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epa08524045 Vehicles line up at a drive-through COVID-19 makeshift testing facility operated by the Hayward Fire Department on the California State University East Bay campus in Hayward, California, USA, 02 July 2020. The testing center closed three hours earlier on 01 July due to the overwhelming number of people seeking testing. The testing center will be closed on 03 July in observance of Independence Day.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Ein Schild weist den Weg zum Corona-Test. Bild: keystone

Menge an Coronavirus-Tests stellt USA vor Probleme



Hunderttausende Coronavirus-Tests pro Tag stellen die Vereinigten Staaten auf die Probe. Längere Wartezeiten könnten das Aufspüren von Erkrankten in der Bevölkerung erschweren.

Zuletzt hatten sich die Berichte und Beschwerden in Sozialen Netzwerken gehäuft, dass Coronavirus-Testergebnisse in einigen Teilen des Landes teilweise erst nach einer Woche oder später zu Verfügung stünden.

epa08552659 People queue in their cars to get the COVID-19 coronavirus testing service by the Florida Army National Guard partnered with the City of Miami Beach and the Florida Department of Health, at the testing location at Miami Beach Convention Center in Miami Beach, Florida, USA, 17 July 2020. The Miami Beach Convention Center is on stand-by as an auxiliary 450-bed hospital if needed.  EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH

Hier in Florida: Die Menschen müssen lange warten, bis sie sich testen lassen können. Bild: keystone

Je länger ein potenziell Erkrankter aber warten muss, desto schwerer sind möglicherweise ebenfalls infizierte Kontaktpersonen aufzuspüren. Auch ein negatives Testergebnis hat nach einer Zeit nur noch begrenzte Aussagekraft, denn die betreffende Person könnte sich auch in der Zwischenzeit mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Lieferung trotz steigender Nachfrage

«Die anhaltend hohe Nachfrage hat unsere Testkapazität belastet und die Verzögerungen bei den Ergebnissen verursacht», teilte eines der führenden Unternehmen für Tests, Quest Diagnostics, am Dienstag (Ortszeit) mit. Dabei seien die Möglichkeiten, die Kapazitäten weiter zu steigern, vor allem wegen mangelnden Nachschubs unter anderem an notwendigen Chemikalien begrenzt: «Wir schätzen die Bemühungen unserer Lieferanten, die daran arbeiten, diese Waren so schnell wie möglich an uns und andere Laboranbieter zu liefern, während die weltweite Nachfrage steigt.»

Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore haben die Vereinigten Staaten ihre Anzahl an durchgeführten Test stetig erhöht und liegt momentan bei mehr als 800'000 pro Tag. Eine möglichst hohe Zahl an Tests wird bei schnellen Umschlagzeiten als Voraussetzung dafür gesehen, die Ausbreitung des Coronavirus unter Kontrolle zu halten. Das von Experten für die USA ausgegebene Ziel liegt bei mehreren Millionen durchgeführten Tests pro Tag. Im Süden und Westen des Landes mit etwa 330 Millionen Einwohnern gibt es momentan besonders viele Coronavirus-Fälle. (cki/sda/dpa)

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