, wenn die langsamsten Tiere von den Löwen gefressen wird!
  • Gubbe 31.07.2020 10:33
    Highlight Highlight «40 Prozent der Stockholmer könnten gegen das neue Coronavirus immun sein»
    Frage: Sind sie es denn?
    Könnte man das nicht herausfinden, statt dieses KÖNNTE und VIELLEICHT immer zu bemühen?
  • Nik G. 31.07.2020 09:41
    Highlight Highlight Naja man muss sich die Frage stellen Menschenleben oder möglichst viel normalität. Sollen alte Menschen sozial Isoliert werden oder kann man den möglichen Tod akzeptieren. Hätten wir ein anderes Verständniss von Leben und Tod würden wir vielleicht auch anders denken. Auch ein Gesundheitssystem könnte mit dieser Massnahme vielleicht nicht überlastet werden wenn man regelt wer noch beatmet werden darf und wer nicht. Gibt es eine Grenze. Dies sind ethische und morlaische Fragen und schwierig zu beantworten. Erstellt eine Patientenverfügung, sprecht mit euren Angehörigen! Ja es ist unangenehm
  • lilie 31.07.2020 08:26
    Highlight Highlight Wie sollen Reiserückkehrer den Virus wieder einschleppen, wenn Schweden auf der roten Liste der meisten Länder steht? 🙈

    Ansonsten bin ich gespannt, wie es weitergeht. Aber wenn die Leute faktisch sich selber testen müssen, ist es kein Wunder, dass die "keine Fälle" haben. 🙈
  • Bert der Geologe 31.07.2020 08:26
    Highlight Highlight Es ist eine Momentaufnahme. Man kann derzeit keine seriösen Schlüsse ziehen. Wenn die Pandemie durchgestanden ist, wird man wahrscheinlich rückwirkend sagen können, was perfekt gewesen wäre. Auf die Karte "Durchseuchung" zu setzen, ohne dass man die Auswirkungen der Krankheit kennt und ohne dass man sicher ist, dass ein Genesener langfristig immun bleibt, ist Roulette spielen und keine Gesundheitspolitik.
  • fools garden 31.07.2020 08:08
    Highlight Highlight Dafür hat man den Schweden nie verboten zu Leben, wie z B. hier in Frankreich wo die Tyrannei wieder von Vorne losgeht.
    Ihre Wirtschaft scheint das auch besser überstanden zu haben.
    Tote sind immer Schicksale, aber seit Monaten sprechen wir nur noch über Coronatote, alle Andern sind verschwunden.
    • oliversum 31.07.2020 08:39
      Highlight Highlight Tyrannei?
    • fools garden 31.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Oliversum, ich sprech von Frankreich, nicht der Schweiz.

      Wenn gesunde Menschen Zuhause eingesperrt und gebüßt werden kaum setzen sie einen Fuß auf die Straße, nenn ich das Tyrannei.
    • lilie 31.07.2020 12:00
      Highlight Highlight @fools garden: Also, in der Schweiz reden wir schon längst nicht mehr über Tote, wir haben ja fast keine mehr. Wir reden über den R-Wert, über die Clubs, über die Anzahl Hospitalisationen, über die laschen Kantone und über Maskenpflicht in Läden.

      Dann reden wir über die Veranstaltungsbranche, die immer noch nicht wirklich arbeiten kann, aber kein Geld mehr bekommt.

      (Mir wärs lieb, man würde auch noch über den Kanton Genf reden, der seit 2 Wochen exponentiell wachsende Zahlen hat, aber solange das Thema von offizieller Seite nicht auf den Tisch kommt wird das wohl auch nicht diskutiert).
  • «Shippi» 31.07.2020 08:05
    Highlight Highlight Oh wow, Ärztinnen, Wissenschaftlerinnen, Ärzte und Wissenschaftler lobten monatelang den schwedischen Weg bzw. stellten sich gegen Lockdowns und Maskenpflicht. Aber die meisten wollten (aus Panik und Angst) nicht auf sie hören.

    Jetzt seht selbst. 🙌🏼🇸🇪♥️

    Ich hoffe, viele Kantone entscheiden sich dieser Tage auch noch für einen solchen Weg. Aber die Kantonsregierungen gehören mitunter zu den mutlosesten und ängstlichsten Behörden in unserem Land. Ich habe also keine grossen Hoffnungen.
    • Dodogama 31.07.2020 08:33
      Highlight Highlight Bitte diese Experten mal verlinken.
    • «Shippi» 31.07.2020 11:51
      Highlight Highlight Dr. Joel Kettner, Dr. John Ioannidis, Dr. Yoram Lass, Dr. Pietro Vernazza, Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. Wolfgang Wodarg, Dr. Frank Ulrich Montgomery, Dr. Yanis Roussel, Dr. David Katz, Michael T. Osterholm, Dr. Peter Gœtzsche, Dr. Karin Mölling, Dr. Hendrik Streeck usw.
      Brauchst du mehr?
    • Dodogama 31.07.2020 12:13
      Highlight Highlight Habe den entsprechenden Artikel gefunden. Es sind werden 12 (!) Wissenschaftler interviewt.
      Ich denke es kommen noch ein Dutzend dazu. Dein Kommentar suggeriert aber, dass der Konsens der Wissenschaftler den schwedischen Weg lobt. Es sind aber nur ganz wenige und ihr Argument ist jeweils "aBeR iNFlUeNzA".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Meier 31.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Es ist leider nicht erwähnt dass Schweden seit einigen Wochen kaum noch Todesfälle hat. Schweden hat dem Virus einen einigermassen natürlichen Verlauf ermöglicht, hatte dadurch in den ersten Wochen mehr Tote (übrigens im durchschnittsalter von 86 Jahren) aber dies ohne einschneidende Massnahmen.

    Das ist der einzig Richtige Weg. Wieler vom RKI sollte hier etwas genauer hinschauen anstelle die Deutschen schon wieder mit seinen Aussagen in Panik zu versetzen!

    Schweden ist auf der Überholspur als Vorbild für andere Länder..
    • Des Heiland's Sack 31.07.2020 08:03
      Highlight Highlight Meine Meinung, danke!
    • Revan 31.07.2020 09:03
      Highlight Highlight Das ist aber nicht das ganze Bild. Schweden ist, was die verbreitung Angeht schon bei der ersten Welle etwas hinterhergehinkt. Vor etwas mehr als einem Monat sah die Lage in der Schweiz auch noch gut aus. Ob die Zahlen dort in 1-2 Monaten auch immer noch so tief sein werden bleibt abzuwarten. Man muss auch beachten, dass Schweden, im Gegensatz zu der Schweiz Veranstaltungen schon bei 50 Personen begrenzt. Diesbezüglich sind die Regeln also dort soger strenger als hier.
    • Das etwas 31.07.2020 11:10
      Highlight Highlight @revan

      der völlig lockdwon ist übertrieben. die kosten dafür in millarden höhe sidn nicht fair gegenüber den zukünftigen. sie werden diese schulden mit eienr schwachen wirtschaft irgednwie abarbeiten müssen.
      demanch finden sie es richtigdas wir das 2000-3000 menschen das leben um 1-2 jahre verlängern und die nächsten generationen in einen schudenberg stürzen?

      ich hoff nur das sie auch selbst sich schon gemeldet haben die kosten für die massnahmen mit zu übernehmen die so so breitwillig unterstützen/fordern. und nicht darauf spekulieren das die nächsten es übernehmen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blueberry muffin 31.07.2020 07:24
    Highlight Highlight Wie töte ich 6000 Menschen und komme damit davon?

    Wäre der korrekte Titel.
    • Euskalduna 31.07.2020 09:35
      Highlight Highlight Was sagen sie den Abertausenden, die an anderen Infektionskrankheiten seit jeher starben oder sterben werden? Wurden die alle auch ermordet durch unterlassene Massnahmen? Corona ist schlimm, aber Doppelstandards sind schlimmer.
    • Joe Meier 31.07.2020 10:22
      Highlight Highlight Blödsinn.. Menschen sterben! Das gehört zur Evolution! Nur an oder mit Corona darf niemand sterben.. Wenn sie die Menschheit retten wollen, sorgen sie für sauberes Trinkwasser, beseitigen sie die Tabakindustrie und verordnen sie zwangsweise gesunde Ernährung und Bewegung.
    • Das etwas 31.07.2020 11:28
      Highlight Highlight oder ist es es wert 2000-3000 mehrtote das leben um 1-2 ajhre zu verlängern und dafür die zuküntigen genarationen mit millarden-billionen zu verschulden?

      jede zuküntige gerneration wird sicher lobliedersingen wie sie doch sich eigensetzt haben für das verlängern einer weniger. jeder wird sicher an ihr grab pilgern und dankesgebete sagen das er nun 100'000? 200'000? (relaitisch noch viel mehr jehlänger es dauert) dieser schulden irgendwie abarbeiten darf.

      kommen sie von ihrem hohen ross runter sie sind nicht halb so gut oder schlau wie sie glauben zu sein.
  • Summerweid 31.07.2020 06:52
    Highlight Highlight Hört bitte mit der Antikörper Mär auf.
    Wenn der Körper sich gegen einen Virus wehrt werden Antikörper gebildet. Sobald aber die Gefahr vorbei ist, sind nach einiger Zeit keine Antikörper mehr vorhanden, völlig normal. Dies gilt für alle Viren, nicht nur Covid.
    Nichts desto trotz hat aber der Körper gelernt und weiss wie er reagieren muss, ob dann dies ausreicht ist eine andere Geschichte. Es ist aber davon auszugehen wenn es einmal geklappt hat, es auch ein zweites mal klappt.
    • Walter Sahli 31.07.2020 07:27
      Highlight Highlight ...wenn der Virus tupfgenau der Gleiche ist.
    • koalabear 31.07.2020 08:31
      Highlight Highlight Letzte Woche ein Artikel in der NZZ: Es braucht nicht einmal eine Ansteckung mit Covid19 um bei einer späteren Ansteckung diese zu bilden. Durch Ansteckungen mit anderen Covid Viren können viele Menschen schon die wirksamen Antikörper bem ersten Kontakt bilden. Dies kann die Erklärung sein für die vielen symptomfreien oder asymtomatidchen Krankheitsverläufe sein. Sie rechnen mit etwa 50% der Weltbevölkerung.
    • Das etwas 31.07.2020 11:33
      Highlight Highlight @ walter

      sorry wenn ich sie etwas korrigiere.
      das mit tupfgleich tritt nur dan auf wen wir die antikörper durch impfungen erhalten.

      lernt unser immunsystem allerdings von selbst wie es mit dem virus umgeht kann es auch mit mutationen davon fertig werden. nicht immer aber sehr häufig.

      so gesehen ist eine natürliche immunität aufzubauen eigentlich deutlich sinvoller als durch impfungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 31.07.2020 06:32
    Highlight Highlight War denn VOR Corona alles gut?
    Das Leben war einfacher ohne Schutzmasken.
    Aber es ist auch gut, wenn Einen das Schicksal hin und wieder aus seinen gewohnten Bahnen wirft, damit man neue Qualitäten entdecken- und (vorübergehend) verlorene Qualitäten neu schätzen kann.
    Jedenfalls bringt die Corona-Krise sehr weltweit viele Denkanstösse und Perspektivwechsel!
    (Falsche) Sicherheiten von früher werden weggefegt.
    Gefühle und Instinkte sind wieder besonders wichtig.
    Die Natur zeigt den Kulturen ihre Grenzen auf.
    Die Natur beherrschen geht nicht.
    Gleichberechtigte Partnerschaft mit der Natur geht!
  • Nurmalso 31.07.2020 05:09
    Highlight Highlight Ich fasse Zusammen.

    Erst zeigen alle mit dem Finger auf Schweden und sind empört weil due nicht mitmachen.

    Dann kommen erste Berichte über schwedische Politiker und Virologen die anscheinend zugeben haben sollen, dass sie sich geirrt zu haben und es win Fehler war.

    Leicht schadenfreudig wird Berichtet das die Zahlen steigen in Schweden

    Und 2 Wochen später lacht sich Schweden einen Schranz und freut sich über die Umsätze der Wirtschaft und das auslassen der zweiten Welle wärend ich 12h mit einer Maske aus zweifelhafter Herkunft arbeiten darf.

    Isch freu mir.

  • milkdefeater 31.07.2020 04:19
    Highlight Highlight Also auch wenn es böse klingen mag: Ich bin froh, haben wir ein Land das es komplett anders gemacht hat. Das wird uns in Zukunft im Vergleich helfen.
    • Das etwas 31.07.2020 11:39
      Highlight Highlight dafür gibts wirklcih mal nen herzchen.

      1a komantar ohne wertung das jene gut oder schlecht sind.

      vergleichswerte sind imemr gut um nicht in hysterie oder gelichgültikeit zu verfallen ;)
    • milkdefeater 31.07.2020 15:34
      Highlight Highlight Danke! Ich geb mir Mühe😊
  • HerbertKappel 31.07.2020 03:32
    Highlight Highlight Die lügen wie gedruckt .

    Den Schweden glaub ich kein Wort .

    Was ist an 5.700 Toten gut ?
    Und die zählen nur die Toten in den Krankenhäusern und Pensionistenheimen .
    • Das etwas 31.07.2020 11:41
      Highlight Highlight gegenfrage:

      was ist and milliarden-bilionenschulden gut, hoher arbeitslosigkeit und ungewissen wirtschaft (jeder braucht ein heim und was zu futtern)?
  • Zeit_Genosse 31.07.2020 02:09
    Highlight Highlight Die Pandemie ist ein wellenartiger Prozess wo die unterschiedlichen Staaten an diversen Punkten stehen, wenn man eine Stichprobe zieht.

    Schweden ist ein mutiger Weg gegangen, der Leben gekostet hat, die gerettet hätten werden können. Je länger man jetzt die Periode betrachtet, desto mehr glätten sich die Zahlen, die aber immer noch hoch sind.

    Bei uns sind die Test gratis und die Testbereitschaft inzwischen hoch. Dementsprechend liegen wir wieder höher.

    Je höher die Mobilität der Menschen ( Ferien), desto höher die Zahlen. Mobilität führt zu mehr Ansteckungen.
    • Nurmalso 31.07.2020 05:15
      Highlight Highlight Ja die Opfer der zweiten und aller kommenden Welle hatten sie halt in der ersten.

      Wieviele Wellen wir noch geniessen dürfen und wieviele das nicht überleben ist offen.

      Opferabrechnungen und das auswerten des "was wäre wenn" und "hätte" sollten wir auf das Ende der Pandemie vertagen.
    • rodolofo 31.07.2020 06:35
      Highlight Highlight "Virus reist mit" sozusagen.
  • Schlange12 31.07.2020 01:44
    Highlight Highlight Es wird über die Pflege geschrieben und die Anstellungsbedingungen und das diese Privatisiert ist. Aber kein Wort über die unzureichenden Schutzausrüstungsartike in dieser, welche einigen Leuten das Leben gerettet hätten. General durch alle Bereiche hatten sie grosse Probleme mit den Schutzartikeln. Das war die ganze Zeit in den Medien. Aber das wird nicht mal beiläufig angedeutet.
    • catlaluna 31.07.2020 03:48
      Highlight Highlight Ich bin gerade in Schweden. In einem Gespräch mit einem Einheimischen, habe ich erfahren, dass rs die bestellte Schutzausrüstung nicht bis Schweden geschafft hat. Sie wurde von anderen Staaten weggeschnappt was zu den hohen Ansteckungen in Alters- und Pflegeheimen geführt hat. Ansonsten erlebe ich hier einen ähnlichen Umgang mit der Situation wie in der Schweiz: Abstand halten und Hygienemassnahmen.
  • Em Den 31.07.2020 00:48
    Highlight Highlight Wieso müssen wir abwarten? Es passiert genau das was die Experten in Schweden im März erzielen wollten und alle "Experten" und Medien ausserhalb Schweden wirken, als ob die Situation im Moment in Scgweden überaschend und unerwartet ist.
    Und der Vergleich mit den USA, finde ich voll daneben. In Schweden in den letzten Tagen sterben 0-10 Personen täglich an Covid-19 und in den USA 1000+. Was weiss ich, aber ich vermute, wenn die USA diese 40% pro einer Million Menschen nachholt, wird eine Abflachung wie in Schweden erleben.
  • Militia 31.07.2020 00:40
    Highlight Highlight Während Wochen und Monaten sind die Zahlen in Schweden quasi explodiert - dass man nun sinkende Zahlen als Erfolg feiert grenzt eigentlich an Wahnsinn. Auf der anderen Seite zitiert man einen Korrespondenten, der es ja gemäss eigener Aussage selber nicht weiss. Momol...
  • Trasher2 31.07.2020 00:34
    Highlight Highlight "Er bezieht sich im Wesentlichen darauf, dass er die schwer betroffenen Risikogruppen hätte besser schützen wollen."

    Das ist purer Hohn. Die haben die Alten (entschuldigt den Ausdruck) verrecken lassen. Wer im Altersheim positive auf Covid getestet wurde, dem wurden alle Medis abgesetzt und Morphium gegeben, ohne dass ein Arzt den Patienten gesehen hätte. (Siehe 10 vor 10 vom 22.7.)

    Aber Hauptsache die Wirtschaft brummt...
  • Random Striker 30.07.2020 23:53
    Highlight Highlight P.S. Da steht ja immer noch Sonderweg statt einfach anderer Weg oder liberalerer Weg. Wir bezeichnen Schwule ja auch nicht als Sonderlinge und wollen uns von Ihnen distanzieren statt von ihnen zu lernen, nur weil sie von der Norm abweichen... nichts für ungut aber der musste noch sein :P
  • weissauchnicht 30.07.2020 23:52
    Highlight Highlight Die Schweden sind die Einzigen, die von Anfang an verstanden hatten, dass das Virus auch mit einem Lockdown nicht ganz verschwinden wird, und haben einen langfristig gangbaren Weg gesucht, ohne Hüsch und Hott, ohne falsche Versprechen, ohne Prinzip Hoffnung.
  • Thomas G. 30.07.2020 23:48
    Highlight Highlight Naja wenn man aufhört zu testen findet man auch nichts. Warten wir mal ab wie es in 3 Monaten aussieht und in einem Jahr.
    • M.T. 31.07.2020 09:40
      Highlight Highlight 110'000 Tests pro Woche nennst Du mit testen aufhören?
  • CalibriLight 30.07.2020 23:20
    Highlight Highlight Ich hoffe sehr, dass es so bleibt. Die in prekären Verhältnissen lebenden Einwanderer und die Alten haben es ja schliesslich teuer bezahlt. Man darf auch nicht vergessen, dass es durchaus Einschränkungen in Schweden gibt.
    Aber weiterhin: toi toi toi.
    Ich mags jedem Land gönnen, das irgendwie die Kurve kriegt.
  • Nelson Muntz 30.07.2020 23:11
    Highlight Highlight nur 300 neue Fälle pro Tag? Momoll, die sind gut, die Schweden...
  • Meiniger 30.07.2020 23:10
    Highlight Highlight Ich kopiere einen Beitrag, welchen ich in einem anderen Forum gefunden habe:

    Es war nie die Idee nur die Wirtschaft zu retten.

    Es ging immer nur darum einen Weg zu finden, der über Monate wirtschaftlich tragbar ist und gleichzeitig die Bevölkerung nicht demoralisiert, so wie es derzeit in vielen Ländern der Welt passiert, die zu Beginn einen sehr harten Weg eingeschlagen haben.

    Während die Schweden konstante Zahlen haben,
    • Meiniger 30.07.2020 23:17
      Highlight Highlight holen diverse Personen in diversen Ländern (z.B. Schweiz) alles wieder alles nach, was während des Lockdown nicht möglich war. Was dazu führt, dass die Zahlen steigen.


      Ob der Schwedische Weg besser oder schlechter war, lässt sich jetzt definitiv nicht beantworten.

      Die Pandemie wird uns noch eine Zeit begleiten.


    • MartinZH 30.07.2020 23:29
      Highlight Highlight Was soll "demoralisierender" sein: Einen "Lockdown light" und vernünftige Vorkehrungen und Massnahmen à la Schweiz, Deutschland, Österreich, Norwegen, Finnland, Dänemark, etc. oder 3 x mehr Tote als die angrenzenden Länder?

      Ich denke, die vielen Toten, die man hätte verhindern können, wirken mittel- und langfristig demoralisierender auf die Bevölkerung.

      Die voneinander abhängigen Volkswirtschaften rappeln sich alle wieder auf. Dies ganz unabhängig davon, wie viele Tote es gab. Die Voraussetzungen (z.B. Export-Anteil, Innovation, etc.) sind viel entscheidender, damit es wieder aufwärts geht.
    • SeboZh 31.07.2020 01:02
      Highlight Highlight Welchen Lockdown meinen sie? Sie konnten sich immer frei bewegen. Die paar Einschränkungen die wir hatten und das Mantra vom Abstand halten und Hände waschen, war ja kein Lockdown
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 30.07.2020 22:54
    Highlight Highlight Schon ironisch, es passiert ja genau das, was man erwarten konnte. Während halb Europa aufgrund der Lockerungen an einer zweiten Welle leidet, scheint Schweden immun zu sein. Jedensfalls haben sie die erste Welle überstanden und müssen keinen Anstieg befürchten aufgrund von Lockerungen. Schliesslich gab es keine grosse Einschränkungen.
    Kurzfristig wurden in anderen Länder mit dem Lockdown mehr Leben gerettet, keine Frage, ob das aber langfristig hält, ist eine andere Frage.
    Gleichzeitig ist man nicht sicher, wie lange Herdenimmunität von Schweden hält.
    Fazit: Abwarten
    • Hiker 30.07.2020 23:38
      Highlight Highlight Das ist vermutlich das einzige was man wirklich tun kann. Abwarten und dann die Bilanz ziehen um künftig richtig reagieren zu können. Es ist in der Tat viel zu früh um abschliessende Aussagen treffen zu können. Der Schwedische Weg hat offenbar bisher sehr viele Opfer gefordert. Ob es eine sog. Durchseuchung überhaupt gibt und zu welchem Preis wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
    • Jonaman 31.07.2020 00:03
      Highlight Highlight Genau, Abwarten. In Schweden sind die Zahlen ja erst im Verlauf vom Juli gesunken, aber heute immer noch ein paar wenige hundert neue Fälle pro Tag. Bei uns war diese Abflachung etwa Ende April der Fall, ab da hatten wir fast durchgehend unter 100 neuen Fällen bis etwa Ende Mai.

      Wir sind Schweden also 2-3 Monate voraus, deshalb müssen wir auch mind. so lange warten, bis wir ein Fazit ziehen können.
    • Schlange12 31.07.2020 01:33
      Highlight Highlight Fast keine Einschränkungen würde ich nicht sagen:
      SAS wurde groundet. Ausreise ausser bei ganze triftigem Gründen nicht mehr möglich. Teils waren der Fernzugverkehr gestoppt. Risiko Gruppen musste von zuhause arbeiten.
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  • MartinZH 30.07.2020 22:46
    Highlight Highlight «Wenn sich weniger Menschen testen lassen, bekommt man tiefere Infektionszahlen», so einfach ist das. Die merken's auch noch.
    • Remus 30.07.2020 23:30
      Highlight Highlight Ist das nicht ein Zitat von Donald?
    • Dani B. 31.07.2020 00:29
      Highlight Highlight Nein, Martin.
      Die wissen, was ein Dreisatz ist.
    • ml63 31.07.2020 00:48
      Highlight Highlight Also gar nicht testen um null infizierte zu haben.
      Wie werden dann die Todesfälle abgebucht…

      🤦🏼‍♂️
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