International
Deutschland

Wagenknecht will bis Jahresende über Parteigründung entscheiden

Wagenknecht will bis Jahresende über Parteigründung entscheiden

18.03.2023, 06:5618.03.2023, 06:56
25.02.2023, Berlin: Sahra Wagenknecht (Die Linke), spricht w
Hat grösseres vor: Wagenknecht.Bild: keystone

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht gibt sich bis Jahresende Zeit, um über die Gründung einer eigenen Partei zu entscheiden. «Bis Ende des Jahres muss klar sein, wie es weitergeht», sagte die Linken-Politikerin dem Nachrichtenportal «ZDFheute.de». Die Entscheidung, ob sie eine Partei gründet oder nicht, werde «innerhalb des nächsten Dreivierteljahres» fallen. Zu ihrem Abwägungsprozess gehöre auch die Frage nach ihren gesundheitlichen Kräften: «Als One-Woman-Show kann ich das nicht.»

Die Absage Wagenknechts an eine weitere Kandidatur für die Linke hatte neue Spekulationen über eine Spaltung der Partei geschürt. Sie eckte zuletzt mit ihren Positionen zum Ukraine-Krieg in ihrer Partei an.

Wagenknecht sagte weiter: «Eine Parteigründung hängt an Voraussetzungen, auch juristischer Art. Man muss Strukturen aufbauen. Die Erwartung, man könnte - selbst wenn man sich entschieden hätte - mal eben so eine Partei aus der Taufe heben, von einer Woche zur nächsten, das wäre zum Scheitern verurteilt.» (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Hessischer CDU-Ministerpräsident Rhein will AfD Ausschussposten geben
Bislang ging die AfD bei der Wahl von Ausschussvorsitzenden im Bundestag leer aus. Das muss sich ändern, sagt CDU-Politiker Boris Rhein.
Die CDU sollte nach Ansicht des hessischen CDU-Chefs und Ministerpräsidenten Boris Rhein die Wahl von AfD-Kandidaten zu Vorsitzenden von Bundestagsausschüssen unterstützen. «Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen», sagte Rhein dem «Stern» in einem vorab veröffentlichten Interview. Seiner Auffassung nach «sollte zum Beispiel die AfD im Bundestag – so wie im Landtag von Hessen und anderen Ländern üblich – Ausschussvorsitze übernehmen können», sagte der CDU-Landesvorsitzende. «Mir ist wichtig: Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus. Das muss auch in der Parlamentsarbeit gelten.»
Zur Story